BITCOIN (BTC) & ETHEREUM (ETH) – Ostern und steigende Kurse im Gepäck?

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Amazon-Aktie: Sie kann es schaffen!


News von Trading-Treff.de

Amazon hat eine relativ turbulente Handelswoche hinter sich gebracht. Der Titel gewann an der Börse München am Freitag noch minimal dazu. Die Aktien beendete die Handelswoche bei rund 168 €. An der NASDAQ ging es demgegenüber minimal um -0,1 % abwärts. Der Titel hat die Marke von 190 Dollar quasi erreicht. Noch ist der Durchbruch nach oben bei weitem nicht gelungen. Minimalanforderung wäre Aussicht von Chart-Technikern sicherlich, dass die Aktie auf mehr als 200 $ klettert. Das Misstrauen gegen den Konzern ist im Moment weiterhin hoch.So hat

So hat ein Analystenhaus empfohlen, die Aktionäre sollten gegen die vorgelegten Vorschläge zur Vergütung von Führungskräften stimmen. Das deutet auf eine institutionelle Unzufriedenheit mit dem Verlauf der Geschäfte. In wenigen Tagen, am 21. Mai 2025, wird die Jahreshauptversammlung für das vielbeachtete Unternehmen stattfinden. Dann wird die Stimmung unter den Aktionären und vor allem der Großaktionäre noch einmal offensichtlicher werden.

Das Unternehmen wird möglicherweise in der kommenden Woche auch auf Basis der neuen Nachrichten zu China noch einmal auf dem Prüfstand gestellt. Konkret: Donald Trump hat mit seiner Regierung am Freitag die Zoll-Befreiung für Sendungen mit geringem Verkaufswert aus China und Hongkong beendet. Das bedeutet, dass diese Waren, die in den USA einen durchaus deutlichen Marktanteil erobert hatten, künftig mit den gewohnten Zöllen belegt werden. Ob dies nun zum Vorteil oder zum Nachteil gereicht, werden die kommenden Tage und Wochen zeigen. Denn: 70 % aller über Amazon gehandelten Waren kommen aus China. Darunter sind zahlreiche Waren, die unter diese geringwertige Grenze gefallen sind. Diese Waren werden jetzt per Zoll deutlich teurer, was wiederum den Umsatz von Amazon mit einiger Wahrscheinlichkeit reduzieren wird -wenn es bei diesen Zöllen bleibt.

Auf der anderen Seite werden wiederum die chinesischen Händler, die billig Waren in die USA exportierten, damit bestraft. Dies könnte theoretisch auch die Stimmung zu gunsten von Amazon positiv beeinflussen. Dieser Aspekt ist vor der neuen Woche relativ offen.

Der formale Abwärtstrend bleibt aktiv

Damit richtet sich der Blick auf die aktuelle technische Verfassung des Unternehmens. Der Titel ist mit ungefähr zehn Dollar Abstand zu den entscheidenden Trendindikatoren, beispielsweise dem GD 100, immer noch im Abwärtstrend. Das hat zur Folge, dass institutionelle Investoren, die auf technische Algorithmen setzen, die Nachfrage nach der Aktie mit einiger Sicherheit nicht erhöhen werden.

Insofern ist auch aus dieser Sicht die kurzfristige Entwicklung der Aktie nur wenig einzuschätzen. noch immer ist der Titel im Würgegriff der politischen Rahmenbedingungen. Insgesamt jedoch gehen Analysten mittelfristig davon aus, dass der Titel wieder deutlich steigen kann. Das mittlere Kursziel wird bei 242 $ verortet. Damit sollte die Aktie auch auf mehr als 200 € steigen können, sofern die professionellen Beobachter mit ihren Schätzungen derzeit Recht haben.

