Volkswagen Aktie: Übersichtliche Bilanzaufstellung

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News von Trading-Treff.de

Die VW-Tochter Lamborghini rudert bei der Elektrifizierung zurück. Ein ursprünglich als reines Elektroauto geplantes Modell kommt nun doch als Plug-in-Hybrid auf den Markt. Die Botschaft ist eindeutig: Der Luxus-Supersportwagen-Markt ist noch nicht bereit für vollelektrische Fahrzeuge.

Die Entscheidung fiel nach umfangreichen Analysen und Gesprächen mit Händlern sowie Kunden. „Das Tempo der Einführung reiner batterieelektrischer Fahrzeuge hat sich erheblich verlangsamt, insbesondere im Segment der Luxus-Supersportwagen, wo die Nachfrage sehr begrenzt bleibt“, erklärte eine Lamborghini-Sprecherin. Technologisch sei man zwar vorbereitet, aber der Markt noch nicht auf diesen Übergang ausgerichtet.

Hybrid statt Hochvolt

Lamborghini hatte 2021 einen Elektrifizierungs-Fahrplan vorgestellt und bereits drei neue Modelle als Hybrid lanciert: Revuelto, Urus SE und Temerario. Eine vierte geplante Modellreihe sollte ursprünglich rein elektrisch starten – daraus wird nun nichts. Stattdessen setzt die italienische Marke in der ersten Generation auf Plug-in-Hybrid-Technologie.

Die Kehrtwende bei Lamborghini reiht sich in einen Branchentrend ein. Auch Porsche und Ferrari haben ihre E-Auto-Ambitionen zuletzt gedrosselt. Bei Massenherstellern wie Stellantis und Ford Motor führten enttäuschende E-Auto-Verkäufe sogar zu milliardenschweren Abschreibungen auf entsprechende Projekte.

Positive Signale bei PowerCo

Während Lamborghini bremst, gibt es bei der VW-Batterietochter PowerCo gute Nachrichten für die Beschäftigten. Die Gewerkschaft IG Metall und das Unternehmen einigten sich auf eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2030. Die rund 2.000 Mitarbeiter am Standort Salzgitter sind damit vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Die Vereinbarung ist Teil eines neuen Tarifpakets.

Die Volkswagen-Vorzugsaktie reagierte im nachbörslichen Montagshandel auf Tradegate leicht positiv auf die Lamborghini-Meldung und legte gegenüber dem XETRA-Schluss zeitweise um 0,65 Prozent auf 100,55 Euro zu. Zum Wochenauftakt hatte der DAX allerdings spürbar nachgegeben und war erneut unter die Marke von 25.000 Punkten gefallen – belastet durch anhaltende Unsicherheiten in der US-Zollpolitik und Sorgen über mögliche Militärschläge gegen den Iran.

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Polnischer Präsident: Veto gegen MiCA-Vorschlag eingelegt

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Der polnische Präsident hat sein Veto gegen einen zweiten Gesetzentwurf eingelegt, der die Krypto-Vorschriften des Landes an den Rechtsrahmen der Europäischen Union für Märkte für Krypto-Assets anpassen sollte. Damit verschärft sich die Unsicherheit für lokale Plattformen, da eine wichtige Übergangsfrist näher rückt.

Präsident Karol Nawrocki lehnte es letzte Woche ab, Gesetzentwurf 2064 zu unterzeichnen und legte damit das zweite Veto gegen einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Verordnung Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) ein, wie das Präsidialamt am Donnerstag mitteilte. Nawrocki hatte im Dezember bereits gegen eine ähnliche Maßnahme sein Veto eingelegt und bezeichnete den Gesetzentwurf 2064 als „praktisch identisch” mit dem zuvor abgelehnten ursprünglichen Gesetzentwurf 1424.

Das Veto folgte auf eine Ankündigung der polnischen Finanzaufsichtsbehörde (KNF), in der sie darauf hinwies, dass Polen keine zuständige Behörde für die Aufsicht über den Kryptomarkt benannt habe, und dabei die MiCA-Übergangsfrist bis zum 1. Juli 2026 hervorhob.

„Das ändert nichts an unserer Strategie“, erklärte Sławek Zawadzki, Co-CEO von Kanga Exchange, gegenüber Cointelegraph.

„Von Anfang an haben wir die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass die MiCA-Umsetzung in Polen möglicherweise nicht rechtzeitig in Kraft treten würde, und haben entsprechend alternative jurisdiktionelle Lösungen vorbereitet“, sagte Zawadzki.

Gesetzesvorschläge von Krypto-Unterstützern heftig kritisiert

Das Veto unterstreicht eine anhaltende Debatte und Spaltungen innerhalb der polnischen Regierung darüber, wie digitale Vermögenswerte reguliert werden sollen, wobei Nawrocki durch die Ablehnung der strengen Gesetzgebung eine industriefreundlichere Haltung signalisiert.

Beide Vorschläge stießen bei Befürwortern des Kryptomarktes auf Kritik. Der polnische Politiker Tomasz Mentzen bezeichnete die Gesetzgebung als weitreichende „Überregulierung”, die den Sektor ersticken könnte.

Quelle: Präsident Karol Nawrocki

„Ich werde kein falsches Gesetz unterzeichnen, nur weil es erneut von der parlamentarischen Mehrheit verabschiedet wurde. Ein falsches Gesetz, das hundert Mal verabschiedet wurde, bleibt dennoch ein falsches Gesetz“, sagte Nawrocki und fügte hinzu: „Polen sollte Innovationen anziehen, statt sie zu vertreiben.“

Kein regulatorisches Ungleichgewicht unter MiCA

Obwohl Befürworter aus der Branche das Veto des Präsidenten begrüßen, bringt das Fehlen von Gesetzen zur Umsetzung der MiCA lokale Krypto-Plattformen vor Ablauf der Übergangsfristen in diesem Sommer in eine prekäre Lage.

Die Situation führt auch zu einem regulatorischen Ungleichgewicht zwischen polnischen Unternehmen und ausländischen Unternehmen wie der US-Kryptobörse Coinbase, die kürzlich ihre Aktivitäten in Polen ausgeweitet hat, nachdem sie 2025 eine MiCA-Lizenz in Luxemburg erhalten hatte.

„Ausländische Unternehmen, die in ihren Heimatländern eine MiCA-Lizenz erhalten, können ihre Dienstleistungen in Polen anbieten, während polnische Unternehmen derzeit keine formelle Möglichkeit haben, den Lizenzierungsprozess im Inland zu beginnen“, erklärte Zawadzki von Kanga gegenüber Cointelegraph. „Dies führt zu einer regulatorischen Asymmetrie“, fügte er hinzu.

Przemysław Kral, CEO von Zonda Crypto – einer ursprünglich in Polen gegründeten, nun aber in Estland registrierten Börse – sagte, dass die regulatorische Unsicherheit wahrscheinlich viele kleinere lokale Krypto-Unternehmen aus dem Markt drängen werde.

