Google aktualisiert Datenschutzrichtlinie: Datennutzung für KI-Training erlaubt

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Google hat seine Datenschutzbestimmungen aktualisiert und will so nun alle öffentlich verfügbaren Daten für das Training von künstlicher Intelligenz (KI) verwenden.

Die Datenschutzrichtlinien des Unternehmens wurden am 1. Juli aktualisiert und können über einen Link auf der Google-Webseite mit früheren Versionen verglichen werden.

In der neuesten Version wurden einige Änderungen gemacht. Es wurden etwa Googles KI-Modelle, Bard und Cloud-KI-Funktionen in die Liste der Dienstleistungen aufgenommen, die das Unternehmen mittels “öffentlich online verfügbaren Informationen” oder aus “anderen öffentlichen Quellen” trainieren kann.

Aktualisierte Google-Richtlinien (in grün) ab dem 1. Juli 2023. Quelle: Screenshot

Die Aktualisierung der Richtlinien deutet darauf hin, dass Google der Öffentlichkeit und seinen Nutzern jetzt deutlich zeigt, dass alles, was öffentlich online hochgeladen wird, in seinem Trainingsprozess mit den aktuellen und zukünftigen KI-Systemen verwendet werden könnte.

Kurz zuvor wurde OpenAI, der Entwickler des beliebten KI-Chatbots ChatGPT, in Kalifornien verklagt, weil das Unternehmen mutmaßlich private Informationen von Nutzern über das Internet ausspioniert haben soll.

In der Klage wird behauptet, OpenAI habe Daten aus Millionen von Kommentaren in sozialen Medien, Blogs, Wikipedia und anderen persönlichen Informationen von Nutzern verwendet, um ChatGPT zu trainieren, ohne vorher die Zustimmung dazu einzuholen. Bei dem Gerichtsverfahren kam man zu dem Schluss, dass dadurch die Urheberrechte und das Recht auf Privatsphäre von Millionen von Nutzern im Internet verletzt wurden.

Kürzlich hat Twitter die Anzahl der tweets, die Nutzer pro Tag sehen können, eingeschränkt. Laut Gerüchten soll das zum Teil auf KI-Datenabfragen zurückzuführen sein.

In den Dokumenten der Twitter-Entwickler ist zu lesen, dass diese Beschränkungen eingeführt wurden, um das Volumen der Anfragen an die Programmschnittstelle von Twitter übersichtlicher zu halten.

Elon Musk, der Eigentümer und ehemalige CEO von Twitter, hat kürzlich getwittert, auf der Plattform gebe es so viel Datenplünderung, dass der Dienst für normale Nutzer schlechter ausfällt.




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