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CartelFi-Vorverkauf sammelt 500.000 $ in 24 Stunden, bietet 1000% APY für das Staking von Meme-Coins

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  • Der Vorverkauf von CartelFi brachte in den ersten 24 Stunden 500.000 $ und in der ersten Woche über 1 Million $ auf.
  • Der 90-tägige Token-Verkauf erhöht den Preis alle 72 Stunden, um frühe Investoren zu belohnen.
  • Das Gesamtangebot an CARTFI ist auf 1 Milliarde begrenzt, wobei 50 % der Plattformgebühren verbrannt werden.

CartelFi hat eine dezentrale Staking-Plattform eingeführt, die darauf ausgelegt ist, Wert aus ungenutzten Meme-Coins zu ziehen – einer oft übersehenen Ecke der Kryptomärkte.

Es wird als das weltweit erste Meme-gestützte Renditekartell gebrandmarkt und bietet Staking-Belohnungen in seinem nativen Token CARTFI mit effektiven Jahreszinsen von bis zu 1000 %. Das Projekt sammelte innerhalb von 24 Stunden nach dem Start 500.000 $ und hat nun während des laufenden Vorverkaufs die Marke von 1.512.206 $ überschritten.

Mit einem strukturierten 90-Tage-Vorverkauf, einer Burn-basierten Deflation und hochverzinslichen Staking-Pools positioniert sich CartelFi als alternativer Anlageweg für Meme-Coin-Inhaber, die ein passives Einkommen suchen.

90-Tage-Vorverkauf, Preiserhöhung alle 72 Stunden

Die Vorverkauf-Struktur von CartelFi bietet einen potenziellen First-Mover-Vorteil. Der Preis von CARTFI steigt alle 72 Stunden über das 90-Tage-Fenster, was bedeutet, dass Frühkäufer zu niedrigeren Preisen einsteigen können.

Es wird erwartet, dass der Token bis zum 3. Quartal 2025 an Börsen notiert und Staking-Pools einführen wird. Dieses stufenweise Modell spiegelt den Ansatz früherer Vorverkaufserfolge wie Solaxy wider, das 26 Millionen $ aufbrachte und eine Blaupause für Wachstum in der Frühphase bietet.

Anleger können mit mehreren Vermögenswerten teilnehmen, darunter ETH, SOL, BNB, USDC und USDT, was den Zugang zum Einstieg erweitert und die Abhängigkeit von einer einzigen Chain verringert.

1 Milliarde Token-Angebot, 50% der Gebühren verbrannt

Mit einem festen Angebot von 1 Milliarde Token zielt CartelFi darauf ab, durch Knappheit einen langfristigen Token-Wert zu schaffen. Die Hälfte aller Plattformgebühren wird für Marktrückkäufe verwendet, wobei 50 % dieser Token verbrannt werden.

Dieser deflationäre Druck ist darauf ausgelegt, das Angebot mit zunehmender Plattformnutzung allmählich zu reduzieren. Für Anleger schafft dies das Potenzial für eine Wertsteigerung des Tokens im Laufe der Zeit – vorausgesetzt, die Staking-Aktivität und das Gebührenvolumen steigen nach dem Start.

Weitere 25 % der Token sind für die Entwicklung des Ökosystems, einschließlich Partnerschaften und Plattformwachstum, vorgesehen, während 25 % in Liquiditätsanreize fließen.

Staking-Renditen von bis zu 1000 % APY

Das Staking-Modell von CartelFi ermöglicht es Meme-Coin-Inhabern, passives Einkommen zu erzielen, ohne ihre ursprünglichen Positionen zu liquidieren.

Die Renditen liegen je nach Sperrfrist zwischen 150 % und 1000 % APY, wobei die Belohnungen durch Gebühreneinnahmen und nicht durch inflationäres Token-Drucken finanziert werden.

Der sechsmonatige Pool bietet mit 1000 % den höchsten effektiven Jahreszins, während viermonatige und dreimonatige Pools 250 % bzw. 150 % bieten.

