EU will KI-Startups den Zugang zu Supercomputern erleichtern

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Die Präsidentin der Europäischen Union, Ursula von der Leyen, kündigte eine neue Initiative an, die Startups im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) schnelleren Zugang zu europäischen Supercomputern ermöglichen soll.

Die entsprechende Ankündigung erfolgte während ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union (EU) 2023 am 13. September.

Bei der Besprechung des Themas KI berief sich Präsidentin von der Leyen auf einen offenen Brief von Mitgliedern der globalen KI-Community, in dem diese eine verstärkte regulatorische Kontrolle fordert, allen voran im Hinblick auf die konkreten Gefahren, die von der neuen Technologie ausgehen.

So heißt es in der Rede von Frau von der Leyen:

„KI ist eine Technologie, die zugänglich, leistungsfähig und anpassungsfähig für ein breites Spektrum von Anwendungen ist – sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich. Und sie entwickelt sich schneller, als selbst ihre Entwickler erwartet haben. Wir haben also ein kleiner werdendes Zeitfenster, um diese Technologie verantwortungsvoll zu steuern.“

Die Präsidentin rief deshalb dazu auf, einen „neuen globalen Rahmen für KI zu schaffen, der sich auf drei Säulen stützt: Leitplanken, Governance und Innovationssteuerung“.

Bei der Beschreibung der notwendigen Leitplanken berief sich die Präsidentin auf das geplante KI-Gesetz der EU und nannte dieses „eine Blaupause für die ganze Welt“. Für die Säule „Governance“ forderte von der Leyen die Weltgemeinschaft auf, einen Governance-Rat nach dem Vorbild des International Panel on Climate Change zu bilden.

Abschließend kündigte Kommissionspräsidentin von der Leyen zur Unterstützung der „Innovationsförderung“ eine EU-weite Initiative an, um Start-ups im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), die Modelle trainieren und Forschung betreiben wollen, den Zugang zu Europas Supercomputern zu erleichtern.

„Europa ist jetzt führend im Supercomputing – mit drei der fünf leistungsfähigsten Supercomputer der Welt“, wie von der Leyen ausführt und fügt hinzu: „Daraus müssen wir Kapital schlagen.“

Die EU-Präsidentin lobte in diesem Zusammenhang auch die US-Technologieunternehmen, die sich freiwillig zu Standards und ethischen Vorgaben im Hinblick auf KI verpflichtet haben, und hob auch die EU-Unternehmen hervor, die dasselbe getan haben. „Jetzt sollten wir all diese Arbeiten zusammenführen, um globale Mindeststandards für den sicheren und ethischen Einsatz von KI zu schaffen“, so von der Leyen.




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