Apple und Goldman Sachs streichen Pläne für gemeinsame Trading-App

0
62



Wie CNBC am 19. September unter Berufung auf Insiderquellen berichtete, haben Apple und Goldman Sachs ihre Pläne zur Einführung einer gemeinsamen App für den Handel mit Futures aufgegeben.

Das Projekt war ursprünglich für 2022 geplant, wurde aber im letzten Jahr auf Eis gelegt, als sich die wirtschaftliche Lage verschlechterte und ein Anstieg der Zinssätze und des Inflationsdrucks die Anleger von riskanten Investitionen abhielt.

Den Quellen zufolge wurde die Projektinfrastruktur bereits „größtenteils aufgebaut“ und ist startbereit, falls Apple mit dem ursprünglichen Plan doch noch fortfahren will. Allerdings ist unklar, ob Goldman und Apple überhaupt beabsichtigen, auch den Handel mit Krypto-Futures in die Anwendung aufzunehmen.

Während der Pandemie versuchte Apple, sein Geschäft zu diversifizieren und Finanzdienstleistungen für Kunden in den Vereinigten Staaten anzubieten, indem es mit Goldman Sachs zusammenarbeitete, um dahingehende Projekte zu entwickeln.

In Zusammenarbeit mit der Bank nahm Apple 2019 erstmals eine Kreditkarte ins Angebot. Anfang dieses Jahres hat der einflussreiche Techkonzern dann noch die Funktion „Jetzt kaufen, später bezahlen“ eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, Einkäufe in vier gleiche Ratenzahlungen aufzuteilen, ohne dass dafür Zinsen anfallen.

Einige Wochen später, im April, kündigte das Unternehmen dann ein weiteres, von Goldman Sachs unterstütztes, Produkt an, ein Sparkonto mit einer jährlichen Rendite von 4,15 %. Einem kürzlich erschienenen Bericht zufolge haben die Nutzer des Apple-Sparkontos bereits mehr als 10 Milliarden US-Dollar investiert. Die Partnerschaft der beiden Giganten verlief bis jetzt jedoch nicht ganz unproblematisch, denn Medienberichten zufolge erlitt Goldman Sachs durch die Verwaltung der Apple-Kreditkarte einen finanziellen Verlust, da die durchschnittlichen Kosten für die Kundenakquise bei 350 US-Dollar lagen.

Der Vorstoß von Apple in den Bereich der Finanzdienstleistungen ist kein Einzelfall. Nach der Übernahme von X (ehemals Twitter) gab Elon Musk ebenfalls seine Pläne bekannt, das soziale Netzwerk zu einer „Alles-App“ zu machen und Finanzdienstleistungen in die Plattform zu integrieren. Laut Musk werden die Nutzer in den kommenden Monaten in der Lage sein, ihre „gesamten Finanzen“ auf X abzuwickeln.

Die Pläne von Musk scheinen voranzukommen. Die Aufsichtsbehörden von Rhode Island erteilten X am 30. August eine erste notwendige Lizenz für die Übermittlung von Währungen und halfen dem Vorhaben des sozialen Netzwerks damit einen wichtigen Schritt nach vorne. Die betreffende Lizenz ist für Unternehmen erforderlich, die Finanzdienstleistungen im Namen von Nutzern abwickeln, was sowohl Fiatwährungen als auch Kryptowährungen angeht. Infolge der Genehmigung wird X unter anderem also in der Lage sein, digitale Währungen zu verwahren, zu übertragen und zu tauschen. Lizenzen als „Money Transmitter“ wurden X auch in den US-Bundesstaaten Arizona, Georgia, Maryland, Michigan, Mississippi, Missouri und New Hampshire erteilt.




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Kryptoworld24 ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here