Das Projekt wurde von SolidProof einem Smart-Contract-Audit unterzogen, und die Verträge sind Open Source. Während solch hohe Renditen mit Risiken verbunden sind, könnte das gebührenbasierte Belohnungsmodell mehr Nachhaltigkeit bieten als der inflationsbasierte Einsatz, wie er bei gescheiterten DeFi-Starts üblich ist.

Wie es im Vergleich zu den letzten Markteinführungen abschneidet

CartelFi betritt einen Markt mit einer gemischten Bilanz für Vorverkaufs-Token. Während Solaxy eine starke frühe Dynamik verzeichnete, konnten rund 93 % der GameFi- und Meme-basierten Token, die 2023 und Anfang 2024 auf den Markt gebracht wurden, ihren Wert nach dem Start nicht halten.

Was CartelFi von anderen unterscheidet, ist sein realer Nutzen für ungenutzte Meme-Token, eine deflationäre Struktur, die den langfristigen Wert unterstützen kann, und eine klare Roadmap, die an die Staking-Nachfrage gebunden ist.

Ob sich das auf die Widerstandsfähigkeit nach dem Start auswirkt, bleibt abzuwarten, aber für Investoren, die nach DeFi-Produkten in der Frühphase mit echter Token-Nutzung suchen, stellt das Modell von CartelFi eine beachtenswerte Alternative dar.


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Handelskrieg: Weltwirtschaft am Scheideweg


News von Trading-Treff.de

Der globale Handelskrieg, angeheizt durch die aggressive US-Handelspolitik, hält die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte fest im Griff. Während vage Hoffnungen auf neue Gespräche zwischen Washington und Peking die Aktienkurse am Freitag kurzzeitig stützten, verdichten sich die Anzeichen für eine spürbare konjunkturelle Abkühlung und zwingen Zentralbanken weltweit zum Handeln. Die Unsicherheit ist groß: Steuert die globale Ökonomie auf eine Zäsur zu, oder ist eine Beruhigung in Sicht?

Märkte im Spannungsfeld: Hoffnung trifft auf Realität

Ein Hoffnungsschimmer oder nur ein Strohfeuer? Die Finanzmärkte reagierten zum Wochenschluss zunächst erleichtert auf Signale möglicher Wiederaufnahmen der Handelsgespräche zwischen den USA und China. Peking ließ verlauten, die Tür für Verhandlungen sei offen – ein verbales Signal, das ausreichte, um den pan-europäischen STOXX 600 Index um rund 0,9 Prozent nach oben zu treiben und sogar die US-Aktienfutures nach zuvor schwachen Quartalszahlen von Tech-Giganten ins Plus zu drehen.

Doch die tiefen Narben des anhaltenden Konflikts sind unübersehbar. Selbst Branchenführer wie Apple beklagen die Belastungen durch die US-Zölle und warnten jüngst vor zusätzlichen Kosten von rund 900 Millionen Dollar allein im laufenden Quartal. Die Nervosität an den Märkten bleibt hoch, zumal auch andere Fronten im globalen Handel unruhig sind. Japan deutete etwa an, seine billionenschweren Bestände an US-Staatsanleihen als potenzielles Druckmittel in künftigen bilateralen Zollverhandlungen mit Washington einsetzen zu können – ein Hinweis auf das Eskalationspotenzial.

Asien im Brennpunkt: Zwischen Konjunktursorgen und Zollängsten

Besonders in Asien sind die Auswirkungen der aktuellen Handelspolitik bereits jetzt schmerzhaft spürbar. Thailand, eine der am stärksten von den US-Maßnahmen betroffenen Volkswirtschaften Südostasiens, wappnet sich aktiv für schwierigere Zeiten. Die thailändische Zentralbank (BoT) hat ihren Leitzins bereits zweimal in Folge gesenkt, auf ein Zweijahrestief von 1,75 Prozent, und signalisiert klare Bereitschaft für weitere Lockerungsschritte, sollte der Handelskrieg weiter eskalieren. Notenbank-Vize Piti Disyatat rechnet für das erste Quartal nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von etwa 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr – eine deutliche Verlangsamung nach 3,2 Prozent im Schlussquartal 2024. Mit potenziellen US-Zöllen von bis zu 36 Prozent steht das Land vor enormen Herausforderungen, zumal der geld- und fiskalpolitische Spielraum als begrenzt gilt. Die nächste Zinsentscheidung der BoT steht am 25. Juni an.

