Kapitalanforderungen für Banken sind bewusster „Flaschenhals“ für Kryptobranche

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Die Kapitalanforderungen für Banken, die vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) festgelegt werden, schaffen laut Chris Perkins, Präsident der Investmentfirma CoinFund, einen absichtlichen „Flaschenhals“, der das Wachstum der Kryptoindustrie drosseln soll.

Die aktuellen Kapitalvorschriften senken die Eigenkapitalrendite (ROE) einer Bank, eine wichtige Kennzahl für die Rentabilität im Bankwesen, indem sie höhere Mindestreserveanforderungen für das Halten von Kryptowährungen vorschreiben, wodurch Krypto-Geschäftsaktivitäten für Banken zu teuer werden, erklärte Perkins gegenüber Cointelegraph.

„Es handelt sich um eine andere Art von Flaschenhals, da er nicht offensichtlich ist. Es ist eine sehr subtile Methode, Geschäftsaktivitäten zu unterdrücken, indem man sie für die Bank so teuer macht, dass sie einfach sagt: ‚Das lohnt sich nicht‘“, fügte er hinzu.

„Wenn ich über ein bestimmtes Kapital verfüge, das ich investieren möchte, werde ich es in Unternehmen mit hoher Eigenkapitalrendite investieren, nicht in Unternehmen mit niedriger Eigenkapitalrendite”, fuhr er fort.

Im April kritisierte Perkins die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) für ihre Vorschläge, Know-Your-Customer-Anforderungen (KYC) und andere traditionelle Bankvorschriften auf Dezentrale Finanzdienstleistungen (DeFi) und Stablecoins anzuwenden, da diese seiner Meinung nach gegen die Grundprinzipien von offenen Netzwerken verstoßen.

Das eigentliche systemische Risiko für das Finanzsystem ergibt sich laut Perkins aus der Asymmetrie zwischen Online-Netzwerken, die rund um die Uhr verfügbar sind, Peer-to-Peer-Netzwerken und dezentralen Netzwerken, die Liquidität in Echtzeit verschieben können, während die traditionelle Finanzinfrastruktur nachts und an Wochenenden pausiert und sich weigert, sich an den technologischen Wandel anzupassen.

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BIZ wettert weiterhin gegen Krypto

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die quasi als Zentralbank für andere Zentralbanken fungiert und die BCBS-Konferenzen organisiert, veröffentlichte im April einen Bericht, in dem sie zu dem Ergebnis kam, dass Kryptowährungen das Finanzsystem destabilisieren könnten.

Die Autoren des Berichts argumentierten außerdem, dass das Wachstum des Kryptomarktes die Einkommensungleichheit verschärft, und forderten als Reaktion darauf strengere staatliche Regulierung.

Im Juni veröffentlichte die BIZ einen Folgebericht mit dem Titel „Stablecoin growth: Policy Challenges and Approaches” (Wachstum von Stablecoins: Politische Herausforderungen und Ansätze), in dem behauptet wurde, dass Stablecoins als Zahlungsmittel versagen und systemische Risiken im Finanzsystem verursachen könnten.

Banks, BIS, Stablecoin
Die grenzübergreifende Nutzung von Stablecoins wächst. Quelle: BIZ

„Die steigende Marktkapitalisierung von Stablecoins und ihre zunehmende Verflechtung mit dem traditionellen Finanzsystem haben ein Stadium erreicht, in dem potenzielle Auswirkungen auf dieses System nicht mehr ausgeschlossen werden können“, schrieben die Autoren des Berichts.

Die BIZ hat wiederholt auf die Einführung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) und anderen zentralisierten digitalen Technologien als Alternative zu privat ausgegebenen und dezentralisierten Kryptowährungen gedrängt.

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XRP-Kurs auf Hochpunkt – Kommt jetzt der große Crash?

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Der XRP-Kurs (XRP) ist jüngst über 3 US-Dollar geklettert und hat im Zuge dessen dafür gesorgt, dass knapp 94 % der zirkulierenden Angebotsmenge im Plus liegen, wie die Daten von Glassnode zeigen.

Stand Sonntag liegen satte 93,92 % des zirkulierenden Angebots von XRP entsprechend im Plus, was einen klaren Beleg dafür liefert, dass der rasante Anstieg der beliebten Kryptowährung um mehr als 500 % in den letzten 9 Monaten von weniger als 0,40 US-Dollar auf 3,11 US-Dollar zugleich der großen Mehrheit der Anleger deutliche Gewinne beschert hat.

XRP-Kurs und relativer Anteil der XRP im Plus. Quelle: Glassnode

90 Prozent der XRP-Anleger im Plus

Allerdings weist ein Zustand derart hoher Profitabilität in der Regel darauf hin, dass ein vorläufiger Hochpunkt erreicht sein könnte.

Anfang 2018, als über 90 % der Anleger im Plus lagen, nachdem der XRP-Kurs ein temporäres Hoch von 3,30 US-Dollar geschafft hatte, folgt laut dieser Gesetzmäßigkeit ein Crash um 95 %. Und auch im April 2021, als die Profitabilität auf über 90 % geklettert war, ging es vom Hochpunkt bei 1,95 US-Dollar wieder um 85 % nach unten.