Lesen Sie auch: Binance bewirbt sich um MiCA-Lizenz in Griechenland, Frist naht

„Obwohl wir ein Unternehmen mit polnischen Wurzeln und der größte Akteur der Kryptoindustrie auf dem polnischen Markt sind, sind wir seit Jahren außerhalb Polens tätig“, erklärte Kral gegenüber Cointelegraph. Das Unternehmen hat eine Strategie zur Erlangung einer MiCA-Lizenz außerhalb Polens umgesetzt und plant, die Lizenz auf das Land zu übertragen.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir weiterhin eine wichtige Rolle auf dem Markt spielen werden. Viele kleine polnische Kryptounternehmen werden jedoch die Möglichkeit verlieren, auf dem Markt tätig zu sein“, sagte der CEO.

Nach dem jüngsten Veto erklärte der polnische Ökonom Krzysztof Piech, er arbeite an einem neuen, kryptofreundlicheren Vorschlag zur Umsetzung der MiCA in Polen. Piech teilte am Wochenende in den sozialen Medien mit, dass ein Entwurf vorliege und derzeit fertiggestellt werde.

Der polnische Ökonom Krzysztof Piech finalisiert derzeit einen kryptofreundlichen Gesetzentwurf zur MiCA-Umsetzung. Quelle: Krzysztof Piech
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Nvidia, Salesforce & VW: Wenn Chipgiganten die Richtung vorgeben – und deutsche Konzerne Jobsicherheit schaffen

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Liebe Leserinnen und Leser,

drei Schlagzeilen, drei Welten: Während an der Wall Street alle auf Nvidia warten, kämpfen europäische Softwarekonzerne mit AI-bedingten Bewertungseinbrüchen – und in Salzgitter sichert VW seiner Batterietochter die Zukunft bis 2030. Was diese drei Entwicklungen verbindet? Sie zeigen, wie unterschiedlich Unternehmen auf denselben Megatrend reagieren: Künstliche Intelligenz verändert die Spielregeln, aber längst nicht überall gleich schnell. Während Nvidia als Profiteur glänzt, stehen Softwareriesen unter Rechtfertigungsdruck. Und deutsche Industriekonzerne? Die setzen auf Planungssicherheit statt Disruption.

Nvidia im Spotlight: Warum Mittwoch zum Stimmungstest für den gesamten Tech-Sektor wird

Am Mittwoch legt Nvidia seine Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vor – und die Erwartungen könnten kaum höher sein. Analysten rechnen mit einem Umsatz von 65,9 Milliarden Dollar, was einem Plus von 71 Prozent entspräche. Beim Gewinn je Aktie wird ein Anstieg von ebenfalls 71 Prozent erwartet. Klingt beeindruckend, doch genau hier liegt das Problem: Nvidia hat die Messlatte selbst so hoch gelegt, dass selbst starke Zahlen enttäuschen könnten.

Die Aktie legte seit Ende 2022 über 1.500 Prozent zu, steht 2026 aber nur noch minimal im Plus. Der Grund? Investoren zweifeln zunehmend, ob die „Hyperscaler“ wie Microsoft, Amazon und Google ihre massiven KI-Investitionen jemals in Rendite verwandeln können. Microsoft-Aktien verloren allein dieses Jahr über 17 Prozent, Amazon büßte 11 Prozent ein – beides Schwergewichte, die Nvidias Chips in Milliardenhöhe kaufen.

Entscheidend wird diesmal nicht nur die Bilanz, sondern vor allem der Ausblick von CEO Jensen Huang. Kann er die Zweifel zerstreuen und seinen eigenen Kunden Rückendeckung geben? Falls ja, könnte das dem gesamten Tech-Sektor Auftrieb verleihen. Falls nein, droht eine Neubewertung weit über Nvidia hinaus.

Europas Software-Sektor im Sinkflug: Warum Salesforce und Intuit unter Beweis stellen müssen

Während Nvidia als KI-Gewinner gilt, kämpft die Softwarebranche mit einer brutalen Neubewertung. Der iShares Expanded Tech-Software ETF sackte von seinem Höchststand bei über 16x Umsatz auf nur noch 3,9x ab. Europäische Namen wie Dassault Systèmes verloren 28,8 Prozent in zwölf Monaten, Wolters Kluwer büßte 44,9 Prozent ein.

Die Angst ist konkret: KI-Tools von OpenAI oder Anthropic könnten klassische Softwarelizenzen überflüssig machen. Nicht sofort, aber schleichend. Unternehmen befürchten, dass Anbieter wie Salesforce oder ServiceNow gezwungen werden, KI-Funktionen kostenlos in bestehende Verträge zu packen – statt damit neue Umsätze zu generieren. Das Szenario erinnert an Microsoft in den 2000ern: Umsatz wuchs solide, die Aktie dümpelte 14 Jahre lang vor sich hin.

Nächste Woche legen mit Salesforce und Intuit zwei Schwergewichte ihre Zahlen vor. Investoren wollen eine klare Antwort: Können diese Firmen KI monetarisieren – oder wird die Technologie zum Margenkiller? Besonders pikant: Einige KI-Anbieter subventionieren derzeit die Nutzung ihrer Modelle, was die Kosten künstlich niedrig hält. Sobald diese Subventionen enden, könnten Softwareanbieter in die Zwickmühle geraten.

VW PowerCo: Beschäftigungssicherung bis 2030 – ein Signal der Stabilität in unsicheren Zeiten

Während in den USA Tech-Konzerne Tausende Stellen streichen, geht VW den umgekehrten Weg. Die Batterietochter PowerCo einigte sich mit der IG Metall auf eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2030 für rund 2.000 Mitarbeiter. Betriebsbedingte Kündigungen sind in diesem Zeitraum ausgeschlossen – ein bemerkenswertes Zugeständnis in einer Branche, die unter enormem Kostendruck steht.

Die Kehrseite: Eine vereinbarte Lohnerhöhung von 5,5 Prozent wird bis April 2031 gestundet. VW kauft sich damit Zeit und Flexibilität, während die Belegschaft Planungssicherheit erhält. Für den Standort Salzgitter, wo seit Dezember die erste Zellfabrik produziert, ist das ein wichtiges Bekenntnis. Über eine Milliarde Euro flossen bereits in den Aufbau.

Die Vereinbarung zeigt: Deutsche Industriekonzerne setzen auf langfristige Stabilität statt kurzfristige Kostenoptimierung. In Zeiten, in denen Tesla Produktionsrückgänge meldet und die E-Auto-Nachfrage schwächelt, könnte diese Strategie aufgehen – oder VW die Hände binden, falls die Transformation holpriger verläuft als geplant.

Europas Aktienmärkte: Verteidigung und Finanzen triumphieren, Konsumgüter leiden

Ein Blick auf die europäischen Top-Performer der letzten zwölf Monate offenbart eine klare Gewinner-Verlierer-Struktur. Rheinmetall schoss um 154 Prozent nach oben, Saab legte 130 Prozent zu, Leonardo gewann 89,6 Prozent. Die Botschaft: Geopolitische Spannungen und steigende Verteidigungsbudgets treiben Rüstungsaktien auf Rekordhöhen.