Etwas anders stellt sich die Lage in Hongkong dar. Die dortige Wirtschaft überraschte im ersten Quartal mit einem robusten Wachstum von 3,1 Prozent im Jahresvergleich und übertraf damit die Analystenerwartungen deutlich. Doch die Freude darüber wird massiv getrübt durch die sich zuspitzenden globalen Handelsspannungen. Ein Regierungssprecher warnte eindringlich vor den "sichtbar erhöhten Abwärtsrisiken" durch die US-Zölle, die den internationalen Handel und die Investitionsbereitschaft dämpfen dürften. Ein schwächelnder privater Konsum, der im ersten Quartal um 1,2 Prozent zurückging, unterstreicht diese Sorgen bereits.

Europas Reaktion: Zentralbanken im Krisenmodus

Auch in Europa schlagen die Wellen des Handelskriegs hoch und zwingen die Zentralbanken zu Reaktionen. Analysten von Bank of America und Deutscher Bank gehen fest davon aus, dass die Bank of England (BoE) auf ihrer bevorstehenden Sitzung den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 Prozent senken wird. Als Hauptgründe werden zwar eine nachlassende heimische Inflation und sinkende Energiekosten genannt, aber explizit auch die konjunkturellen Risiken durch die US-Zölle. BofA rechnet sogar damit, dass die BoE ihre Wachstumsprognosen ab dem zweiten Quartal senken muss, und schätzt den negativen Effekt der Zölle auf rund 0,4 Prozentpunkte. Einige Währungshüter im geldpolitischen Ausschuss (MPC) könnten laut den Banken sogar für eine aggressivere Senkung um 0,50 Punkte plädieren. Insgesamt werden für das laufende Jahr bis zu vier Zinssenkungen in Großbritannien erwartet.

Die Europäische Zentralbank (EZB) steht vor einer ähnlichen, wenn auch komplexen Gemengelage. Die Gesamtinflation in der Eurozone verharrte im April zwar stabil bei 2,2 Prozent und damit leicht über dem EZB-Ziel. Allerdings zog die Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittel) überraschend deutlich von 2,4 auf 2,7 Prozent an, was vor allem auf einen Sprung bei den Dienstleistungspreisen zurückgeführt wird – Experten vermuten hier allerdings einen temporären Sondereffekt durch das Osterfest.

Trotz des Anstiegs der Kernrate rechnen viele Beobachter wie Capital Economics fest mit weiteren Zinssenkungen durch die EZB im Jahresverlauf, möglicherweise zwei Schritte bis auf einen Einlagensatz von 1,75 Prozent. Der Grund: Paradoxerweise dürften die US-Zölle für die Eurozone eher disinflationär wirken, indem sie das Wirtschaftswachstum bremsen, den Euro tendenziell stärken und Importe verbilligen. Zudem wächst die Sorge, China könnte überschüssige Produkte verstärkt nach Europa umleiten. Die EZB selbst hat ihre Kommunikation bereits angepasst und signalisiert, dass das Inflationsziel von 2 Prozent quasi erreicht sei, was den Weg für weitere Lockerungen ebnet. Die nächste EZB-Sitzung findet am 5. Juni statt, kurz nach Veröffentlichung der Mai-Inflationsdaten.