Hochpunkte der XRP im Profit sind Vorboten für Abschwünge. Quelle: Glassnode

Hintergrund ist, dass eine flächendeckende Profitabilität der Anleger meist umso wahrscheinlicher macht, dass es zu Abverkäufen der betreffenden Kryptowährung kommt, um in andere Finanzprodukte umzuschichten oder Gewinne auszubuchen. Ein ähnliches Vorgehen könnte also jetzt wieder drohen.

NUPL von XRP wie 2017 und 2021

Der Indikator Net Unrealized Profit/Loss (NUPL) unterstreicht die Befürchtung, dass der XRP-Kurs auf einem Hochpunkt angekommen sein könnte.

Die Kennzahl, die die Differenz zwischen nicht realisierten Gewinnen und Verlusten abbildet, befindet sich demnach in der „Belief-Denial“-Zone, die in der Regel kurz vor bzw. an Hochpunkten in einem Zyklus betreten wird.

XRP Net Unrealized Profit/Loss (NUPL). Quelle: Glassnode

So zum Beispiel Ende 2017, als der NUPL von XRP auf ähnliche Werte wie aktuell geschossen war, nachdem der Kurs bei 3,30 US-Dollar stand. Im April 2021 zeigte sich dieses Muster erneut, denn ein NUPL von über 0,5 fiel mit dem Hochpunkt von XRP bei 1,95 US-Dollar zusammen, ehe der Abschwung folgte.

Die momentane Kursentwicklung lässt vermuten, dass die XRP-Anleger erneut deutlich im Plus sind, aber noch nicht in einem Zustand der „Euphorie“. Dennoch herrscht ein erhöhtes Risiko für Verkäufe und Gewinnausbuchungen, wenn der NUPL erstmals wieder 2018 bis in den Bereich der Gier (Greed) vorrückt.

Allerdings könnte der XRP-Kurs den Verkaufsdruck abfedern und einen derartigen Crash vermeiden, sofern die Kapitalzuflüsse auf Grund der institutionellen Nachfrage und der allgemeinen aktuellen Stärke der Altcoins weiterhin anhalten.

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XRP-Kurs steuert auf Abschwung zu

Der XRP-Kurs befindet sich zurzeit in einer Seitwärtsbewegung innerhalb eines absteigenden Dreiecks, nachdem die Kryptowährung über 3 US-Dollar geklettert ist.

Dieses Kurs muster ist in der Regel bärisch und bildet sich aus niedrigeren Tiefs, die auf einen horizontalen Support bei 3,05 US-Dollar zulaufen. Anfang des Monats rutschte der XRP-Kurs kurz unter diese Marke, sprang jedoch direkt wieder in das Dreieck.

XRP-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Aus diesen wiederholten Bewegungen in Richtung der Trendlinie könnte sich jedoch ein Druck ergeben, der einen Crash umso mehr begünstigen würde. Ein Abschwung unter 3,05 US-Dollar würde für XRP demnach die Tür für einen Absturz auf 2,39 US-Dollar bis September öffnen, was ein Minus von 23,5 % bedeuten würde.

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Die Bullen müssen derweil den Widerstand im absteigenden Dreieck knacken, um den Aufwärtstrend fortzusetzen und einen Einbruch zu verhindern. Hierfür winkt eine mögliche Kletterpartie bis auf 6 US-Dollar als etwaige Belohnung.


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Wochenergebnis KW33 2025

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News von Trading-Treff.de

Mit 0.94% Wochengewinn kann der S&P500 erneut überzeugen. Kleine Werte sind sogar noch deutlich stärker. Aber der S&P500 und Nasdaq100 sind es, die neue Allzeithochs erreichen. Mein Depot leidet unter verschiedenen Faktoren und verbucht -7.686,87 EUR Verlust.

Die Marktampel gewinnt sogar noch weiter an Stärke und bleibt bei grün.

Die Gesamtübersicht der Tradingdepot-Wochenergebnisse ist in Tabellenform auch jederzeit in der Performance einsehbar.

Tradingdepot

Mit -7.686,87 EUR Verlust, umgerechnet -1.80%, ist es eine schwache Woche für das Depot gewesen. Der Wert rutscht auf 418.411,49 EUR ab. Die Cushion ist mit 79.08% aber immerhin etwas besser geworden. Offene Prämien sind ungefähr unverändert bei 9kUSD.

IB-KW33-2025

Erklärbar ist das für die letzten Tage vor allem mit einem erneut stärkeren EUR und ausserdem schwachen Zinsfutures in den USA. Mit meiner grossen Position in TLT leide ich doppelt.

Dazu kamen kleinere Experimente auf den SPX und Earnings, die daneben gegangen sind und nun als Verluste realisiert wurden. Die grösste Position dabei ist SMCI gewesen. Hier hatte ich langlaufende Optionen als Long Call. Die Gründe für eine Spekulation waren gut, haben sich aber nicht materialisiert. -10kUSD Verlust habe ich nun hingenommen. Das ist viel. Bei genauerer Betrachtung des Chance-Risiko-Profils ist das aber in Ordnung, denn ich hätte im positiven Fall mit weit über 100kUSD Gewinn gerechnet. Ein Verhältnis von mindestens 10:1. Nun gut, das ging leider daneben. Andere Chancen wird es aber in Zukunft sicher wieder geben.

