Apple bringt Vision Pro auf den Markt: “Spatial Computing” statt Metaverse?

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Das kürzlich vorgestellte Mixed-Reality-Headset von Apple, das Apple Vision Pro, hat nach der Präsentation auf der WWDC am 5. Juni sowohl begeistert als auch Kritik auf sich gezogen.

Einbegriffen wurde bei der Presse nun allerdings so gut wie ausgelassen. Nur eine einziges Mal wurde das “Metaverse” erwähnt.

Das Tech-Unternehmen bezeichnet seine Technologie offenbar bewusst als den ersten “Raumcomputer”. Er wird Anfang 2024 in den USA zum Preis von 3.499 US-Dollar auf den Markt kommen und kurz darauf auch in anderen Ländern verfügbar sein.

Die Ankündigung unterscheidet sich deutlich von der Einführung der Hololens von Microsoft und den Headsets von Meta, die beide den Begriff “Metaverse” im Vergleich dazu sehr häufig verwendet haben.

Verwendung von Apps mit Apple Vision Pro. Quelle: Apple

Stattdessen konzentriert sich das Marketing von Apple auf die Worte “Spatial” und “Spatial Computing”. Begriffe wie “Metaverse”, “AR” und “VR” waren weniger prominent.

“Die Entwicklung unseres ersten Raumcomputers erforderte Erfindungen in fast allen Bereichen des Systems”, so Mike Rockwell, Vizepräsident der Technologieentwicklungsgruppe von Apple.

“Durch eine enge Integration von Hard- und Software haben wir einen eigenständigen räumlichen Computer in einem kompakten, tragbaren Formfaktor entwickelt, der das fortschrittlichste persönliche Elektronikgerät aller Zeiten ist”, wie er erklärte.

Fotos mit Apple Vision Pro betrachten. Quelle: Apple

Im Januar 2022 deutete Mark Gurman, ein Tech-Reporter von Bloomberg für Apple-Produkte, auf Twitter an, dass das Unternehmen nicht die Absicht habe, sich diesem Sektor zu nähern wie es Mark Zuckerberg mit Meta tue, insbesondere in Bezug auf den Begriff “Metaverse”.

“Mir wurde ziemlich direkt gesagt, dass die Vorstellung einer komplett virtuellen Welt, in die sich die Benutzer flüchten können, wie man es von den Plattformen von Meta kennt, für Apple tabu sei”, so Gurman. Er fügte hinzu, das Unternehmen würde den Fokus auf die Arbeit an ein Mixed-Reality-Headset legen wird, das für den kurzzeitigen Einsatz bei der Arbeit, beim Spielen, bei der Kommunikation usw. gedacht ist.

Apple Vision Pro hat Augmented-Reality- sowie Virtual-Reality-Funktionen. Apps werden in den physischen Raum um den Benutzer herum projiziert. Es gibt aber auch ein vollständig virtuelles Erlebnis, wie etwa sogenannte Immersive Environments.

“Mit visionOS, dem weltweit ersten raumbezogenen Betriebssystem, gibt Vision Pro den Nutzern die Möglichkeit, mit digitalen Inhalten so zu interagieren, als ob diese physisch in ihrem Raum vorhanden sind”, wie es in der Ankündigung heißt.

Die Vorfreude auf Apples neues Headset ließ einige Investoren hoffen, dass Metaverse-Token erneut einen starken Anstieg erleben könnten. Eine neue Klage der US-Wertpapieraufsicht SEC am selben Tag hat den Optimismus für Metaverse-Token jedoch getrübt.

Laut CoinGecko ist der am höchsten bewertete Metaverse-Token namens Internet Computer (ICP) in den letzten 24 Stunden um 9,5 Prozent gefallen. The Sandbox (SAND) und Decentraland (MANA) sind um jeweils 12,7 Prozent und 11,2 Prozent gefallen und liegen auf den Plätzen zwei und drei.

Metaverse Token-Kurse. Quelle: CoinGecko

Daneben gibt es keine wirklich nennenswerten Projekte, deren Kurs sich positiv entwickelt hat. Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Metaverse-Token ist dabei in den letzten 24 Stunden um 10 Prozent auf 7,7 Milliarden US-Dollar gesunken.




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