Ethereum-ETFs könnten von SEC alle gleichzeitig genehmigt werden

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Die US-Börsenaufsicht (SEC) wird sehr wahrscheinlich mehrere auf Ethereum-Futures basierende Indexfonds (ETFs) gleichzeitig genehmigen, wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Insiderquellen berichtet.

Seit Juli wurde die Aufsichtsbehörde von Investmentfirmen regelrecht mit derartigen Anträgen überschwemmt, darunter auch Anträge, die Futures-ETFs für Bitcoin (BTC) und Ethereum kombinieren. Bis jetzt hat die SEC die betreffenden Firmen auch nicht angewiesen, ihre Anträge zurückzuziehen, was einen ersten großen Unterschied gegenüber 2021 darstellt, als mehrere Investmentfirmen beordert wurden, ähnliche Anträge zurückzuziehen. Dies deutet darauf hin, dass die Aufsichtsbehörde die Auflegung der Fonds nicht noch kurzfristig blockieren wird, wie die Quellen des WSJ zu bedenken geben.

Mindestens 16 Anträge für ETFs auf Basis von Ethereum-Futures warten bei der Börsenaufsicht aktuell auf die behördliche Genehmigung. Ein solcher Krypto-Futures-ETF bildet die Kursentwicklung von Krypto-Terminkontrakten ab. Anstatt direkt in Bitcoin oder Ethereum zu investieren, investiert ein Krypto-Futures-ETF also zum Beispiel in Terminkontrakte (Futures), die an den Preis der jeweiligen Kryptowährung gebunden sind.

Angesichts der sich abzeichnenden Zulassung von Indexfonds auf Basis von Krypto-Futures gehen bei der SEC immer wieder dahingehende Anträge ein. Anfang dieser Woche beantragte zum Beispiel die Vermögensverwaltung Valkyrie einen Ether-Futures-ETF, zusätzlich zu einem früheren Antrag, der Bitcoin-Futures und Ethereum-Futures kombinieren würde. Valkyrie ist das erste Unternehmen, das einen gemischten BTC-ETH-ETF auflegen will und könnte damit schon im Oktober an den Start gehen.

In der ETF-Branche ist der First-Mover-Vorteil von entscheidender Bedeutung. Laut dem WSJ, das sich auf Daten von Morningstar beruft, hat der erste von ProShares genehmigte Bitcoin-Futures-ETF seit seiner Auflegung im Oktober 2021 ein verwaltetes Vermögen von 1 Milliarde US-Dollar angesammelt, während das ähnliche Produkt von Valkyrie, das einige Tage später aufgelegt wurde, nur ein verwaltetes Vermögen von fast 28 Millionen US-Dollar aufweist. Der jüngste Antrag könnte Valkyrie dieses Mal also den wichtigen Vorsprung sichern.

In einer weiteren wichtigen Entscheidung, die die Kryptobranche betrifft, muss die SEC noch entscheiden, ob sie einen ersten „direkten“ Bitcoin-ETF in den Vereinigten Staaten genehmigen wird. Zu den Marktteilnehmern, die auf eine solche Genehmigung warten, gehören Wall-Street-Giganten wie Fidelity und BlackRock. Gemäß dem Zeitplan des Antrags hat die SEC noch bis Januar Zeit, eine endgültige Entscheidung zu treffen.




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