Intensiv schaue ich mir für den regelmässigen Optionshandel gerade Extremwerte bei Volatilitäten an. Als Stillhalter sind wir es gewohnt bei besonders hoher Vola gern Positionen aufzubauen. Extremwerte, z.B. gemessen am IV Percentil mit mindestens 90% oder mehr, gibt es auf der Oberseite aber eher selten. Was wäre, wenn wir auch von Extremwerten auf der Unterseite, also IVP <10%, profitieren könnten. Theoretisch möglich. Mit Optionen kann man fast jedes beliebige Szenario abdecken. Ein Low-Vola-Ansatz sollte ein möglichst grosses positives Vega haben. Das lässt sich mit Long Optionen umsetzen. Und wenn wir beim Stillhalter-Ansatz bleiben möchten, würden sich Time Spreads anbieten. Ich sammle dazu Daten und mache einige Backtests in OptionNetExplorer…

Bisherige Jahresperformance

Die Jahresperformance sieht weiterhin schlecht aus.

IB-KW33-2025-YTD

Das nervt mich extrem. Denn es spiegelt vor allem die oftmals misslungenen „Experimente“. Inzwischen setze ich für den regelmässigen Handel vor allem auf die 4quadrat Trades und die zeigen sich ausserordentlich robust. Auf Experimente möchte ich auch in Zukunft nicht verzichten. Ich denke aber darüber nach, wie und ob ich diese beiden Themen wohlmöglich voneinander trennen kann. Was mich abhält ist vor allem auch der Transparenz-Gedanke. Seit ich den Blog gestartet habe, berichte ich hier wöchentlich absolut transparent von Erfolgen und Misserfolgen. Ich möchte nicht den Eindruck wecken, dass ich nun etwas verstecken würde. Gleichzeitig lenkt die zugegeben schlechte Performance aber vom robusten Handel mit den 4quadrat Trades ab. Gefühlt ist das eine kleine Zwickmühle für mich. Falls Sie Ideen zum Umgang haben, gern melden. Ich bin für Feedback und Inputs dankbar.

Marktampel (grün)

Die Marktampel hat leicht an Stärke gewonnen und behauptet damit den grünen Status klar mit 13 grünen, 11 gelben und nur noch 6 roten Kriterien.

Normalerweise gehen bei mir in so einem Moment einige Warnleuchten innerlich an. Denn „zu“ grün ist auch gefährlich. Interessant finde ich, dass manche Sentiment-Kriterien aber im Gegenteil eher ein bearishes Bild bei den Anlegern zeichnen. Von Euphorie sehe ich im Sentiment zumindest noch nicht viel. Das ist gut.

Auch finde ich gut, dass die Märkte eine gesund wirkende Sektor-Rotation vollzogen haben. Besonders stark waren die kleinen Werte. Tech konnte zwar steigen, aber deutlich weniger.

Und nach der kleinen Korrektur Anfang August scheinen die Märkte auch noch nicht wieder völlig übertrieben zu sein, von den gleitenden Durchschnitten aus betrachtet.

Somit alles perfekt? Ich weiss es nicht. Mir fällt es zumindest deutlich schwerer als sonst auch eine Vielzahl von negativen Punkten zu entdecken. Vielleicht ist ja genau das etwas, über das man sich sorgen sollte?!

Ich halte im Depot zurzeit auch einige Positionen zur Absicherung. So bin ich hoffentlich auf jedes Szenario einigermassen gut vorbereitet.

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Bitcoin: Das Wird Euch Nicht Gefallen! Mein Kaufplan!

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Coinbase prognostiziert „umfassende Altsaison“ ab September

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Altcoins haben in letzter Zeit ein deutliches Wachstum verzeichnet, während die Bedingungen auf dem Kryptomarkt laut Coinbase darauf hindeuten, dass es bald zu einer Verlagerung hin zu Kryptowährungen außerhalb von Bitcoin kommen könnte.

Altcoins haben in letzter Zeit ein deutliches Wachstum verzeichnet, während die Bedingungen auf dem Kryptomarkt laut Coinbase darauf hindeuten, dass es bald zu einer Verlagerung hin zu Kryptowährungen außerhalb von Bitcoin kommen könnte.

Der Coinbase-Analyst schloss sich damit einer wachsenden Zahl von Tradern und Marktbeobachtern an, die eine bevorstehende Altcoin-Saison prognostizieren.

Das Unternehmen definiert die Altcoin-Saison als einen Zeitraum, in dem mindestens 75 % der 50 nach Marktkapitalisierung größten Altcoins in den vorangegangenen 90 Tagen eine bessere Performance als Bitcoin (BTC) erzielt haben.

Duong fügte hinzu, dass in Geldmarktfonds „erhebliches Privatkapital ungenutzt herumliegt“ und die Lockerung der Geldpolitik durch die US-Zentralbank „mittelfristig eine stärkere Beteiligung von Privatanlegern ermöglichen könnte“.

Der US-Verbraucherpreisindex (CPI) für Juli zeigte diese Woche eine Inflationsrate von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Zentralbank im September auf 92 % gestiegen ist.

Ein Umfeld mit niedrigeren Zinsen kann neues Kapital in den Markt locken und könnte ein Katalysator für risikoreiche Anlagen wie Altcoins sein.

Altcoin Open Interest Dominance Ration im Höhenflug. Quelle: Coinbase 

Bitcoin-Marktanteil geht zurück 

Ein weiterer Faktor, der den Beginn der Altsaison beeinflusst, ist der Rückgang der Bitcoin-Dominanz bzw. des Gesamtanteils an der Krypto-Marktkapitalisierung.