Ein kleiner Lichtblick kommt derweil aus Deutschland: Hier hat sich der Schrumpfungsprozess im Verarbeitenden Gewerbe im April laut dem HCOB Einkaufsmanagerindex (PMI) weiter verlangsamt. Der Index stieg auf 48,4 Punkte, den höchsten Wert seit August 2022. Allerdings signalisiert ein Wert unter 50 weiterhin eine Kontraktion des Sektors.

Konjunkturängste bleiben: Rezessionsgespenst geht um

Die Sorge vor einem globalen Abschwung oder gar einer Rezession bleibt angesichts der anhaltenden Unsicherheiten virulent. Jüngste Konjunkturdaten unterstreichen die Fragilität der Lage: Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal überraschend geschrumpft, erstmals seit drei Jahren. Auch Chinas Industrie meldete für April die stärkste Kontraktion seit 16 Monaten. Ökonomen warnen vor den Folgen weiter eskalierender Zölle: Steigende Preise könnten die Konsumausgaben abwürgen, während Unternehmen Investitionen und Neueinstellungen zurückfahren. "Eine Rezession ist zwar nicht unser Basisszenario, aber es wird dieses Jahr eine knappe Angelegenheit", kommentierte etwa Joseph Capurso von der Commonwealth Bank of Australia die Lage. Die am heutigen Freitag noch anstehenden US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls), von denen ein deutlich schwächerer Stellenzuwachs von 130.000 nach 228.000 im März erwartet wird, dürften weitere Aufschlüsse über den Zustand der weltgrößten Volkswirtschaft geben.

Ausblick: Weltwirtschaft am Scheideweg

Die Weltwirtschaft navigiert derzeit durch extrem unsicheres Fahrwasser. Vage Hoffnungen auf eine Deeskalation im Handelskrieg stehen konkreten Konjunkturschäden und wachsenden Rezessionsängsten gegenüber. Die großen Zentralbanken in Asien und Europa stehen bereit, mit weiteren Zinssenkungen gegenzusteuern, doch ihre geldpolitische Munition ist nicht unbegrenzt und die Wirksamkeit in einem von Handelsschranken geprägten Umfeld fraglich. Letztlich hängt die weitere globale wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich von den nächsten politischen Entscheidungen in Washington ab – ein Zustand permanenter Unsicherheit, der die Märkte und Unternehmen weltweit weiter in Atem hält.

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Bitcoin (BTC) & Ethereum (ETH) Turnaround in vollem Gange – neue Hochs?

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Bitcoin (BTC) & Ethereum (ETH) Turnaround in vollem Gange – neue Hochs?


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US-Zölle drücken Stimmung


News von Trading-Treff.de

Die Unsicherheit kehrt an die Finanzmärkte zurück, angefacht durch die aggressive US-Handelspolitik und deren spürbare Folgen für die globale Wirtschaft. Während Anleger laut Charles Schwab CEO Rick Wurster bereits Risiken abbauen und nervös nach Washington blicken, fordern die Anleihemärkte lautstark Zinssenkungen von der Federal Reserve. Doch die US-Notenbank steckt in der Zwickmühle, gefangen zwischen schwächelnden Konjunkturdaten und der unberechenbaren Zollpolitik von Präsident Donald Trump. Wie tief sind die Bremsspuren wirklich – und droht sogar eine Rezession?

Konjunkturelle Bremsspuren und Fed unter Druck

Die neuesten Wirtschaftsdaten aus den USA zeichnen ein beunruhigendes Bild. Wie am Mittwoch berichtet wurde, schrumpfte die US-Wirtschaft im ersten Quartal unerwartet. Ein wesentlicher Grund: ein historischer Anstieg der Importe, da Unternehmen versuchten, den angekündigten Strafzöllen zuvorzukommen. Doch auch aktuelle Indikatoren deuten auf eine anhaltende Schwäche hin. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe schnellten in der letzten Aprilwoche auf ein Zweimonatshoch (241.000 statt erwarteter 224.000), wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte.

