Digital Currency Group beantragt Zusammenführung von Sammelklagen

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Die Risikokapitalfirma Digital Currency Group (DCG) und ihr CEO Barry Silbert haben beantragt, zwei Sammelklagen wegen angeblicher Verluste während des Krypto-Winters zu konsolidieren.

In einem Schreiben an den US-Bezirksrichter Stefan Underhill in Connecticut argumentieren die Beklagten, dass „beide Fälle auf demselben Sachverhalt beruhen, sich überschneidende Rechtsfragen aufwerfen und nahezu identische Klassendefinitionen vorschlagen“.

Die Beklagten machen außerdem geltend, dass die Zusammenlegung der Fälle notwendig sei, um widersprüchliche Entscheidungen zu vermeiden und die Effizienz der Justiz zu fördern. In dem Schreiben teilen die Beklagten Underhill deshalb auch mit, dass sie den US-Bezirksrichter Lewis Liman gebeten haben, den Fall von New York nach Connecticut zu verlegen. Dahingehend heißt es:

„Der Antrag wird spätestens am 13. Juni 2023 vollständig ausgefüllt sein, und wenn Richter Liman dem Antrag auf Verweisung an dieses Gericht stattgibt, beabsichtigen die Beklagten, beide Klagen rasch zusammenzuführen.“

In dem Schreiben wehren sich die Kläger in Connecticut gegen die Verlegung mit dem Argument, dass es verfrüht sei, eine Entscheidung zu treffen, bevor der Fall in New York zur Verlegung freigegeben wird. Sie erwarten auch, dass sich die Kläger in New York gegen die Verlegung wehren werden, da Art und Umfang der Ansprüche sehr ungewiss seien.

In der Klage in Connecticut wird behauptet, Silbert habe eine irreführende Transaktion inszeniert, um Anzeichen für eine drohende finanzielle Implosion in Höhe von 1,1 Mrd. US-Dollar zu verbergen, nachdem der Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC) Insolvenz anmelden musste. Den Angeklagten wird vorgeworfen, wegen irreführender oder falscher Angaben Anlagebetrug begangen zu haben.

Inmitten der laufenden Klagen hat DCG beschlossen, seine Prime-Brokerage-Tochter TradeBlock zu schließen. Nach Angaben des Unternehmens ist die Entscheidung allen voran auf den Zustand der allgemeinen Wirtschaft und das unsichere regulatorische Umfeld für Kryptowährungen in den USA zurückzuführen. TradeBlock hat am 31. Mai offiziell mit dem Schließungsprozess begonnen.


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