Der Marktanteil von Bitcoin ist von über 65 % im Mai um etwa 10 % auf 59 % im August zurückgegangen, was „die ersten Anzeichen einer Kapitalrotation hin zu Altcoins signalisiert“, schrieb Duong.

Die Bitcoin-Dominanz liegt laut TradingView derzeit bei 59,5 % und damit auf dem niedrigsten Stand seit Ende Januar.

„Die Bitcoin-Dominanz hat gerade ihre erste bärische Kreuzung seit Januar 2021 gebildet“, stellte der Krypto-Trader Ito Shimotsuma am Donnerstag fest. „Damals stiegen die Altcoins vier Monate lang, nachdem dies geschah“, sagte er und fügte hinzu: „Etwas Ähnliches wird diesmal zu einer Rallye führen, die bis Dezember 2025 nach oben geht.“

Bitcoin-Dominance bzw. Bitcoin-Marktanteil. Quelle: TradingView

Altcoin-Indizes klettern nach oben

Die Altsaison-Indikatoren sind zuletzt ebenfalls gestiegen, liegen aber immer noch deutlich unter der Schwelle von 75, ab der sie historisch gesehen als Altcoin-Saison definiert werden, obwohl die Marktkapitalisierung der Altcoins seit Anfang Juli um über 50 % gestiegen ist, wie Duong feststellte.

Der Altcoin Season Index von CoinMarketCap liegt derzeit bei 44 Punkten, nachdem er im Juli noch unter 25 gelegen hatte. Der Altcoin Season Index des Blockchain Center liegt derweil bei neutralen 53 Punkten, während der Altseason Index von CryptoRank bei 50 liegt.

Institutionelles Interesse befeuert Altsaison

Duong betonte, dass die aktuelle Dynamik allen voran durch Treasury-Käufe und Stablecoins angetrieben wird, wobei die Divergenz zwischen den Altseason-Indizes und der Gesamtmarktkapitalisierung der Altcoins „das steigende Interesse institutioneller Anleger an Ethereum widerspiegelt“, bevor er zu folgendem Schluss kam:

„Angesichts der steigenden Marktkapitalisierung von Altcoins und der ersten positiven Signale des Altcoin Season Index glauben wir, dass die Voraussetzungen für eine mögliche Rotation hin zu einer ausgereifteren Altcoin-Saison im September gegeben sind.“

„Drei wichtige Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine Altcoin-Saison Einzug halten kann: ein günstiges makroökonomisches Umfeld, eine rückläufige Dominanz von BTC und ein starkes neues Narrativ“, erklärte Joanna Liang, Gründungspartnerin der in Singapur ansässigen Risikokapitalgesellschaft Jsquare, gegenüber Cointelegraph.

„Frühere Zyklen wurden durch klare Katalysatoren angetrieben: ICOs in den Jahren 2017–2018, Layer-1s in den Jahren 2018–2019 und DeFi/NFTs in den Jahren 2021–2022“, sagte sie und fügte hinzu:

„In diesem Zyklus wartet der Markt noch immer auf ein überzeugendes Signal aus dem Primärmarkt, das bedeutendes neues Kapital anziehen und eine Altcoin-Saison wirklich in Gang bringen kann.“


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Über ein Jahrzehnt Blockchain-Erfahrung für den Finanzsektor

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Die Zahl der Unternehmen, die eigene Blockchains für Zahlungen und Stablecoins entwickeln, wächst stetig. Das zeigt, dass diese Technologie immer stärker als grundlegende Infrastruktur für den globalen Finanzmarkt verstanden wird. Der XRP Ledger (XRPL) verfolgt diesen Ansatz bereits seit über 13 Jahren. Die Plattform gilt als eine der am längsten betriebenen öffentlichen Blockchains und wurde kontinuierlich verbessert. Sie bietet eine Kombination aus Offenheit, Stabilität und speziellen Funktionen für den Finanzsektor.

Entwicklung und Funktionsweise des XRPL

Der Start einer Blockchain ist nur der erste Schritt. Wesentlich schwieriger ist der Aufbau eines funktionierenden Ökosystems, das Entwickler, Liquidität, Vertrauen und reale Nutzung vereint. Der XRPL hat diesen Prozess über viele Jahre durchlaufen und ist heute eine etablierte Plattform, die von institutionellen und privaten Nutzern gleichermaßen verwendet wird.

Ein wichtiger Unterschied zu manchen anderen Projekten liegt im Grad der Dezentralisierung. Einige Blockchains setzen auf ein genehmigungspflichtiges Validator-System, das von einer kleinen Gruppe kontrolliert wird. Das kann für geschlossene Netzwerke sinnvoll sein, schränkt jedoch Reichweite und Sicherheit ein. Der XRPL ist dagegen grundsätzlich öffentlich und genehmigungsfrei nutzbar. Für regulierte Anwendungen stehen dennoch optionale Funktionen bereit, die gezielte Beschränkungen ermöglichen.

Technisch zeichnet sich der XRPL durch sehr niedrige und stabile Transaktionsgebühren aus. Sie liegen im Bruchteil-Cent-Bereich und erfordern keinen separaten Gas-Token. Nutzer können jede Transaktion direkt in Ripple (XRP) bezahlen. Jede Übertragung verbrennt zudem eine kleine Menge XRP, was das Gesamtangebot langfristig reduziert. XRP selbst dient als Brückenwährung, um verschiedene Assets effizient zu verbinden und Liquidität bereitzustellen.