Gleichzeitig signalisiert der wichtige Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (ISM Manufacturing PMI) mit 48,7 Punkten für April weiterhin eine Kontraktion – der fünfte Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50. Laut ISM-Bericht belasten die Zölle Lieferketten und halten die Preise für Vorprodukte hoch, was Sorgen vor einer Stagflation – einer Kombination aus wirtschaftlicher Stagnation und Inflation – nährt.

Angesichts dieser Entwicklung sendet der Anleihemarkt klare Signale. US-Finanzminister Scott Bessent wies am Donnerstag im Interview mit Fox Business darauf hin, dass die Renditen zweijähriger US-Staatsanleihen (ca. 3,57%) mittlerweile deutlich unter dem Leitzins der Fed (Spanne 4,25-4,50%) liegen. "Das ist ein Marktsignal, dass sie denken, die Fed sollte die Zinsen senken", so Bessent. Der Markt preist inzwischen sogar Zinssenkungen um einen vollen Prozentpunkt für dieses Jahr ein – doppelt so viel, wie die Fed-Mitglieder zuletzt selbst prognostizierten. Viele private Ökonomen sehen inzwischen ein erhöhtes Risiko einer Rezession noch in diesem Jahr. Die Fed selbst befindet sich jedoch seit ihrer letzten Zinssenkung im Dezember 2024 in einer abwartenden Haltung, um die Auswirkungen der Trump’schen Zollpolitik auf Inflation und Nachfrage zu bewerten. Ein echtes Dilemma.

Zölle belasten Firmen: LVMH und Polaris spüren Gegenwind

Die Auswirkungen der angespannten Wirtschaftslage und der Handelspolitik treffen Unternehmen direkt. Der französische Luxusgüterkonzern LVMH kündigte für seine Wein- und Spirituosensparte Moët Hennessy einen Stellenabbau von über 10% (rund 1.200 Mitarbeiter) an, wie die Financial Times berichtete. CEO Jean-Jacques Guiony begründete dies intern damit, die Belegschaft auf das Niveau von 2019 zurückfahren zu wollen. Moët Hennessy, die schwächste Sparte im LVMH-Reich, litt im ersten Quartal unter einem Umsatzrückgang von 9%, verursacht durch Einbrüche in den Schlüsselmärkten USA und China. Zusätzliche Belastungen drohen durch die von Trump angedrohten 20%igen Vergeltungszölle auf EU-Waren, was die Sanierungsbemühungen unter Leitung von Alexandre Arnault, Sohn des LVMH-Eigners Bernard Arnault, erschweren könnte.

Auch der US-Powersportfahrzeughersteller Polaris (bekannt für Quads und Schneemobile) bekommt die Probleme zu spüren. Die Ratingagentur S&P Global Ratings stufte die Kreditwürdigkeit des Unternehmens von ‚BBB‘ auf ‚BBB-‚ herab. Als Gründe wurden die erwartete schwache Umsatz- und Ergebnisentwicklung für 2025/26 genannt, bedingt durch das ungünstige wirtschaftliche Umfeld und hohe Zölle, die die Kauflaune für Freizeitgüter dämpfen. Polaris, das stark von Lieferketten aus China abhängt (jährlich ca. 500 Mio. USD), rechnet mit steigenden Kosten und plant, seine China-Abhängigkeit bis Ende 2025 um 30% zu reduzieren. Die Nettoverschuldung droht über die kritische Marke von 4x EBITDA zu steigen, der Ausblick bleibt negativ.

Märkte zwischen Angst und vager Hoffnung

Die Turbulenzen im April haben bei Anlegern Spuren hinterlassen. Laut Rick Wurster, CEO von Charles Schwab, haben Kunden begonnen, Risiken zu reduzieren, US-Aktien zu verkaufen und stattdessen in Anleihen und internationale Aktien umzuschichten. Eine Schwab-Umfrage im April ergab, dass 61% der befragten Kunden "bearish" gestimmt waren, verglichen mit nur 32% im ersten Quartal. Die größte Sorge sei die politische Landschaft in Washington. "Anleihen sind zurück", kommentierte Wurster das wiedererwachte Interesse an festverzinslichen Wertpapieren.

