Ratingagentur Moody’s stuft Coinbase wegen SEC-Klage auf „negativ“ ab

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Die Ratingagentur Moody’s hat ihr Rating für Coinbase von „stabil“ auf „negativ“ herabgestuft, nachdem die US-Börsenaufsicht SEC rechtliche Schritte gegen die Kryptobörse eingeleitet hat, weil diese angeblich als nicht registrierter Wertpapiermakler tätig ist.

In einer Mitteilung vom 8. Juni erklärt Moody’s entsprechend, dass die Herabstufung auf Bedenken hinsichtlich der Maßnahmen der Securities and Exchange Commission auf das Tagesgeschäft von Coinbase zurückzuführen sei.

„Die Änderung der Einstufung von stabil auf negativ spiegelt das ungewisse Ausmaß der Auswirkungen der SEC-Vorwürfe auf das Geschäftsmodell und den Cashflow von Coinbase wider.“

Trotz der Abstufung stellt Moody’s fest, dass Coinbase über eine „starke“ Liquiditätsposition verfügt. Die Rating-Agentur bewertet die 5 Milliarden US-Dollar an Barmitteln und Äquivalenten des Unternehmens im Vergleich zu den 3,4 Milliarden US-Dollar an langfristigen Schulden weiterhin positiv.

Das Unternehmen fügt an, dass es davon ausgeht, dass Coinbase seinen „Fokus auf Kostenmanagement“ beibehalten wird, der in der Vergangenheit erfolgreich Rückgänge bei den Transaktionseinnahmen abgefedert hat.

Moody’s steht mit der Abstufung der Coinbase allerdings bei weitem nicht alleine da. Der Finanzdienstleister Berenberg Capital bekräftigt zwar sein bereits bestehendes „Hold“-Rating für die Kryptobörse, senkt aber sein Kursziel für COIN-Aktien von 55 auf 39 US-Dollar.

In einer E-Mail an Cointelegraph erklärt Mark Palmer, Analyst bei Berenberg, dass die Senkung des Kursziels die Ansicht widerspiegelt, dass die bereits schwachen Handelsvolumina von Coinbase im zweiten Quartal durch die Vorwürfe der SEC „verstärkt“ werden könnten. Und weiter:

„In Anbetracht der potenziell erheblichen Auswirkungen des Prozesses auf die Geschäftstätigkeit von COIN in den USA erwarten wir, dass einige Investoren ihre Arbeit mit der Plattform reduzieren werden.“

Palmer weist außerdem darauf hin, dass die von der SEC angestrebten Klageziele die vollständige Einstellung des Kerngeschäfts der Coinbase erfordern würde. Aus diesem Grund rät Palmer den Anlegern, kurzfristig keine Investitionen in Coinbase-Aktien zu tätigen.

„Wir halten die COIN-Aktie auf kurze Sicht für nicht empfehlenswert.“

Während Palmer also von Investitionsempfehlungen in COIN absieht, scheint ARK Invest CEO Cathie Wood nicht allzu besorgt zu sein. In einem Interview mit Bloomberg hebt Wood hervor, dass die zunehmende behördliche Kontrolle der konkurrierenden Kryptobörse Binance auf lange Sicht eine positiven Entwicklung für Coinbase sein könnten.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ist Woods ARK Invest der weltweit viertgrößte Inhaber von Coinbase-Aktien. Am 7. Juni kaufte die Investmentfirma weitere COIN-Aktien im Wert von 21,6 Millionen US-Dollar.

Die Aktien von Coinbase sind seit Anfang der Woche um 15,7 % gefallen und werden derzeit für 54,90 US-Dollar pro Stück gehandelt, wie die Daten von Google Finance zeigen.




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