Bitcoin (BTC) bis 2024 auf 150.000 US-Dollar durch „Direkt-ETFs“ – Finanzexperte

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Bitcoin (BTC) könnte bis Ende 2024 auf satte 150.000 US-Dollar klettern, sofern bis dahin die lang ersehnten „Direkt-ETFs“ für die marktführende Kryptowährung durch die US-Börsenaufsicht zugelassen werden. Diese Prognose stellt nun zumindest ein erfahrener Finanzexperte auf.

Die entsprechende Vorhersage gab Tom Lee, der geschäftsführende Teilhaber und Chefanalyst der Investmentfirma Fundstrat, am 16. August im Interview mit CNBC Squawk Box ab. So meint Lee, dass etwaige Zulassungen für „direkte“ Bitcoin-ETFs die Nachfragesituation dermaßen drastisch verändern würden, dass der Kurs von BTC eine beträchtliche Steigerung erfahren würde.

Als der Finanzexperte im Gespräch dann nach einem konkreten Kursziel bis zum Ende des nächsten Jahres gefragt wird, gibt sich Lee gewohnt zuversichtlich:

„Falls die direkten Bitcoin-ETFs zugelassen werden, wird die Nachfrage wieder deutlich größer sein als das Angebot, wodurch der Markträumungspreis auf über 150.000 US-Dollar oder sogar 180.000 US-Dollar steigen könnte.“

In diesem Zusammenhang betont der Analyst jedoch, dass er speziell die Zulassung eines amerikanischen Direkt-ETFs für BTC meint, denn in anderen Regionen wie Europa gibt es derartige Finanzprodukte bereits.

Allerdings machen die USA schon heute knapp 97,7 % des globalen Handels mit Krypto-ETFs aus, wie Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas zuletzt festgestellt hat. Sobald ein direkter Bitcoin-ETF in den Vereinigten Staaten genehmigt wird, könnte sich diese Zahl auf 99,5 % schrauben.

Doch auch wenn es nicht zu einer derartigen Genehmigung kommt, geht Lee davon aus, dass es bis Ende des nächsten Jahres eine spürbare Kurssteigerung geben wird, allerdings nicht in derselben Größenordnung. Als Erklärung dafür führt er das bevorstehende Bitcoin-Halving an, das ungefähr für den April 2024 angepeilt wird:

„Auch dann wird es eine Verknappung des Angebots geben, wodurch der Markträumungspreis steigen wird, jedoch nicht bis in den sechsstelligen Bereich.“

Im Juni hatten gleich mehrere einflussreiche Player der Finanzbranche wie Fidelity, Invesco, Wisdom Tree und Valkyrie Direkt-ETFs beantragt, woraufhin dann auch die „heimliche Weltmacht“ BlackRock ihren Hut in den Ring warf.

Jedoch steht zu befürchten, dass die betreffenden Investmentfirmen frühestens im nächsten Jahr mit einer Entscheidung rechnen können, denn die SEC hat für ihren Prüfungsprozess noch bis zu 240 Tage Zeit.

Für einen ersten Fingerzeig könnte zumindest die Berufung des führenden Krypto-Investmentfonds Grayscale sorgen, der seinen GBTC in einen Direkt-ETF umwandeln will und dafür demnächst auf ein wohlwollendes Urteil hofft.

Die Bloomberg-Analysten Eric Balchunas und James Seyffart haben jüngst errechnet, dass die Wahrscheinlichkeit für die Zulassung des Bitcoin Direkt-ETFs inzwischen bei 65 % liegen. Eine klare Erhöhung der Chancen, die allen voran durch den Antrag von BlackRock bedingt ist.

Andere Experten gehen wiederum davon aus, dass der Bitcoin-Kurs schon viel früher die psychologisch wichtige 100.000 US-Dollar-Marke knacken wird, so meint Blockstream-CEO Adam Back, dass dieser Meilenstein bereits im Vorfeld des Halvings erreicht wird.

Doch nicht alle Beobachter stimmen in den Tenor mit ein, so mahnt Jesse Myer, der Mitgründer der Krypto-Investmentfirma Onramp, dass der Markt die veränderten Rahmenbedingungen erst 12 bis 18 Monate nach dem Halving vollständig einpreisen wird.

„Bitcoin wird vor dem nächsten Halving nicht auf 100.000 US-Dollar klettern“, wie der Experte deshalb auf mittlere Sicht pessimistisch bleibt.




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