SEC gegen Ripple – Experte fordert Aussagen von Clayton und Hinman

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Der Anwalt John Deaton ist der Einschätzung, dass die US-Börsenaufsicht SEC einen Fehler gemacht hat, als sie den CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, wegen vermeintlicher Beihilfe zum unrechtmäßigen Wertpapierverkauf angeklagt hat.

Deaton gibt in diesem Kontext zu bedenken, dass die Äußerungen der ehemaligen hochrangigen SEC-Beamten Bill Hinman und Jay Clayton im Verfahren der SEC gegen Ripple Labs XRP schon früh als Nicht-Wertpapier eingestuft hätten, die Behörde diese Informationen jedoch absichtlich über einen längeren Zeitraum hinweg ignoriert habe.

Auf X (ehemals Twitter) meint der Krypto-Nutzer Digital Asset Investor.XRP in diesem Zusammenhang, dass er die a16z-Anwälte Lowell Ness und Chris Dixon in dem Verfahren zusammen mit Clayton und Hinman.vorgelanden hätte.

Deaton stimmt zu, dass Hinman unbedingt als Zeuge aussagen müsse und ergänzt, dass es normalerweise kaum rechtliche Möglichkeiten gebe, den ehemaligen SEC-Chef Clayton verpflichtend zu einem Prozess vorzuladen. Jedoch ist Deaton der Ansicht, dass die SEC mit ihrer Entscheidung, Garlinghouse anzuklagen, einen Fehler begangen hat, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass Clayton die Ripple-Geschäftsführung auf persönlicher Basis außerhalb des eigentlichen Verfahrens angeklagt hat.

Und dies könnte Clayton zum Verhängnis werden, so dass der frühere SEC-Chef doch noch vor Gericht aussagen muss, denn Clayton war in der Vergangenheit Teil eines Gespräches mit Garlinghouse und dem Chief Technology Officer von Ripple, in dem sich der CEO nach der berühmt-berüchtigten Rede von Hinman – in der dieser Ethereum ausdrücklich nicht als Wertpapier einstufte – beschwerte, dass „Ripple weiterhin in Ungewissheit lebt“. Dies macht Clayton zum unmittelbaren Zeugen. Allerdings haben weder Clayton noch Hinman sich jemals ausdrücklich dazu geäußert, ob XRP ein Wertpapier ist oder nicht.

Eine klare Stellungnahme von Clayton und Hinman zum damaligen Zeitpunkt hätte Ripple viel Zeit und Geld sparen können, und die Adoption der firmeneigenen Kryptowährungen möglicherweise entscheidend beschleunigen können. Die SEC versucht unterdessen, das jüngste Urteil von Richterin Analisa Torres rückgängig zu machen, die vorläufig entschieden hat, dass XRP in bestimmten Fällen kein Wertpapier ist.

Der XRP-Kurs hatte auf Grund dieses wichtigen Punktsieges zuletzt einen deutlichen Sprung gemacht, der jedoch langsam wieder abflaut. Kürzlich hat zudem ein einflussreicher Großinvestor XRP im Wert von über 20 Millionen US-Dollar auf Kryptobörsen verschoben, was womöglich bald für zusätzlichen Verkaufsdruck auf die Ripple-Kryptowährung sorgen könnte.




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