Anzeige: Genau zu diesem Thema hat Carsten Müller eine umfassende Analyse zur Zukunft des Verteidigungssektors durchgeführt. In seinem kostenlosen Webinar zeigt er, warum der nächste Rüstungsboom nicht mehr auf klassische Panzer und Raketen setzt, sondern auf digitale Verteidigungstechnologie – „Bytes statt Bomben“. Er stellt vier spezialisierte Unternehmen vor, die KI-gesteuerte Drohnenabwehr, automatisierte Sensorsysteme und Laser-Präzisionstechnik entwickeln – Technologien, die für den automatisierten NATO-Schutzwall an der Ostflanke unverzichtbar sind. Müller analysiert konkret, welche dieser New-Defence-Champions von den massiven europäischen Investitionen profitieren und rechnet mit einem Gewinnpotenzial von bis zu 934 Prozent. Sie lernen, warum diese agilen Tech-Unternehmen die klassischen Rüstungskonzerne in puncto Wachstumsdynamik überholen könnten. Details zur New-Defence-Analyse von Carsten Müller

Auf der anderen Seite stehen Konsumgüter-Riesen unter Druck. Novo Nordisk verlor 47,9 Prozent, Diageo büßte 36,8 Prozent ein, Pernod Ricard gab 32,9 Prozent ab. Auch Schweizer Qualitätsnamen wie Givaudan (-20,7 Prozent) oder Straumann (-18,2 Prozent) enttäuschten. Die Gründe sind vielfältig: schwächelnde Konsumnachfrage, Margendruck und bei Pharma-Titeln wie Novo Nordisk auch enttäuschende Studiendaten.

Besonders bemerkenswert: Europäische Finanzwerte dominierten die Performance-Tabelle. Société Générale stieg um 153 Prozent, Commerzbank um 129,6 Prozent, Banco Santander um 125,6 Prozent. Niedrige Bewertungen, steigende Zinserträge und Konsolidierungsfantasien befeuerten die Rallye. Für deutsche Anleger mit Fokus auf Dividenden und Value bleibt der Bankensektor damit spannend – auch wenn politische Risiken wie UniCredits Interesse an der Commerzbank für Unsicherheit sorgen.

Trump 2.0: Zoll-Chaos geht weiter – diesmal mit 15 Prozent

Das Oberste US-Gericht hat Donald Trump einen schweren Dämpfer verpasst und seine pauschalen Zölle auf Basis des Notstandsgesetzes gekippt. Die Antwort des Präsidenten? Ein neuer Universalzoll von zunächst 10, dann 15 Prozent – diesmal auf Grundlage eines Handelsgesetzes aus 1974. Diese Regelung erlaubt Zölle für maximal 150 Tage, danach bräuchte Trump die Zustimmung des Kongresses.

Für europäische Exporteure bleibt die Lage verworren. Unklar ist, welche bilateralen Deals Bestand haben – darunter auch das Abkommen mit der EU. Bundeskanzler Merz kündigte Gespräche mit Trump in Washington an und will eine „klare europäische Haltung“ formulieren. Doch solange die USA ihre Zollpolitik im Wochenrhythmus ändern, bleibt Planungssicherheit Mangelware.

Besonders brisant: Importeure könnten unrechtmäßig gezahlte Zölle zurückfordern – es geht um geschätzte 175 Milliarden Dollar. Das Chaos dürfte sich also noch Monate hinziehen. Für Anleger bedeutet das: Volatilität bei exportlastigen Titeln wie Siemens, BMW oder BASF bleibt ein Dauerthema.

Was diese Woche noch wichtig wird

Neben Nvidia stehen weitere Tech-Schwergewichte auf der Bilanz-Agenda: Salesforce, Zoom, Snowflake und C3.ai legen ihre Zahlen vor. Auch NEL, SoundHound AI und D-Wave Quantum berichten – ein bunter Mix aus etablierten Playern und spekulativen KI-Wetten. Am Dienstag hält Trump seine State of the Union-Rede, die für neue Impulse – oder Irritationen – sorgen könnte.

Für deutsche Anleger bleibt die Frage: Setzt man auf die KI-Gewinner wie Nvidia, oder nutzt man die Schwäche bei europäischen Qualitätstiteln zum Einstieg? Die kommenden Tage dürften Klarheit bringen – oder die Unsicherheit vertiefen.

Bis dahin wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen Start in die Woche!

Herzliche Grüße
Andreas Sommer


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Trump erhöht globale Handelszölle um 15 Prozent, Kryptomarkt unbeeindruckt

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US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, dass er den am Freitag angekündigten globalen Zollsatz von 10 % auf 15 % erhöht, was sofort in Kraft treten wird. 

Trump wiederholte im Zuge dessen seine Kritik an der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, seine Befugnis zur Erhebung von Handelszöllen gemäß dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) aufzuheben. In einem Beitrag auf Truth Social vom Samstag kommentierte er:

„Als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werde ich mit sofortiger Wirkung den weltweiten Handelszollsatz von 10 % für Länder, von denen viele die USA jahrzehntelang ohne Vergeltungsmaßnahmen „ausgenommen“ haben, bis ich kam, auf das vollständig zulässige und rechtlich geprüfte Niveau von 15 % anheben.“

Am Freitag kündigte Trump zunächst einen globalen Zollsatz von 10 % an, der zusätzlich zu den bereits bestehenden Handelszöllen erhoben werden soll, die nach dem Gerichtsurteil gemäß den Rechtsvorschriften im Rahmen des Trade Expansion Act von 1962 und des Trade Act von 1974 weiterhin gültig bleiben. 

US Government, United States, Donald Trump
Quelle: Donald Trump

Der Krypto-Anwalt Adam Cochran entgegnete jedoch, dass der Geltungsbereich dieser Gesetze auch Trumps Befugnis einschränkt, auf unbestimmte Zeit umfassende Zölle zu erheben.

„Das Gesetz, auf das er sich beruft, erlaubt dies nur für Länder, gegenüber denen wir ein Handelsdefizit haben, für einen festgelegten Zeitraum von 150 Tagen und bis zu einem bestimmten Prozentsatz“, erklärte er. 

Jede neue Zollankündigung von Trump sorgte für Turbulenzen auf den Krypto- und Aktienmärkten, mit starken Einbrüchen, die sich negativ auf die Vermögenspreise auswirkten und die makroökonomische Unsicherheit unter den Anlegern schürten.  

Kryptomarkt ignoriert Zollstreit

Der Kryptomarkt, der normalerweise als Reaktion auf Zollankündigungen starke Verkaufswellen erlebt, blieb nach den jüngsten Schlagzeilen jedoch stabil.

US Government, United States, Donald Trump
Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Der Bitcoin-Kurs (BTC) blieb stabil bei 68.000 US-Dollar, und auch Ethereum (ETH) blieb unbeeindruckt und zeigte seit Freitag, als die neuen Zölle angekündigt wurden, kaum bis gar keine Veränderungen.

Der Total3-Indikator, der die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptosektors ohne BTC und ETH abbildet, fiel am Samstag ebenso um weniger als 1 % und liegt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels weiterhin bei etwa 713 Milliarden US-Dollar.