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Einfluss auf den Markt und Zukunftspläne

Viele neue Blockchains übernehmen mittlerweile Konzepte, die der XRPL schon lange nutzt. Dazu zählen die sogenannte deterministische Finalität, bei der Transaktionen nach Abschluss nicht mehr rückgängig gemacht werden können, sowie Konsensmechanismen wie Proof of Authority, die mit festgelegten Validierern arbeiten. Diese Technologien sorgen für verlässliche, planbare Abwicklungen – ein entscheidender Faktor für den Einsatz im Finanzbereich.

In Zukunft will das XRPL-Team die Plattform weiter ausbauen. Geplant sind unter anderem erweiterte Programmiermöglichkeiten, neue Funktionen für den Einsatz in regulierten Märkten und zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Liquidität für institutionelle Nutzer. Ziel ist es, den XRPL als offene, sichere und effiziente Infrastruktur für den weltweiten Zahlungsverkehr weiter zu festigen.

Die Entwicklungen im Blockchain-Bereich zeigen: Immer mehr Projekte erkennen die Bedeutung von Stabilität, niedrigen Kosten und klarer Ausrichtung auf reale Anwendungen. Der XRPL hat diese Eigenschaften seit über einem Jahrzehnt fest verankert – und will sie in den kommenden Jahren noch ausbauen.

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Tesla, Intel & Bitcoin: Poker am Alaska-Gipfel bewegt die Märkte

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News von Trading-Treff.de

Liebe Leserinnen und Leser,

Selten hat ein einzelnes Treffen die Finanzmärkte so elektrisiert wie der heutige Gipfel zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska. Während die Welt gebannt auf mögliche Friedenssignale wartet, spielen sich an den Börsen faszinierende Dramen ab: Intel könnte zum Spielball der US-Regierung werden, Warren Buffett überrascht mit einer milliardenschweren Wette auf den Gesundheitssektor, und die Kryptomärkte zeigen erste Nervosität. Was diese Entwicklungen für Ihr Depot bedeuten könnten, erfahren Sie in dieser Ausgabe.

Geopolitisches Schach: Wenn Frieden zur Bedrohung wird

Die Ironie könnte größer nicht sein: Während sich die Welt nach Frieden sehnt, zittern ausgerechnet die deutschen Rüstungsaktien vor einem möglichen Durchbruch in Alaska. Rheinmetall verlor heute 1,2 Prozent, Hensoldt rutschte um 4,5 Prozent ab. "Angesichts der sehr hohen Bewertungen im Sektor würde ein Wegfall von Einnahmen aus dem täglichen Verbrauchsmaterial wie Artilleriegranaten belasten", erklärt ein Frankfurter Händler die Nervosität.

Doch Trump selbst dämpfte bereits die Erwartungen und bezifferte die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns auf 25 Prozent. Der ukrainische Präsident Selenskyj sitzt nicht mit am Tisch – ein Detail, das viele Beobachter skeptisch stimmt. "Putin ist der mit Abstand dienstälteste internationale Politiker", warnt ein Stratege. Die Wahrscheinlichkeit, dass mehr als Fotogelegenheiten produziert werden, sei gering.

Besonders pikant: Thyssenkrupp, dessen geplanter TKMS-Börsengang von der Rüstungsfantasie lebte, sackte um weitere 6,6 Prozent ab. Die Aktie leidet unter einem doppelten Schlag – schwache Quartalszahlen und schwindende Kriegsgewinnler-Prämie.

Intel: Vom Sorgenkind zum Staatsprojekt?

Wie aus dem Nichts katapultierte sich Intel heute ins Rampenlicht der Wall Street. Die Aktie sprang um über 5 Prozent nach oben, nachdem Bloomberg von Gesprächen zwischen CEO Lip-Bu Tan und Präsident Trump berichtete. Der mögliche Deal: Die US-Regierung könnte sich direkt am angeschlagenen Chip-Giganten beteiligen.

"America First" trifft hier auf harte Realität. Intels wiederholt verschobenes Ohio-Projekt – geplant als weltgrößte Chipfabrik – könnte mit Staatsgeldern wiederbelebt werden. Für Trump wäre es ein doppelter Gewinn: Er stärkt die heimische Chip-Produktion und nimmt den Druck von CEO Tan.

Die Ironie dabei: Noch vor Wochen galt Intel als Problemkind der Branche. Jetzt könnte ausgerechnet die Schwäche zum Türöffner für Staatshilfen werden. Bernstein bleibt dennoch skeptisch und bekräftigte das Kursziel von 21 Dollar – deutlich unter dem aktuellen Niveau.

Buffetts Überraschungscoup: 1,6 Milliarden für UnitedHealth

Warren Buffett hat wieder zugeschlagen – und wie! Seine Berkshire Hathaway kaufte im zweiten Quartal über 5 Millionen Aktien von UnitedHealth und trieb den Kurs heute um satte 13,4 Prozent nach oben. Der Clou: Die Aktie war nach dem tragischen Tod des ehemaligen CEOs Brian Thompson um 45 Prozent eingebrochen. Wo andere nur Trümmer sahen, erkannte das Orakel von Omaha eine Gelegenheit.

Gleichzeitig reduzierte Buffett weiter seine Apple-Position um 20 Millionen Aktien. Die Umschichtung zeigt einen klaren Trend: Weg von den hoch bewerteten Tech-Riesen, hin zu unterbewerteten Value-Plays. Neben UnitedHealth sicherte sich Berkshire auch Positionen bei den Bauunternehmen D.R. Horton und Lennar – eine Wette auf den amerikanischen Immobilienmarkt.

