Wirrer Plan – Bruder von FTX-Chef wollte mit Kundengeldern Insel für die Apokalypse kaufen

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Gabriel Bankman-Fried, der Bruder des ehemaligen FTX-Chefs Sam Bankman-Fried, hat scheinbar Kundengelder der inzwischen aufgelösten Kryptobörse genutzt, um sich damit auf das Überleben im globalen Katastrophenfall vorzubereiten.

Laut einem am 20. Juli beim United States Bankruptcy Court for the District of Delaware eingereichten Dokument plante Gabriel Bankman-Fried im Zuge dessen wohl sogar, den pazifischen Inselstaat Nauru mit veruntreuten Geldern über die FTX Foundation zu kaufen. Zu den Projekten der Stiftung, „die lediglich dazu diente, das öffentliche Ansehen der Beklagten zu verbessern“, gehörten laut Gerichtsdokumenten allen voran hoch dotierte Spenden wie zum Beispiel eine Spende in Höhe von 400.000 US-Dollar an einen YouTuber.

Einer von Gabriels Plänen sah jedoch konkret vor, sich auf eine mögliche Apokalypse vorzubereiten, indem er Nauru kaufte, eine Insel nordöstlich von Australien mit einer Bevölkerung von etwa 12.000 Menschen. Einem Memo zwischen Gabriel und einem ungenannten Mitarbeiter der FTX Foundation zufolge plante er, dort einen Bunker zu errichten, um „ein Ereignis zu überleben, bei dem 50-99,99 % der Menschen sterben [um] sicherzustellen, dass ganz besonders die EAs [effektive Altruisten] überleben“, und ein Labor zu errichten, das sich auf die „genetische Verbesserung des Menschen“ konzentriert.

„Wahrscheinlich gibt es auch noch andere Dinge, die man mit einem souveränen Land machen kann“, wie es in dem Vermerk, der sich auf die geplante Übernahme bezieht, zusätzlich heißt.


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