Ehemaligem Bithumb-Chef droht achtjährige Haftstrafe

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Lee Jeong-hoon, der ehemalige Vorsitzende von Bithumb, einer der größten Kryptobörsen Südkoreas, steht im Mittelpunkt eines Rechtsstreits und muss möglicherweise mit einer achtjährigen Haftstrafe rechnen, wobei das Urteil für den 18. Januar 2024 angesetzt ist.

Laut lokalen koreanischen Medienberichten behaupten die Staatsanwälte, dass Lee beabsichtigte, die Unternehmensführung von Bithumb umzugestalten, um von der firmeneigenen Kryptowährung zu profitieren und so die geltenden Finanzvorschriften zu umgehen. Der Fall läuft seit Oktober 2018, als der ehemalige Vorsitzende angeblich 100 Milliarden Won (70 Millionen US-Dollar) während der Verhandlungen über den Erwerb von Bithumb von Kim Byung-gun, dem Vorsitzenden des Schönheitschirurgieunternehmens BK Group, betrogen hat. Die Staatsanwaltschaft behauptet, Lee habe von den Problemen bei der Notierung des BXA-Tokens gewusst, Kim aber nicht darüber informiert. Trotz der Probleme bei der Börsennotierung soll Lee Zahlungen erhalten haben, ohne Kim über die Entscheidung, den BXA-Token nicht zu notieren, zu informieren.

Die südkoreanische Staatsanwaltschaft forderte eine achtjährige Haftstrafe für Lee.

Lees Verteidigung bestreitet die Vorwürfe, weist auf Unstimmigkeiten in Kims Aussagen hin und stellt seine Glaubwürdigkeit in Frage. Lee beharrt auf Kims Kompetenz, Bithumb zu leiten, und gibt zu bedenken, dass Kim über die Fortschritte bei der Notierung des BXA-Tokens informiert war.

Lee sieht sich mit rechtlichen Problemen konfrontiert, die mit dem Vorwurf zusammenhängen, gegen das Wirtschaftsrecht, insbesondere in Form von Betrug, verstoßen zu haben.

Die Entscheidung über Lees laufende Berufung könnte einen Präzedenzfall für Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit Kryptobörsen und Governance schaffen. Diese Entwicklung fällt interessanterweise mit den Vorbereitungen von Bithumb für einen Börsengang an der koreanischen Börse Kosdaq bis 2025 zusammen.

Das Ergebnis des Berufungsverfahrens wird sich erheblich auf die Zukunft von Bithumb und das Schicksal der BXA-Tokens auswirken. Ein Schuldspruch könnte eine Neubewertung des Governance-Rahmens von Kryptobörsen auslösen, was zu einer verstärkten behördlichen Kontrolle führen könnte.

Während die Krypto-Community und die Anleger das Ergebnis der Berufung erwarten, unterstreicht der Fall die Dynamik der Branche und die Notwendigkeit eines klar definierten regulatorischen Rahmens, um Governance-Probleme anzugehen und das Vertrauen zwischen Anlegern und Interessenvertretern zu stärken.


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