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Bitcoin Update: Nach Crash nun Trendwende?!

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Erst kürzlich wurde auf die erfolgreiche Auflösung einer bärischen Flagge beim Bitcoin in US-Dollar hingewiesen, zu dieser Zeit steuerte das Währungspaar BTC/USD den wichtigen Unterstützungsbereich um 73.697 US-Dollar an. Dort wurde auf die Möglichkeit einer Stabilisierung und einer anschließenden Attacke auf den seit September letzten Jahres bestehenden Abwärtstrend unter bestimmten Bedingungen hingewiesen. Da diese nicht erfüllt wurden und der Abwärtsdruck weiter anhielt, rutschte das Paar auf einen diesjährigen Tiefpunkt von 59.930 US-Dollar und damit in den Bereich der zweiten Zielzone ab. Genau an dieser Stelle kam es in den letzten Tagen zu einer deutlichen Gegenreaktion auf der Oberseite, sodass nun eine aussagekräftige dreiwellige Korrekturbewegung abgeschlossen sein dürfte.

Kauf-Chance:

Nach dem erfolgreichen Zieleinlauf und der im Anschluss gestarteten Erholungsbewegung zurück über den 200-Wochen-Durchschnitt von 68.342 US-Dollar könnte beim Bitcoin nun eine ausgeprägte Erholung bevorstehen, zumal die hinreichende Bedingung einer klassischen 123-Korrektur nun erfüllt sein dürfte. Dies birgt über einem Niveau von 80.573 US-Dollar nun die Möglichkeit für einen Folgeanstieg auf 83.900 US-Dollar, maximal jedoch auf 86.300 US-Dollar. Wer schnell ist, könnte innerhalb der zweiten Kaufwelle noch schnell auf den Zug aufspringen. Auf der Unterseite würde ein Bruch von 54.630 US-Dollar mittelfristiges Korrekturpotenzial sogar in den Bereich von 40.000 US-Dollar auslösen und würde sich tendenziell für ein Engagement auf der Verkäuferseite anbieten.

Wochenchart:

Bitcoin_Wochenchart

Bitcoin-Future in USD; Wöchentlich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Kryptopaares zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 71.310,63 US-Dollar; Handelsplatz: Markets; 19:35 Uhr




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Supreme Court, Zoll-Chaos & Gold: Wenn Richter die Weltwirtschaft umkrempeln – und Edelmetalle davon profitieren

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Liebe Leserinnen und Leser,

vor genau einem Jahr hätte niemand geglaubt, dass US-Richter einmal die globale Handelspolitik auf den Kopf stellen würden. Doch genau das ist passiert: Der Supreme Court hat Donald Trumps Zoll-Fundament weggesprengt – und damit nicht nur Washington, sondern Exporteure von Mailand bis München in einen Schwebezustand katapultiert. Während Unternehmen rätseln, ob sie Milliarden zurückfordern können, schießt Gold auf neue Höchststände. Und mittendrin: eine deutsche Autoindustrie, die in China um jeden Prozentpunkt Marktanteil kämpft. Was diese explosive Gemengelage für Anleger bedeutet, schauen wir uns heute genauer an.

Das Zoll-Erdbeben: 175 Milliarden Dollar in der Schwebe

Als der Supreme Court am Freitag seine Entscheidung verkündete, war die Botschaft unmissverständlich: Ein Großteil von Trumps Zöllen, verhängt unter Berufung auf ein Notstandsgesetz von 1977, ist rechtswidrig. Das Gericht stellte klar – die Macht liegt beim Kongress, nicht beim Präsidenten allein. Richter Neil Gorsuch wurde deutlich: Der verfassungsmäßige Gesetzgebungsprozess sei ein „Bollwerk der Freiheit“, das vor den „Tagesimpulsen eines einzelnen Mannes“ schütze.

Die praktischen Folgen? Explosiv. Nach Berechnungen der University of Pennsylvania könnten Importeure nun bis zu 175 Milliarden Dollar an bereits gezahlten Zöllen zurückfordern. Unternehmen wie Amazon, Walmart, General Motors und Ford haben seit vergangenem Jahr Milliarden an Zollabgaben bezahlt – und diese Milliarden wollen sie jetzt zurück. Richter Brett Kavanaugh warnte bereits vor einem „Chaos“ bei der Rückerstattung. Denn viele Importeure haben die Kosten längst an Kunden weitergegeben – wer zahlt dann an wen zurück?

Besonders pikant: Hedgefonds wittern bereits das große Geschäft. Unternehmen ohne Ressourcen für langwierige Gerichtsverfahren könnten ihre Rückforderungsansprüche an Finanzinvestoren verkaufen – mit Abschlägen von über 30 Prozent. Ein Milliardenspiel, das gerade erst beginnt.

Europas Zitterpartie: Ist das Handelsabkommen noch gültig?

Für deutsche und europäische Exporteure ist die Lage besonders verzwickt. Die EU und die USA hatten sich im Sommer auf ein Zollabkommen verständigt – doch dessen rechtliche Grundlage ist nun weggebrochen. Das EU-Parlament arbeitet gerade an der Umsetzung des Deals, aber niemand weiß, ob er überhaupt noch Bestand hat. Bernd Lange, Chef des Handelsausschusses im EU-Parlament, berief für Montag eine Sondersitzung ein: „Weder die US-Regierung noch die Europäische Union können einfach zur Tagesordnung übergehen.“

Die Stimmung in Europas Wirtschaft? Angespannt. Italienische Weinexporteure, für die die USA der wichtigste Markt sind (1,9 Milliarden Euro Umsatz 2024), befürchten einen „Freeze auf Bestellungen“, während Kunden abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Der deutsche Chemieverband VCI spricht von einer „neuen Runde der Unsicherheit“ – keine Phase der Stabilität, sondern das Gegenteil. Logistikexperten wie Peter Sand von Xeneta sehen bereits irreversible Schäden: Viele Unternehmen haben ihre Lieferketten umgebaut, um Zölle zu vermeiden – diese Strukturen lassen sich nicht einfach zurückdrehen.

Trump selbst reagierte trotzig. Noch am Freitagabend unterschrieb er eine Anordnung für einen temporären Zehn-Prozent-Zoll – diesmal unter Berufung auf ein Handelsgesetz von 1974. Doch auch hier gibt es Zweifel an der Rechtmäßigkeit. Für längerfristige Zölle bräuchte er die Zustimmung des Kongresses – die er explizit nicht einholen will. Das Zoll-Chaos dürfte also weitergehen.

Deutsche Autobauer unter Druck: Merz muss in China liefern

Während die Zollfrage die Schlagzeilen dominiert, kämpft die deutsche Autoindustrie an einer anderen Front: China. Bundeskanzler Friedrich Merz reist nach Peking – und die Erwartungen der Branche sind glasklar. „Die deutsche Seite muss detailliert darstellen, an welchen Stellen China wettbewerbsverzerrend arbeitet“, fordert Hildegard Müller, Präsidentin des Autoverbands VDA. Deutsche Hersteller haben zuletzt deutlich an Absatz verloren – schuld sind nicht nur hoch subventionierte chinesische E-Auto-Marken, sondern auch eine neue Luxussteuer, die vor allem deutsche Premium-Autos trifft.