Bitcoin & Co: Die stille Korrektur

Während alle Augen auf Alaska gerichtet sind, vollzieht sich am Kryptomarkt eine bemerkenswerte Entwicklung. Bitcoin gab heute 0,9 Prozent auf 116.932 Dollar nach – auf den ersten Blick keine dramatische Bewegung. Doch der Teufel steckt im Detail: Die Kryptowährung konnte sich nicht über der psychologisch wichtigen 120.000-Dollar-Marke halten.

Ein möglicher Waffenstillstand in der Ukraine könnte paradoxerweise den Dollar schwächen und damit Krypto-Assets stützen. "Der Greenback könnte fallen, sollten die geopolitischen Risiken nachlassen", analysiert Francesco Pesole von ING. Noch dominieren aber die steigenden US-Importpreise das Geschehen – mit 0,4 Prozent Plus übertrafen sie alle Erwartungen und nähren Inflationssorgen.

China spielt die Überwachungskarte

In einem bemerkenswerten Schachzug kontert China die US-Sanktionen mit Spionagevorwürfen. Staatliche Medien bezeichneten Amerika heute als "Überwachungsimperium", nachdem bekannt wurde, dass US-Behörden GPS-Tracker in Chip-Lieferungen versteckt haben sollen. Die Botschaft ist klar: Zwei können dieses Spiel spielen.

Besonders brisant: Chinas Cyberspace-Behörde forderte bereits von Nvidia Aufklärung über mögliche Backdoors in den H20-Chips. Der Handelskrieg bekommt damit eine neue, paranoidere Dimension. Für Anleger bedeutet das zusätzliche Unsicherheit in einem ohnehin volatilen Sektor.

Ausblick: Ein Wochenende voller Fragezeichen

Die kommenden Tage versprechen Spannung pur. Sollte der Alaska-Gipfel tatsächlich Fortschritte bringen, könnten die Märkte am Montag völlig neu sortiert werden. Rüstungsaktien würden weiter unter Druck geraten, während zyklische Werte von Entspannungshoffnungen profitieren könnten.

Nächste Woche stehen zudem Trumps angekündigte Stahl- und Halbleiterzölle an – ein weiterer Unsicherheitsfaktor für Tech-Investoren. Die Botschaft des Präsidenten ist unmissverständlich: Produziert in Amerika oder zahlt hohe Zölle. Für Unternehmen wie TSMC könnte das zum Gamechanger werden.

Eines zeigt der heutige Handelstag deutlich: In Zeiten geopolitischer Umbrüche trennt sich die Spreu vom Weizen. Während spekulative Werte leiden, greifen Value-Investoren wie Buffett beherzt zu. Vielleicht ist das die wichtigste Lektion: Wenn die Kanonen verstummen könnten, ist es Zeit, über die Zeit danach nachzudenken.

Ein nachdenkliches Wochenende wünscht Ihnen

Ihr Andreas Sommer

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Norwegens 1,6 Billionen US-Dollar schwerer Vermögensfonds erhöht indirektes Bitcoin-Engagement im 2. Quartal 2025 um 192 %

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Norway’s $1.6 trillion wealth fund boosts Bitcoin exposure by 83% in Q2 2025

  • NBIM hält nun den Gegenwert von 7.161 BTC über börsennotierte Aktien.
  • Das institutionelle Interesse an Bitcoin wächst durch ETFs und Unternehmensbeteiligungen.
  • Der Schritt könnte ein Zeichen für frühe Stadien der staatlich gestützten Bitcoin-Einführung sein.

Der norwegische Staatsfonds, der größte der Welt, hat einen bedeutenden Schritt in den Kryptowährungsmarkt gemacht und sein Engagement in Bitcoin (BTC) im zweiten Quartal 2025 um 192 % erhöht.

Die Norges Bank Investment Management (NBIM), die das ölfinanzierte Portfolio des Landes in Höhe von 1,6 Billionen US-Dollar verwaltet, hat ihre Bestände von umgerechnet 2.446 BTC aus dem Juniquartal 2024 auf 7.161 BTC erweitert.

Der Schritt unterstreicht eine breitere Verschiebung unter institutionellen Anlegern, die börsennotierte Aktien und ETFs nutzen, um sich am Kryptowährungsmarkt zu beteiligen, ohne digitale Vermögenswerte direkt zu halten.

Bitcoin-Engagement steigt durch Aktien und ETFs

Das größte Bitcoin-Engagement von NBIM kommt über seine Beteiligung an MicroStrategy (MSTR), dem größten Unternehmensinhaber der Kryptowährung. Der Fonds eröffnete auch eine kleinere Position in Höhe von 200 BTC in der japanischen Metaplanet.

Diese Bestände spiegeln sich in den 13F-Einreichungen des Fonds für das 2. Quartal 2025 wider, die institutionelle Investitionen in in US-börsennotierte Unternehmen abbilden.

Die von Analysten zusammengestellten Daten unterstreichen die erhöhte Allokation von NBIM in Bitcoin-gebundenen Aktien in einer Zeit wachsenden weltweiten Interesses an der Anlageklasse.

Staatsfonds sind in der Regel für ihre konservativen, langfristigen Anlagestrategien bekannt, was dieses Engagement bemerkenswert macht.

