Ehemaliger Celsius-Spitzenmanager bekennt sich des Betrugs schuldig

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Roni Cohen-Pavon, der ehemalige Chief Revenue Officer des Krypto-Kreditgebers Celsius, hat sich Medienberichten zufolge schuldig bekannt, Betrug und Kursmanipulation begangen zu haben.

Laut einem am 13. September beim US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York eingereichten Dokument bekennt sich Cohen-Pavon der Verschwörung zur Kursmanipulation, des Wertpapierbetrugs, der Manipulation von Wertpapierkursen und des Anlagebetrugs für schuldig. Er wird bis zu einer Anhörung am 11. Dezember gegen Kaution auf freiem Fuß bleiben.

Reuters berichtet, dass das Schuldeingeständnis Teil einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft war, die Cohen-Pavon dazu verpflichtet, den vom Zusammenbruch von Celsius betroffenen Parteien Schadenersatz zu leisten. Der ehemalige CEO Alex Mashinsky soll mit dem Verkauf des Celsius-Tokens (CEL) rund 42 Millionen US-Dollar Gewinn gemacht haben, indem er den Preis künstlich in die Höhe trieb, während Cohen-Pavon damit rund 3,6 Millionen US-Dollar verdiente.

Das US-Justizministerium hatte im Juli Anklage gegen die beiden ehemaligen Celsius-Führungskräfte erhoben, doch war der Aufenthaltsort von Cohen-Pavon – der in Israel lebt – zu diesem Zeitpunkt weitgehend unbekannt. Mashinsky bekannte sich derweil in allen Anklagepunkten für nicht schuldig und ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gegen eine Kaution von 40 Millionen Dollar auf freiem Fuß.

Inmitten des Gerichtsverfahrens erlaubte ein Bundesrichter den US-Behörden zuletzt, einige von Mashinskys Vermögenswerten einzufrieren, darunter bestimmte Bankkonten und ein Anwesen in Austin, Texas. Am 11. September beantragten die Anwälte des ehemaligen Celsius-Chefs die Abweisung einer Klage der Verbraucherschutzbehörde FTC gegen ihn mit der Begründung, dass die Anschuldigungen nicht den Standards für eine Klage entsprechen.

Das Konkursverfahren von Celsius Network, das im Juli 2022 beantragt wurde, ist bei Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen. Ein im August vorgeschlagener Vergleichsplan wird im Oktober einem Konkursrichter vorgelegt.




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