Müllers Botschaft ist eindeutig: „Ziel der Gespräche muss sein, die Märkte gegenseitig weiter zu öffnen – keine wechselseitige Abschottung.“ Doch sie warnt auch vor Gegenreaktionen. Sollte die EU mit neuen Vorgaben reagieren – etwa zur Bevorzugung europäischer Autos bei öffentlicher Beschaffung oder höheren Zöllen –, drohen der deutschen Industrie chinesische Gegenmaßnahmen. Ein Drahtseilakt für Merz, der zwischen Härte und Diplomatie balancieren muss.

Gold glänzt bei 6.200 Dollar: UBS setzt auf Geopolitik

Inmitten all dieser Unsicherheit gibt es einen klaren Gewinner: Gold. Die Schweizer Großbank UBS hat ihr Kursziel für das Edelmetall auf 6.200 Dollar je Unze angehoben – ein gewaltiger Sprung von den aktuellen 5.035 Dollar. Der Treiber? Geopolitische Spannungen, allen voran der drohende Konflikt zwischen den USA und Iran. Washington hat massiv Truppen im Nahen Osten stationiert – in einem Umfang, der weit über die Operation zur Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro hinausgeht. Das Signal: Die USA bereiten sich auf einen längeren Konflikt vor, nicht auf eine einmalige Aktion.

UBS-Stratege Dominic Schnider betont, dass einzelne geopolitische Ereignisse selten dauerhafte Markteffekte haben – aber sie sind „mächtige Auslöser für temporäre Volatilitätsspitzen“, die Investoren in sichere Häfen wie Gold treiben. Hinzu kommt das makroökonomische Umfeld: Die Federal Reserve dürfte ihren Lockerungszyklus fortsetzen, mit zwei Zinssenkungen um je 25 Basispunkte bis Ende September. Niedrigere Realzinsen und ein potenziell schwächerer Dollar wirken als Rückenwind für das zinslose Edelmetall.

Auf der Angebotsseite verschärft sich die Lage: Laut Wood Mackenzie werden bis 2028 rund 80 Minen ihre aktuellen Produktionspläne erschöpfen. Während die Nachfrage von Zentralbanken und asiatischen Schmuckmärkten steigt, bleibt das Angebot stagnierend. UBS empfiehlt eine Allokation im mittleren einstelligen Prozentbereich für Gold innerhalb diversifizierter Portfolios – als Absicherung gegen die „Bandbreite an Markt- und Wirtschaftsrisiken“, die derzeit den Horizont verdunkeln.

Anzeige: Die jüngsten geopolitischen Spannungen, die den Goldpreis treiben, haben auch einen massiven Verteidigungsboom ausgelöst – einen Sektor, den die meisten Anleger noch gar nicht auf dem Radar haben. Carsten Müller analysiert in seinem kostenlosen Webinar „Bytes statt Bomben“ einen fundamentalen Paradigmenwechsel in der Rüstungsindustrie: Weg von tonnenschwerer Hardware, hin zu KI-gestützten Drohnensystemen und digitaler Verteidigungstechnologie. Er stellt vier spezialisierte Unternehmen vor, die vom 500-Milliarden-Euro-Investitionsprogramm der NATO profitieren – darunter den „Wächter der Ostflanke“, der die automatisierte Verteidigungszone an der NATO-Grenze mit hochpräzisen Radarsystemen ausstattet. Sie erfahren konkret, welche Tech-Schmieden die alten Rüstungsgiganten überholen und warum Software-Margen in diesem Sektor eine völlig neue Gewinnqualität ermöglichen. Müller zeigt auch, wie ein 500-Euro-Drohnensystem heute einen 10-Millionen-Euro-Panzer außer Gefecht setzen kann – und welche Unternehmen genau diese asymmetrische Revolution anführen. Details zum New Defence-Webinar mit den 4 Spezialisten

Krypto-Infrastruktur: Dubai macht ernst mit VARA-Compliance

Während die traditionellen Märkte von Zoll-Chaos und Geopolitik durchgeschüttelt werden, setzt der Krypto-Sektor auf Regulierung als Wettbewerbsvorteil. Das indische Blockchain-Unternehmen Antier hat eine VARA-konforme White-Label-Krypto-Börse für die Vereinigten Arabischen Emirate und die MENA-Region gelauncht. VARA steht für Virtual Asset Regulatory Authority – Dubais Regulierungsbehörde, die einen der weltweit strukturiertesten Rahmen für institutionelle Digital-Asset-Märkte geschaffen hat.

Die Plattform kombiniert Spot- und OTC-Handel, Tokenisierung von Real-World-Assets, institutionelles Custody und Stablecoin-Überweisungen in einer einzigen Architektur. Besonders interessant: Die Integration von Sharia-konformen Marktoptionen, die islamischen Finanzinstituten den Einstieg ermöglicht. Die Zahlen sprechen für sich – VARA-lizenzierte Anbieter in Dubai verzeichneten zuletzt ein Handelsvolumen von rund 681 Milliarden Dollar. Das zeigt: Regulierte Krypto-Märkte ziehen massives institutionelles Kapital an.

Für europäische Anleger ist das ein wichtiges Signal. Während in den USA regulatorische Unsicherheit herrscht und China Krypto weitgehend verboten hat, positioniert sich der Nahe Osten als regulierter Hub. Institutionen, die in digitale Assets einsteigen wollen, haben nun eine Alternative zu den volatilen Rahmenbedingungen in westlichen Märkten.

Tech-Bilanzsaison: Nvidia, Salesforce und die KI-Frage

Die kommende Woche wird für Tech-Investoren entscheidend. Am 25. Februar legt Nvidia seine Zahlen vor – und die Erwartungen sind enorm. Nach den jüngsten Kursverlusten, ausgelöst durch Ängste vor KI-Übertreibung, wird der Chip-Gigant beweisen müssen, dass die Nachfrage nach KI-Beschleunigern weiterhin robust ist. Analysten von Bernstein haben zuletzt Entwarnung gegeben: Die Angst, dass KI Software-Ingenieure massenhaft ersetzt, sei übertrieben. Coding mache weniger als ein Fünftel der Arbeitszeit eines Entwicklers aus – der Rest entfalle auf Dokumentation, Deployment und Prozessmanagement.

Ebenfalls am 25. Februar berichten Salesforce, Zoom, Snowflake und C3.ai. Für Cloud- und KI-Anbieter wird die Frage zentral sein: Können sie die hohen Bewertungen mit konkreten Umsatzzahlen rechtfertigen? Die jüngsten Bilanzen von Microsoft und Amazon zeigten: Hohe KI-Investitionen belasten kurzfristig die Margen, auch wenn die langfristigen Wachstumsaussichten intakt bleiben.

