G7 plant strengere Krypto-Regulierung

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Das nächste G7-Treffen könnte strengere Regulierungen für Kryptowährungen der ganzen Welt mit sich bringen, wie die Nachrichtenagentur Kyoto am 25. März berichtete.

Die Regierungen aus Japan, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Deutschland und der Europäischen Union wollen gemeinsam eine Strategie erarbeiten, um die Transparenz im Krypto-Bereich sowie den Verbraucherschutz zu verbessern. Auch potentielle Risiken für das globale Finanzsystem sollen dabei angesprochen werden, wie es von Offiziellen gegenüber Kyoto hieß. Dieses Jahr findet der Gipfel im Mai in Hiroshima statt.

Unter den G7-Mitgliedern hat Japan bereits eine Regulierung für Kryptowährungen umgesetzt und die MiCA-Verordnung der Europäischen Union soll im Jahr 2024 in Kraft treten. Großbritannien arbeitet schrittweise an ihrer Krypto-Regulierung und hat dabei eine besondere Kategorie für Krypto-Vermögenswerte in der Steuererklärung und plant auch ein digitales Pfund.

Kanada behandelt digitale Vermögenswerte wie Wertpapiere und die Vereinigten Staaten wendet die bestehenden Regulierungen auf Krypto an. Einige Leute erwarten, dass die Gesetzgeber in den nächsten Monaten ein Krypto-Rahmenwerk vorlegen.

Auch der Finanzstabilitätsrat, der internationale Währungsfonds und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich arbeiten an Standards für digitale Vermögenswerte, wie die G20 im Februar bei einem Treffen in Bengaluru mitteilten.

Die indische Finanzministerin Nirmala Sitharaman auf der FMCBG-Sitzung in Bengaluru. Quelle: Ministry of Finance

Bis Juli und September sollen Empfehlungen für die Regulierung und Aufsicht über Stablecoins, Krypto-Vermögenswertaktivitäten und -Märkte weltweit herauskommen. Es ist jedoch unklar, wie genau diese Empfehlungen ausfallen werden.

Im Februar hat der IWF einen Maßnahmenplan für Krypto-Vermögenswerte herausgebracht, in dem Länder dazu aufgefordert wurden, Kryptowährungen keinen Status als gesetzliches Zahlungsmittel zu verleihen. Bereits seit längerem hat der IWF gezeigt, dass er dagegen ist, Krypto zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen. Diese Haltung wurde insbesondere gegenüber El Salvador mehrmals geäußert, nachdem das Land im September 2021 Bitcoin zu einem offiziellen Zahlungsmittel gemacht hat. Der IWF hat sich dafür ausgesprochen, dass Länder Krypto stärker regulieren. Gleichzeitig arbeitet der Fonds an einer interoperablen in digitalen Zentralbankwährungsplattform, um mehrere CBDCs weltweit miteinander zu verbinden und grenzüberschreitende Transaktionen zu ermöglichen.


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