Terra-Chef Do Kwon hat illegale Gelder aus Betrug in Bitcoin (BTC) konvertiert

0
119



Die südkoreanische Staatsanwaltschaft hat 314,2 Mio. US-Dollar an illegalen Geldern identifiziert, die dem Terra-Gründer Do Kwon und dessen Geschäftspartnern zugeordnet werden können. Von diesen Geldern können die Ermittler wiederum 69 Mio. US-Dollar direkt auf Kwon zurückführen.

Obwohl Kwon durch das vermeintlich betrügerische Krypto-Projekt mehrere Millionen eingenommen hat, ist davon kaum etwas einholbar, denn der inzwischen festgenommene Terra-Chef hat den Großteil dieser illegalen Gelder über ausländische Kryptobörsen in Bitcoin (BTC) konvertiert, und nicht in Vermögenswerte transferiert, die leichter zu beschlagnahmen sind, wie zum Beispiel Immobilien.

Schon die ersten Ermittlungen der amerikanischen Börsenaufsicht SEC im Fall Terra hatten gezeigt, dass Kwon selbst nach dem spektakulären Zusammenbruch des Projekts knapp 100 Mio. US-Dollar an Bitcoin aus diesem abgezogen hatte. In einem nachfolgenden südkoreanischen Medienbericht hieß es dann sogar, dass Kwon vor dem Kollaps 80 Mio. US-Dollar pro Monat ausgebucht haben soll.

Die Strafverfolgungsbehörden von Südkorea, wo Terraform Labs angesiedelt ist, haben die marktführende Kryptobörse Binance gebeten, keine Zahlungen mehr abzuwickeln, die mit Geldern von Kwon in Verbindung gebraacht werden können. Die Binance hat gegenüber Cointelegraph bestätigt, dass sie in dem Fall mit den Behörden zusammenarbeitet und diesen jede Hilfe zukommen lässt. So heißt es in der Antwort:

„Wir sind der Bitte der südkoreanischen Behörden gefolgt. Wir dürfen keine konkreten Angaben zu laufenden Ermittlungen machen, deshalb erfragen Sie alle weiteren Details bitte bei der Staatsanwaltschaft.“

Die südkoreanische Staatsanwaltschaft sucht unter Hochdruck nach Vermögenswerten, die in Verbindung mit der Geschäftsführung von Terraform Labs stehen, um zumindest einen Teil der illegalen Gelder des Betrugsprojekts zurückzugewinnen. Am 3. April haben die Ermittler im Zuge dessen Immobilien und andere Vermögenswerte von früheren Terra-Mitarbeitern konfisziert, die im Zusammenhang mit dem Fall stehen könnten.

Neben Immobilien des Terra-Mitgründers Shin Hyun-seong (Daniel Shin) und weiteren früheren Mitarbeitern wurden auch mehrere Autos und Grundstücke in Südkorea beschlagnahmt.

Bis zum Mai 2022 war Terra mit einem Spitzenwert von 40 Mrd. US-Dollar eines der einflussreichsten Krypto-Projekte überhaupt.

Nachdem die Beobachter zunächst davon ausgegangen waren, dass der Kollaps die Folge von Verwerfungen auf dem Kryptomarkt war, stellte sich schnell heraus, dass es sich um lupenreinen Betrug handelte, bei dem Kwon der Drahtzieher war. So haben Blockchain-Daten im Nachhinein gezeigt, dass in den drei Wochen vor der Abkopplung des Terra-Stablecoins TerraUSD (UST) mehr als 450 Mio. US-Dollar an UST von einer einzelnen Organisation auf den freien Markt gebracht wurden. Vier Tage nach diesem Abverkauf begann dann die Abkopplung des UST vom US-Dollar. Die betreffende Organisation war niemand geringeres als Terraform Labs selbst.

Obwohl die südkoreanische Polizei schon lange nach Kwon sucht und auch die Interpol eine sogenannte Red Notice gegen den Terra-Chef herausgegeben hat, befand sich dieser fast ein Jahr auf der Flucht, ehe er am 23. März in Montenegro festgenommen wurde.




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Kryptoworld24 ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here