Am 26. Februar folgen NEL, SoundHound AI und D-Wave Quantum – ein Trio aus Wasserstoff, Sprach-KI und Quantencomputing. Gerade die beiden letztgenannten Sektoren gelten als hochspekulativ, haben aber in den vergangenen Monaten massive Kursgewinne verzeichnet. Anleger werden genau hinschauen, ob die Geschäftsmodelle bereits Substanz haben oder noch reine Zukunftswetten sind.

Was diese Woche zählt

Die kommenden Tage werden zeigen, ob das Zoll-Urteil des Supreme Court der Startschuss für eine neue Phase globaler Handelskonflikte ist – oder ob sich die Lage beruhigt. Für deutsche Anleger heißt das: Wachsamkeit bei exportlastigen Titeln, besonders im Automobilsektor. Gleichzeitig bietet die Unsicherheit Chancen bei defensiven Assets wie Gold, das von UBS nicht ohne Grund auf 6.200 Dollar hochgestuft wurde.

Die Tech-Bilanzsaison wird Klarheit bringen, ob die KI-Euphorie gerechtfertigt ist oder ob eine Korrektur ansteht. Nvidia am Dienstag ist dabei der Lackmustest. Und wer sich für Krypto interessiert, sollte die Entwicklungen in Dubai im Auge behalten – regulierte Infrastruktur könnte der Katalysator für die nächste institutionelle Adoptionswelle sein.

Bis dahin: Augen auf, Portfolio checken und nicht von kurzfristigen Schlagzeilen aus der Ruhe bringen lassen. Die großen Trends – Deglobalisierung, KI-Transformation, Rohstoffknappheit – bleiben intakt, auch wenn der Weg dorthin holprig wird.

Beste Grüße und ein entspanntes Wochenende,
Andreas Sommer

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Niederlande verwarnen Polymarket-Tochter wegen illegaler Wetten

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Die niederländische Glücksspielbehörde gab bekannt, dass sie gegen Adventure One, den niederländischen Ableger der Prognosemarktplattform Polymarket, eine Strafe verhängt hat, weil das Unternehmen ohne entsprechende Lizenz Glücksspiel angeboten hat.

In einer Mitteilung vom Dienstag forderten die niederländischen Behörden das Unternehmen Polymarket in diesem Zusammenhang auf, „seine Aktivitäten unverzüglich einzustellen“, andernfalls drohten Geldstrafen in Höhe von bis zu 990.000 US-Dollar. Nach Angaben der Behörden verstieß Adventure One gegen niederländisches Recht, indem es illegale Wetten, darunter auch Wetten auf Kommunalwahlen, anbot. Zudem hatte das Unternehmen auf Aufforderungen, diese Aktivitäten einzustellen, nicht reagiert.

„Prognosemärkte sind auf dem Vormarsch, auch in den Niederlanden“, kommentierte Ella Seijsener, Direktorin für Lizenzierung und Aufsicht der niederländischen Glücksspielbehörde. „Diese Art von Unternehmen bieten Wetten an, die auf unserem Markt unter keinen Umständen erlaubt sind, auch nicht für Lizenzinhaber.“

Polymarket und andere Plattformen, die Event-Kontrakte auf Prognosemarkt-Plattformen anbieten, sehen sich in den Vereinigten Staaten einer ähnlichen Kritik ausgesetzt, indem viele einzelne staatliche Behörden Klagen wegen Sportwetten eingereicht haben. Der Vorsitzende einer der Bundesfinanzaufsichtsbehörden, der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), erklärte jedoch am Dienstag, er werde die „ausschließliche Zuständigkeit“ der Behörde für Prognosemärkte verteidigen und kritisierte Maßnahmen auf bundesstaatlicher Ebene.

Cointelegraph wandte sich an Polymarket mit der Bitte um Stellungnahme, hatte jedoch bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Antwort erhalten. Der Leiter der Rechtsabteilung des Unternehmens, Neal Kumar, erklärte am 9. Februar, dass Polymarket „den Dialog mit anderen Bundesstaaten begrüßt, während die Bundesgerichte“ die Frage der Zuständigkeit in den USA prüfen.

Niederlande verhandeln Steuergesetz

Das Vorgehen gegen Polymarket in den Niederlanden erfolgte innerhalb einer Woche, nachdem das niederländische Repräsentantenhaus einen Vorschlag zur Einführung einer Kapitalertragssteuer von 36 % auf Investitionen vorgelegt hatte, die wahrscheinlich auch Kryptowährungen umfassen würde. Wenn dieser Entwurf vom niederländischen Senat verabschiedet und unterzeichnet wird, könnte er bereits 2028 in Kraft treten.

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Trump-Zölle vor Gericht: Börsen atmen auf

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News von Trading-Treff.de

Die Wall Street hat am Freitag mit deutlichen Kursgewinnen auf eine wegweisende Entscheidung des Supreme Court reagiert. Die höchste juristische Instanz der USA erklärte weite Teile von Donald Trumps Zollpolitik für rechtswidrig – ein Urteil mit weitreichenden Folgen für Handelspolitik, Staatsfinanzen und Inflationsaussichten.

Supreme Court kippt Notstandszölle

In einer 6-3-Entscheidung urteilten die Richter, dass Präsident Trump den International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) nicht zur Verhängung umfassender Reziprozitätszölle nutzen darf. Das 1977 verabschiedete Gesetz für wirtschaftliche Notfälle autorisiere den Präsidenten nicht zu solchen Handelsmaßnahmen, so die Begründung.

Trump reagierte scharf auf das Urteil und nannte es eine „Schande für die Nation“. Der Präsident warf dem Gericht vor, von ausländischen Interessen beeinflusst worden zu sein, und kündigte umgehend an, die Zölle über alternative rechtliche Grundlagen aufrechtzuerhalten. Noch am selben Tag verhängte er einen neuen globalen Zoll von 10 Prozent für 150 Tage unter Berufung auf Section 122 des Trade Act von 1974.

Finanzminister Scott Bessent versicherte bei einer Veranstaltung des Economic Club of Dallas, die Administration werde Section 232 und Section 301 nutzen – Rechtsgrundlagen, die bereits tausendfach gerichtlich bestätigt wurden. Treasury-Schätzungen zufolge bleiben die Zolleinnahmen 2026 praktisch unverändert, wenn diese Instrumente kombiniert eingesetzt werden.

Milliarden-Rückzahlungen belasten Staatshaushalt

Die fiskalischen Konsequenzen der Entscheidung sind erheblich. Ökonomen des Penn-Wharton Budget Model beziffern die potenziellen Rückzahlungen auf über 175 Milliarden Dollar – eine Summe, die das kombinierte Jahresbudget des Verkehrs- und Justizministeriums übersteigt. Die Berechnungen basieren auf einem detaillierten Modell, das rund 11.000 Produktkategorien über 233 Länder abbildet.

Lysle Boller, Senior-Ökonom bei Penn-Wharton, erläuterte gegenüber Reuters, dass täglich etwa 500 Millionen Dollar an IEEPA-basierten Zöllen eingenommen wurden. Seit Februar 2025, als Trump die ersten Zölle unter diesem Gesetz verhängte, summierten sich die Einnahmen auf 179 Milliarden Dollar.