Institutionelle Partizipation stärkt

Der Schritt von NBIM erfolgt inmitten der zunehmenden institutionellen Akzeptanz von Bitcoin, die zum Teil auf starke Zuflüsse in Bitcoin-ETFs und ein erhöhtes Unternehmensinteresse zurückzuführen ist.

Diese Produkte haben es Großanlegern erleichtert, sich zu engagieren, ohne die Komplexität der Verwahrung digitaler Vermögenswerte bewältigen zu müssen.

Branchenanalysten weisen darauf hin, dass Staatsfonds und große Pensionsverwalter beginnen, Bitcoin als Teil diversifizierter langfristiger Portfolios zu erkunden.

Obwohl NBIM seine Entscheidung nicht öffentlich kommentiert hat, stimmt der Zeitpunkt mit den stetigen Preissteigerungen von Bitcoin im letzten Quartal überein, die durch günstige makroökonomische Bedingungen und eine gestiegene Nachfrage unterstützt werden.

Strategisches Absicherungspotenzial

Für NBIM bleibt die Bitcoin-Allokation ein kleiner Teil des Gesamtvermögens, aber sie kann als Absicherung gegen Währungsabwertung und geopolitische Risiken dienen.

Eine solche Positionierung spiegelt die wachsende Erkenntnis unter Großinvestoren wider, dass Bitcoin eine Rolle bei der risikoadjustierten Portfoliodiversifizierung spielen könnte.

Der Anstieg folgt auch einem globalen Trend, bei dem staatlich gestützte Anlagevehikel ihr Engagement in Schwellenländer-Anlageklassen vorsichtig testen, insbesondere solche, die als potenzielle Wertaufbewahrungsmittel gelten.

Wenn sich dieses Allokationsmuster fortsetzt, könnte die Beteiligung von Staatsfonds einen bedeutenden Einfluss auf die Marktliquidität und die institutionelle Legitimität von Bitcoin haben.

Breitere Auswirkungen auf die Einführung von staatlich unterstütztem Bitcoin

Die Entwicklungen bei NBIM könnten die frühen Stadien einer breiteren staatlich unterstützten Bitcoin-Einführung signalisieren.

Obwohl das aktuelle Engagement im Verhältnis zur Größe des Fonds gering ist, bedeutet die Größe des Kapitals des Staatsfonds, dass selbst inkrementelle Bewegungen die Marktdynamik beeinflussen können.

Da andere Fonds die Strategie von NBIM überwachen, könnte die institutionelle Aktivität in Bitcoin-gebundenen Vermögenswerten weiter zunehmen.

Für den Kryptowährungsmarkt stellen diese Ströme einen strukturellen Wandel in der Anlegerbasis dar, der über die Spekulation von Kleinanlegern hinausgeht und langfristiges, strategisches Kapital aus den größten Vermögenspools der Welt anwendet.


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Bitcoin konsolidiert unter 120.000 $; Analysten sagen, dass die Ethereum-Zuflüsse die nächste Marktbewegung leiten werden

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Bitcoin consolidates below $120K; Analysts say Ethereum flows will guide next market move

  • Die Krypto-Rallye ist ins Stocken geraten, da Bitcoin Schwierigkeiten hat, die Marke von 120.000 $ zu knacken, da institutionelle Anleger Gewinne mitnehmen.
  • Die Zuflüsse institutioneller ETFs in Bitcoin sind in dieser Woche um 80% auf nur 496 Mio. $ gesunken, ein Zeichen für eine Abkühlung der Nachfrage.
  • Der Marktfokus verlagert sich nun auf Ether (ETH), wobei seine Kapitalflüsse als Schlüssel für die nächste Bewegung des Marktes angesehen werden.

Die kraftvolle Kryptowährungsrallye zeigt Ermüdungserscheinungen, da Bitcoin Schwierigkeiten hat, die Marke von 120.000 $ zu knacken, und Schlüsselindikatoren auf einen deutlichen Rückzug von institutionellen Anlegern hindeuten.

Da der Markt in eine angespannte Konsolidierungsphase eintritt, verlagert sich der Fokus nach Ansicht von Beobachtern nun auf Ether (ETH) und darauf, ob es die Kraft hat, wieder frisches Kapital in die Schranken zu weisen und die Aufwärtsdynamik wieder zu entfachen.

Nachdem der Kryptomarkt in der vergangenen Woche kurzzeitig neue Allzeithochs erreicht hatte, ist er in eine Phase der Konsolidierung eingetreten, und die zugrunde liegenden Daten offenbaren einige Risse in der bullischen Fassade.

Die Daten von Glassnode zeigen eine dramatische Abkühlung des institutionellen Interesses, wobei die Zuflüsse in Bitcoin-Spot-ETFs in dieser Woche um erstaunliche 80% auf nur 496 Millionen US-Dollar gesunken sind.

Dies ging einher mit einem starken Rückgang des ETF-Handelsvolumens, das auf 18,7 Milliarden US-Dollar zurückging.

Auch die Stimmung auf dem Bitcoin-Spotmarkt zeigt Anzeichen einer Abschwächung.

Der Relative Strength Index (RSI) – ein beliebter technischer Indikator, der verwendet wird, um zu messen, ob ein Vermögenswert überkauft oder überverkauft ist – ist stark zurückgegangen, was eine Abkehr von zuvor überkauften Niveaus unterstreicht.