Am Devisenmarkt zeigte sich am Donnerstag ein gemischtes Bild. Der US-Dollar legte gegenüber den meisten Hauptwährungen zu, trotz der schwachen heimischen Wirtschaftsdaten. Händler verwiesen auf die Hoffnung auf mögliche Handelsabkommen der USA mit Partnern wie China, Indien, Südkorea und Japan, über die Präsident Trump am Mittwoch gesprochen hatte. Diese könnten die negativen Auswirkungen der Zölle abmildern. Treasury Secretary Bessent und Wirtschaftsberater Kevin Hassett äußerten ebenfalls vorsichtigen Optimismus bezüglich einer Entspannung. Zwar dementierte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer am Mittwoch offizielle Gespräche mit China, doch staatsnahe chinesische Medien berichteten am Donnerstag, die USA hätten Gespräche wegen der Zölle gesucht.

Gleichzeitig geriet der japanische Yen unter Druck. Die Bank of Japan (BoJ) beließ die Zinsen wie erwartet unverändert, senkte aber ihre Wachstumsprognosen unter Verweis auf die US-Zölle. Die Hoffnung auf baldige Zinserhöhungen in Japan schwand damit, was den Yen auf ein Vierwochentief zum Dollar (über 145 Yen pro Dollar) und ein Monatstief zum Euro (über 164 Yen pro Euro) drückte.

Ausblick: Politische Agenda bestimmt den Takt

Die kommenden Wochen dürften weiterhin von der US-Handelspolitik und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Verwerfungen geprägt sein. Während Präsident Trump parallel seinen Haushalt für 2026 an den Kongress schickt und mit der Nominierung seines Nationalen Sicherheitsberaters Mike Waltz zum UN-Botschafter weitere politische Pflöcke einschlägt, warten die Märkte gespannt auf Signale der Deeskalation im Handelsstreit. Die Hoffnung auf Deals stützt derzeit zwar den Dollar, doch die realwirtschaftlichen Daten und die Risikoaversion der Anleger senden Warnsignale. Die entscheidende Frage bleibt: Gelingt eine diplomatische Lösung, oder driften die USA und ihre Handelspartner weiter in eine Spirale aus Zöllen und Gegenmaßnahmen, die letztlich die globale Konjunktur abzuwürgen droht? Die Federal Reserve wird die Entwicklungen genau beobachten müssen, bevor sie ihren nächsten Schritt wagt. Das Ringen zwischen politischem Willen und ökonomischer Vernunft geht in die nächste Runde.

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Die Preise von Shiba Inu und Ethereum schwanken, da Händler sich auf diesen viralen Token stürzen

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Wirtschaftliche Unsicherheiten halten Käufer weiterhin zurück, was dazu führte, dass die meisten Kryptowährungen in den letzten Monaten zweistellige Verluste verzeichneten. Obwohl Angst weiterhin die vorherrschende Emotion im Krypto-Bereich ist, verzeichneten die meisten Token am Dienstag eine korrigierende Erholung, während sie versuchen, wieder Fuß zu fassen.

Projekte, die den Meme-Krypto-Bereich transformieren, haben dennoch ihren Aufwärtstrend beibehalten. Bitcoin Pepe, ein solches Projekt, hat insbesondere die Aufmerksamkeit von Enthusiasten auf sich gezogen, die das Beste aus dem Bitcoin-Netzwerk und der Meme-Kultur herausholen wollen. Mit dem Aufbau von „Solana on Bitcoin“ und der Entwicklung der Meme-Layer-2-Lösung auf dem konkurrenzlosen Netzwerk bringt Bitcoin Pepe die Meme-Kultur nach Hause.