Finanzminister Bessent hatte bereits im Januar versichert, das Treasury könne Rückzahlungen problemlos stemmen. Die Kreditaufnahmepläne sehen hohe Barreserven vor: 850 Milliarden Dollar Ende März und 900 Milliarden Ende Juni. Tausende Unternehmen weltweit haben bereits Klagen eingereicht und Rückzahlungen gefordert.

Börsenrally mit breiter Basis

Die Aktienmärkte quittierten das Urteil mit Erleichterung. Der S&P 500 kletterte um 0,57 Prozent auf 6.901 Punkte, der Nasdaq legte 0,85 Prozent zu und erreichte 22.875 Punkte. Besonders deutlich reagierten die Tech-Giganten: Alphabet schoss fast 4 Prozent nach oben, Amazon gewann 2,4 Prozent und Apple 1,2 Prozent.

Importabhängige Unternehmen profitieren besonders stark. Die Spielzeugfirma Mattel, der Online-Möbelhändler Wayfair, Williams-Sonoma und der Luxusmöbelhändler RH legten zwischen 1 und 2 Prozent zu. Acht der elf S&P-500-Sektoren verzeichneten Gewinne, angeführt vom Kommunikationssektor mit plus 2,62 Prozent.

Mike Dickson, Chef-Stratege bei Horizon Investments, betonte: „Der heutige Tag beseitigt eine erhebliche Unsicherheit. Wir befinden uns nun in der nächsten Phase.“ Investoren zeigten sich erleichtert, dass Trumps neu angekündigter globaler Zoll nicht höher ausfiel als befürchtet.

Einzelhändler wittern Morgenluft

Zak Stambor, Principal Analyst bei Emarketer, prognostiziert spürbare Effekte für den Einzelhandel: „Die Entscheidung schafft einen bescheidenen Rückenwind für die Verkäufe ab diesem Jahr, auch wenn der Effekt bis 2028 allmählich nachlässt.“ Emarketer hebt seine Prognose für 2026 auf 7,78 Billionen Dollar an – 13 Milliarden über der vorherigen Einschätzung.

Besonders ausgeprägt dürften die Gewinne in importlastigen Bereichen ausfallen: Computer- und Unterhaltungselektronik, Bekleidung und Schuhe sowie Möbel und Einrichtungsgegenstände. Gerade dort hatte der Preisdruck durch Zölle am stärksten gewirkt.

Für Learning Resources, einen der Kläger gegen die Zölle, geht ein zermürbendes Jahr zu Ende. CEO Rick Woldenberg hatte geschätzt, 2025 etwa 10 Millionen Dollar an Zöllen gezahlt zu haben. Der Familienbetrieb aus Illinois, der Lernspielzeug überwiegend aus China importiert, musste Expansionspläne zurückstellen. „Wir sind im vergangenen Jahr geschrumpft“, räumte Woldenberg ein. Nun hofft er auf rasche Rückzahlungen: „Sobald sie kommen, werden wir das Geld ausgeben. Wir wollen unser Unternehmen wieder führen.“

Federal Reserve bleibt vorsichtig

Die Notenbank reagiert zurückhaltend auf die neue Lage. Dallas-Fed-Präsidentin Lorie Logan äußerte sich „vorsichtig optimistisch“, dass die aktuelle Geldpolitik Inflation langfristig Richtung 2-Prozent-Ziel drückt. Vollständig überzeugt sei sie davon allerdings nicht.

„Es gibt viel Rückenwind durch eine unterstützende Fiskalpolitik, günstige Finanzbedingungen und starke Unternehmensinvestitionen in KI sowie robuste Konsumausgaben“, sagte Logan an der Columbia University. Die Gefahr bestehe, dass Nachfrage das Angebot übersteige und Inflation erhöht bleibe. Logan unterstützte die Entscheidung der Fed, die Zinsen Ende Januar im Bereich 3,50 bis 3,75 Prozent zu belassen.

Atlanta-Fed-Chef Raphael Bostic warnte vor voreiligen Zinssenkungen. Mit Wachstum von 2,2 Prozent im Gesamtjahr liege die Wirtschaft über ihrem Potenzial von etwa 1,8 Prozent, argumentierte er in Birmingham. „Das ist eine ziemlich starke Zahl, die hoch genug ist, um Sorgen über anhaltende Inflation zu wecken.“ Für 2026 erwartet Bostic eine Beschleunigung auf 2,4 Prozent – ein Argument für „prudente“ Geldpolitik mit weiterhin restriktiven Zinsen.

Die Märkte preisen dennoch mit knapp 50 Prozent Wahrscheinlichkeit eine Zinssenkung bis Juni ein, zeigen Daten des CME FedWatch Tool.

Gemischte Konjunktursignale

Neue Wirtschaftsdaten zeichnen ein ambivalentes Bild. Das BIP-Wachstum verlangsamte sich im vierten Quartal unerwartet stark auf 1,4 Prozent. Gleichzeitig beschleunigte sich die Inflation im Dezember. Besonders beunruhigend: Baugenehmigungen fielen um 1,6 Prozent – deutlich stärker als die prognostizierten -0,3 Prozent. Der Rückgang im Bausektor gilt als Frühindikator für konjunkturelle Abschwächung.

J.P. Morgan-Chefvolkswirt Michael Feroli hält es für plausibel, dass die Administration den durchschnittlichen effektiven Zollsatz unverändert lässt – aber mit erheblichen Verschiebungen zwischen Produkten und Ländern. „Dies würde eine substanzielle Neuausrichtung bedeuten und Gewinner wie Verlierer schaffen“, so Feroli. Die gestiegene handelspolitische Unsicherheit bleibe ein Gegenwind für Investitionen. Bemerkenswert: Außerhalb des Tech-Sektors schrumpften die Kapitalausgaben 2025 – außerhalb von Rezessionen eine Seltenheit.

Mohamed El-Erian, ehemaliger PIMCO-Chef, stellt die zentrale Frage: „Wer schuldet wem was?“ Diese Frage werde bald vor Gericht verhandelt. Zudem gebe es Unklarheit über die Entwicklung des Zollregimes, wenn die Administration mindestens drei alternative Rechtswege verfolge. Selbst bei gleich bleibenden Gesamteinnahmen könnten sich Belastungen für Unternehmen und Sektoren erheblich verschieben.

Glen Smith, Chief Investment Officer bei GDS Wealth Management, sieht in der Entscheidung einen möglichen Katalysator: „Das Supreme Court-Urteil beseitigt eine bedeutende Schicht von Unsicherheit – genau das, was der Markt braucht, um aus der engen Handelsspanne auszubrechen.“ Seit dem schnellsten Kursrückgang seit März 2020, ausgelöst durch Zollängste vor zehn Monaten, habe sich der Markt deutlich stabilisiert.