Zusammengenommen deuten diese Signale auf einen klaren, wenn auch vielleicht vorübergehenden, institutionellen Rückzug aus dem Markt hin und werfen Fragen über das Potenzial für weitere Abwärtsbewegungen auf.

Angespannter Derivatemarkt: Absicherung und Gewinnmitnahmen nehmen zu

Das Handelsunternehmen QCP Capital hat ähnliche Spannungen auf dem Derivatemarkt festgestellt.

Während die Finanzierungssätze für Perpetual Futures mit über 15 % nach wie vor hoch sind, was darauf hindeutet, dass einige Trader immer noch aggressive Long-Positionen halten, deuten die jüngsten Zuflüsse darauf hin, dass große, hochentwickelte Akteure aktiv Gewinne mitnehmen und sich gegen potenzielle Abwärtsbewegungen absichern.

QCP wies in seiner jüngsten Notiz darauf hin, dass kürzlich ein großer ETH-Call-Fly (eine komplexe Optionsstrategie) abgewickelt wurde, während beträchtliche BTC-Put-Optionen zum Schutz gekauft wurden.

Dies ist nicht die Art von Marktaktivität, die normalerweise einen neuen Aufschwung in einer Rallye unterstützt.

Trotz dieser warnenden Signale bleibt QCP in Bezug auf die Marktaussichten weitgehend konstruktiv.

“Das Momentum, die erzählerische Stärke und der makroökonomische Rückenwind sind immer noch auf unserer Seite”, schrieb das Unternehmen in einem kürzlich veröffentlichten Update. “Hodler und Institutionen werden wahrscheinlich den Rückgang kaufen, wie wir am Freitag gesehen haben.”

Der Ethereum-Lackmustest: Konsolidierung, Kapitulation oder der nächste Aufschwung?

Der Market Maker Enflux schlägt jedoch noch nicht Alarm. Das Unternehmen betrachtet die aktuellen Marktbedingungen als eine Phase gesunder Konsolidierung und nicht als Zeichen einer bevorstehenden Kapitulation.

Sie stellen fest, dass die Spot- und Perpetual-Futures-Märkte im Wesentlichen auf der Stelle treten und nicht ausbluten.

Der Schlüssel zu dem, was als nächstes kommt, liegt laut Enflux bei Ethereum.

“Wie sich die institutionellen ETH-Ströme entwickeln und ob das Kapital wieder in Alts investiert, wird wahrscheinlich die nächste Etappe der Marktstruktur bestimmen”, sagte das Unternehmen in einer Notiz an CoinDesk.

Ethereum befindet sich nun im Zentrum dieser divergierenden Perspektiven.

Wenn institutionelle Anleger, die sich von Bitcoin zurückgezogen haben, beschließen, ihr Kapital über ETH wieder in den Kryptomarkt zu investieren, könnte dies den Altcoin-Zyklus neu entfachen und den gesamten Markt beflügeln.

Wenn nicht, könnte sich diese Periode der Konsolidierung zu etwas Längerem und Schmerzhafterem verhärten.

Vorerst hat die Rallye eine Pause eingelegt. Glassnode sieht Fragilität in der aktuellen Marktstruktur. Enflux sieht Neutralität. QCP sieht einen abgesicherten Optimismus.

Aber alle scheinen sich einig zu sein, dass der nächste große Ausbruch – oder Zusammenbruch – wahrscheinlich dadurch ausgelöst wird, wie sich die Kapitalflüsse in und aus Ethereum in den kommenden Tagen und Wochen materialisieren.

Breiterer Markt-Snapshot

  • BTC: Bitcoin wird bei 118.000 $ gehandelt und konsolidiert sich zwischen der Kanalunterstützung bei 114.000 $ und dem Widerstand in der Nähe seines Allzeithochs von 123.000 $.

  • Ein kürzlicher Liquiditätsschub unter 116.000 $ und ein erneutes Angebot aus einer reaktivierten Whale-Wallet haben die Aufwärtsdynamik gestoppt, so der Market Insights Bot von CoinDesk.

  • ETH: Ethereum wird bei 3.783 $ gehandelt und hält damit ein bullisches inverses Kopf-Schulter-Muster, das technisch auf die Marke von 4.300 $ abzielt.

  • Neutrale Refinanzierungssätze in der Nähe des mehrjährigen Widerstands deuten jedoch auf Vorsicht bei Tradern hin, auch wenn die institutionelle Akkumulation anhält.

  • Gold: Gold fiel auf ein fast dreiwöchiges Tief, wobei die Spotpreise um 0,7% auf 3.313,57 $ fielen.

  • Ein kürzlich abgeschlossenes Handelsabkommen zwischen den USA und der EU hat die Risikostimmung verbessert und die Nachfrage nach sicheren Anlagen im Vorfeld einer arbeitsreichen Woche für Unternehmensgewinne und einer wichtigen Sitzung der US-Notenbank vorübergehend reduziert.

  • Nikkei 225: Die asiatischen Märkte eröffneten niedriger, wobei der japanische Nikkei 225 um 0,61% nachgab, da die Händler einen abwartenden Modus einnahmen, um festzustellen, ob weitere regionale Handelsabkommen abgeschlossen werden können.

  • S&P 500: Der S&P 500 beendete die Sitzung am Montag nahezu unverändert, da die positiven Nachrichten über ein Handelsabkommen zwischen den USA und der EU keine signifikante neue Rallye bei US-Aktien auslösen konnten.


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