Erster EU-Spot-Bitcoin-ETF an Euronext Amsterdam

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Nach dem lang erwarteten Start des Jacobi FT Wilshire Bitcoin ETF von Jacobi Asset Management bekommt Europa erstmals einen Bitcoin-ETF.

Der Londoner digitale Vermögensverwalter gab bekannt, dass sein neues Anlageprodukt am 15. August an der Börse Euronext Amsterdam eingeführt werde, mehr als ein Jahr später nach dem eigentlich geplanten Starttermin im Jahr 2022.

Jacobi FT Wilshire Bitcoin ETF ist nun auf dem Markt. Quelle: Euronext Amsterdam

Wie Cointelegraph bereits berichtete wurde das Angebot als erster Spot- oder physisch besicherter Bitcoin (BTC)-Fonds angepriesen, mit dem Anleger in ein Finanzprodukt investieren können, das physisch durch BTC besichert ist.

Der neue ETF soll unter dem Kürzel BCOIN gehandelt werden. Das Produkt wurde bereits im Oktober 2021 von der Guernsey Financial Services Commission genehmigt. Wie Blockworks berichtete wird Fidelity Digital Assets die Verwahrung des BCOIN ETF übernehmen.

Die Vermögensverwaltungsgesellschaft betonte auch den umwelt- und sozialfreundlichen Charakter des Fonds, indem sie dem ETF ein Zertifikat über erneuerbare Energien (REC) beilegte.

Der Fonds greift auf externe Daten zurück, um den Energieverbrauch des Bitcoin-Netzwerks zu messen, und kauft die RECs und gibt sie wieder ab. Die RECs werden auch über einen Blockchain-Dienst aufgezeichnet, mit dem Anleger die Umweltfreundlichkeit des Fonds überprüfen können.

BCOIN nutzt den FT Wilshire Bitcoin Blended Price Index, um auf die durchschnittlichen Bitcoin-Kursdaten bestimmter Kryptowährungsbörsen in Echtzeit zuzugreifen. Mit dem Spot-ETF können Anleger sich am Bitcoin-Markt beteiligen, ohne den zugrunde liegenden Vermögenswert direkt zu besitzen oder zu verwahren.

Die Einführung des Bitcoin-Spot-ETF stellt einen Meilenstein für Europa dar. Die Regulierungsbehörden in den Vereinigten Staaten prüfen unterdessen derzeit noch eine Reihe ähnlicher Bitcoin-Spot-ETF-Anträge von großen Vermögensverwaltern, darunter BlackRock und Fidelity.

In einer Erklärung von Jacobi-CEO Martin Bednall wurde die fortschrittliche Haltung Europas gegenüber Kryptowährungs-Investmentprodukten als potenzieller Katalysator für die Akzeptanz hervorgehoben:

“Es ist aufregend zu sehen, dass Europa den USA beim Angebot von Bitcoin-Investitionen für institutionelle Anleger voraus ist, die einen sicheren Zugang zu den Vorteilen digitaler Vermögenswerte über vertraute und regulierte Strukturen wie unseren ETF wünschen.”

Die Lancierung des Jacobi Bitcoin-ETF folgte auf das Debüt eines Bitcoin Equities ETF an der Euronext Amsterdam Börse durch Melanion Capital im Juni 2023. Der ETF soll den Melanion Bitcoin Exposure Index abbilden, der aus einem maßgeschneiderten Korb europäischer und amerikanischer Aktien besteht, die eng an den Marktkurs von BTC gekoppelt sind.

Der Unterschied zum Spot-ETF besteht darin, dass die Anleger ein Engagement in den Fonds erhalten, der Aktien von Unternehmen mit bedeutenden Investitionen in Bitcoin-Bestände, Kryptowährungsbörsen und Mining-Betriebe umfasst.

Dazu gehören Unternehmen wie die Software-Firma MicroStrategy, das über 140.000 BTC hält, sowie große Bitcoin-Mining-Unternehmen wie Riot, Marathon Digital und Hut8.


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