Ausblick: Unsicherheit bleibt

Trotz der Börsenrally ist die Lage komplex. Jeff Buchbinder von LPL Financial dämpft Erwartungen: „Wir würden einen kurzfristigen Anstieg verblassen lassen, weil die Trump-Administration schnell zu anderen rechtlichen Grundlagen wechseln wird, während die Defizite steigen.“ Sollten niedrigere Zölle jedoch die Inflation dämpfen, könnte dies Zinssenkungen noch 2026 ermöglichen.

Jamie Cox von Harris Financial Group sieht darin die zentrale Frage: „Die Supreme-Court-Entscheidung ebnet den Weg für beschleunigte Zinssenkungen, da Inflationserwartungen durch Zölle nun weniger relevant sind.“ Unklar bleibe, welche neue Rechtsbasis die Administration nutzen werde, um Zolleinnahmen zu sichern.

Gina Bolvin von Bolvin Wealth Management wertet das Urteil positiv: „Die gedämpfte Marktreaktion zeigt, dass vieles eingepreist war. Da IEEPA-Zölle etwa 60 Prozent der verhängten Zölle ausmachten, ist der wirtschaftliche Effekt begrenzt.“ Einzelhandelsaktien profitierten von Erwartungen niedrigerer Kostenbelastungen, während das Urteil Zinssenkungen wahrscheinlicher mache – „ein Gewinn für Unternehmen wie Verbraucher gleichermaßen.“

Die kommenden Monate werden zeigen, ob Trump seine angekündigten alternativen Zollwege tatsächlich durchsetzen kann – und wie Gerichte über die Rückzahlung von 175 Milliarden Dollar entscheiden.

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Ripple bestätigt Treffen zwischen Krypto- und Bankenbranche im Weißen Haus

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Das Weiße Haus hat ein weiteres Treffen zwischen Vertretern der Krypto- und Bankenbranche zu einem im US-Senat diskutierten Gesetzentwurf zur Marktstruktur abgehalten, um unter anderem Differenzen hinsichtlich der Bestimmungen zu Zinserträgen auf Stablecoins auszuräumen.

In einem Interview mit Fox News am Donnerstag sagte Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, dass der Leiter der Rechtsabteilung des Unternehmens, Stuart Alderoty, an diesem Tag an einem Treffen mit Vertretern des Weißen Hauses teilgenommen habe. Die Äußerungen des CEO folgten auf unbestätigte Berichte, wonach die Trump-Regierung an ihr Treffen vom 10. Februar zum CLARITY Act, einem Gesetzentwurf zur Schaffung einer Marktstruktur für digitale Vermögenswerte, anknüpfen werde. Dieses Treffen führte jedoch zu keiner Einigung in Bezug auf Stablecoins.

Das Treffen fand einen Tag nachdem sich politische Entscheidungsträger, darunter CFTC-Vorsitzender Michael Selig und zwei US-Senatoren, sowie Vertreter der Kryptoindustrie im privaten Mar-a-Lago-Club von US-Präsident Donald Trump zu einem Forum versammelt hatten, das von World Liberty Financial, dem von den Söhnen des Präsidenten und anderen gegründeten Unternehmen, veranstaltet wurde. Der Senator von Ohio, Bernie Moreno, erklärte bei der Veranstaltung, er gehe davon aus, dass der CLARITY Act den Kongress passieren und „bis April” zur Unterzeichnung bereit sein werde.

Cointelegraph wandte sich an Ripple, um eine Stellungnahme zu Alderotys Anwesenheit bei dem Treffen zu erhalten, hatte jedoch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine Antwort erhalten. Die Krypto-Berater des Weißen Hauses, Patrick Witt und David Sacks, hatten sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht öffentlich zu dem Ereignis geäußert.

In einer Erklärung gegenüber Cointelegraph sagte Ji Hun Kim, CEO des Crypto Council for Innovation, dass die Diskussion am Donnerstag „auf früheren Treffen aufbaute, um einen Rahmen zu schaffen, der den amerikanischen Verbrauchern dient und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der USA stärkt“, und bezeichnete sie als „konstruktiv“.

Unklarheit in den Ausschüssen

Obwohl der Landwirtschaftsausschuss des Senats im Januar dafür gestimmt hat, seine Version eines Gesetzesentwurfs zur Marktstruktur für digitale Vermögenswerte voranzutreiben, ist ein weiterer Ausschuss, der für die Verabschiedung des Gesetzes entscheidend ist, nach der erklärten Ablehnung durch Brian Armstrong, CEO von Coinbase, ins Stocken geraten.

Armstrong hat Einwände gegen Bestimmungen erhoben, die die Vergütung für Stablecoin-Bestände einschränken würden, und davor gewarnt, dass der Gesetzentwurf die Rolle der CFTC zugunsten einer umfassenderen Zuständigkeit der SEC schwächen könnte.

Der Bankenausschuss des Senats hatte ursprünglich geplant, seinen Gesetzentwurf zur Marktstruktur im Januar zu verabschieden, verschob dies jedoch auf unbestimmte Zeit, nachdem Armstrong erklärt hatte, dass die Börse den Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form nicht unterstützen könne, da Bedenken hinsichtlich tokenisierter Aktien bestünden. Bis Donnerstag hatte der Ausschuss noch keinen neuen Termin für die Verabschiedung festgelegt.

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Der nächste Hype? KI-Agenten bezahlen mit Krypto

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Maschinen bezahlen Maschinen: KI-Agenten nutzen Bitcoin als mögliche digitale Zahlungsinfrastruktur.

Künstliche Intelligenz könnte Kryptowährungen erstmals einen realen wirtschaftlichen Anwendungsfall liefern – nicht für Menschen, sondern für Maschinen.

Wenn KI-Agenten künftig eigenständig Rechenleistung buchen, Daten einkaufen oder digitale Dienstleistungen nutzen, entsteht automatisierter Zahlungsverkehr. Software bezahlt Software – rund um die Uhr und programmierbar. Genau hier beginnt die Verbindung zwischen KI und Krypto.

Auf der KI-Infrastruktur-Seite steht dabei im Zentrum. Ohne leistungsfähige Rechenzentren keine autonomen Agenten. Steigt deren Einsatz, steigt der Bedarf an GPU-Infrastruktur.

Kommt es tatsächlich zu maschinellen Transaktionen, rückt die Zahlungsinfrastruktur in den Fokus. Plattformen wie könnten profitieren, wenn Krypto als Abwicklungsschicht stärker genutzt wird. Auch Netzwerke wie arbeiten an der Integration digitaler Assets in bestehende Zahlungssysteme.

Bitcoin selbst befindet sich aktuell weiterhin in einer klassischen Bereinigungsphase im bekannten Vierjahres-Zyklus. Unternehmen mit direktem Exposure wie MicroStrategy oder reagieren entsprechend sensibel auf Kursbewegungen.

Die strategische Frage lautet daher: Handelt es sich lediglich um ein neues Narrativ – oder entsteht hier eine strukturelle Nachfragebasis durch KI-Agenten?

Sollte sich letzteres bestätigen, würde sich die Diskussion um Bitcoin verschieben: weg vom reinen Spekulationsobjekt, hin zu einer möglichen technologischen Basisschicht einer KI-getriebenen Wirtschaft.




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