EU-Technikchefin drängt auf freiwilligen Verhaltenskodex für KI-Branche

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Die Gesetzgeber der Europäischen Union (EU) wollen einen Verhaltenskodex für die Entwicklung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) einführen, bevor das geplante KI-Gesetz der EU ausgehandelt ist.

Auf einer gemeinsamen Sitzung der EU–U.S Trade and Technology Council am 31. Mai in Schweden forderte EU-Technikchefin Margrethe Vestager, dass die Behörden in den USA und der EU die KI-Branche dazu drängen sollten, innerhalb weniger Monate einen freiwilligen Verhaltenskodex zu verabschieden.

Laut Vestager würde dies zumindest vorläufige Sicherheit schaffen, solange die neuen Gesetze noch in der Entwicklung sind. Sie betonte, dass die neuen Gesetze im „besten Fall“ erst in zweieinhalb bis drei Jahren in Kraft treten werden, was „natürlich viel zu spät“ sei.

„Wir müssen jetzt handeln.“

Vestager ist für die Koordinierung der EU-Strategie für Daten und den Umgang mit KI zuständig. Die EU-Beauftragte gibt in diesem Kontext zu bedenken, dass sich die EU und die USA auf einen gemeinsamen Verhaltenskodex einigen könnten, der für alle Beteiligten mehr Sicherheit in Bezug auf die Entwicklung von KI geben würde.

„Das ist die Art von Tempo, das man in den nächsten Wochen, Monaten diskutieren muss, und bei dem man natürlich auch die Industrie einbeziehen muss … damit die Gesellschaft Vertrauen in das hat, was da läuft.“

Die EU-Technikchefin mahnt dabei, dass es konkrete Absprachen braucht, anstatt pauschale Aussagen.

Unterdessen wird das KI-Gesetz der EU, das umfassende Regelungen für die Technologie einführen wird, noch immer im Europäischen Parlament verhandelt.

Der jüngste Gesetzesentwurf enthielt ein Verbot der öffentlichen Nutzung biometrischer Überwachungs- und prädiktiver Polizeiwerkzeuge. Zusätzlich müssen KI-Tools nach ihrem wahrgenommenen Risikoniveau eingestuft werden, das von gering bis unannehmbar reicht.

Am 25. Mai sprach OpenAI-Chef Sam Altman, dessen Unternehmen für den KI-Chatbot ChatGPT verantwortlich ist, mit EU-Vertretern derweil über eine mögliche Überregulierung der KI-Branche.


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