Der Preis von Shiba Inu erholt sich im Laufe des Tages

Inmitten der erhöhten Zollunruhen weitete Shiba Inu seine Verluste aus und notierte am Montag auf einem 13-Monatstief. Er hielt sich jedoch oberhalb der wichtigen Unterstützungszone von 0,00001 $.

Ein Blick auf den Tageschart zeigt, dass der Top-Meme-Coin unterhalb der 20- und 50-Tage-EMAs notiert; ein Hinweis darauf, dass er noch nicht über den Berg ist. Tatsächlich befindet er sich seit Dezember 2024 in einem Abwärtstrend, als die beiden MAs ein rückläufiges Death-Cross-Muster bildeten.

Kurzfristig dürfte 0,00001 $ eine stabile Unterstützung bleiben, da sich der Shiba-Inu-Preis am Intraday-Tief vom Montag von 0,00001025 $ stabilisiert. Auf der Oberseite dürfte das Widerstandsniveau entlang des 20-Tage-EMA bei 0,00001241 $ im Auge behalten werden.

Shiba Inu Preis
Shiba Inu Preis

Bitcoin Pepe hat Enthusiasten davon überzeugt, Meme-Krypto „nach Hause“ zu bringen

Bitcoin Pepe hat im Meme-Krypto-Bereich für Aufsehen gesorgt und bereits über 6,2 Millionen $ aufgebracht. In acht Wochen sind bereits sieben Phasen ausverkauft, da Meme-Fans dieses revolutionäre Projekt mit überwältigender Begeisterung annehmen. Sein Erfolg basiert auf seiner Infrastruktur und seinem Wachstumspotenzial.

Als einziger Bitcoin-Meme-ICO vereint Bitcoin Pepe zwei äußerst beliebte Welten: die Meme-Kultur und das zuverlässige Bitcoin-Netzwerk. Einige Enthusiasten haben sogar angedeutet, dass das Projekt „Meme-Krypto nach Hause bringt“.

Mit der Meme-Layer-2-Lösung im Bitcoin-Netzwerk profitieren Inhaber von der unübertroffenen Sicherheit von BTC, der Solana-ähnlichen Transaktionsgeschwindigkeit, niedrigeren Gebühren und der umfassenden Meme-Kultur. Darüber hinaus ermöglicht der neue PEP-20-Standard die Einführung einer Meme-Coin im konkurrenzlosen Bitcoin-Netzwerk.

Diese einzigartige Infrastruktur ist es, die Meme-Enthusiasten dazu bringt, BPEP-Token zu kaufen, bevor sie im zweiten Quartal öffentlich erhältlich sind. Da der Wert nach der Markteinführung um das bis zu Hundertfache steigen wird, ist der aktuelle Preis von 0,0295 $ unwiderstehlich.

Early Adopters haben bisher kumulierte Gewinne von 33,8 % erzielt, da der Token-Preis mit jeder Phase um etwa 5 % steigt. Am Ende der 30 Phasen werden die Kapitalinvestitionen der Inhaber um bis zu 311,4 % steigen. Beeilen Sie sich und kaufen Sie Bitcoin Pepe hier.

Ethereum-Preis vor einer Korrektur inmitten des erhöhten Verkaufsdrucks

Ethereum-Preisdiagramm
Ethereum-Preischart

Der Ethereum-Preis ist seit Jahresbeginn um über 50 % eingebrochen. Interne Herausforderungen und makroökonomisches Chaos waren die Haupttreiber für die Baisse. Da Angst weiterhin die wichtigste Emotion am Kryptomarkt ist, steht der Altcoin weiterhin unter enormem Verkaufsdruck.

Wie im Tageschart zu sehen ist, befindet sich ETH mit einem RSI von 29 im überverkauften Bereich. Der Indikator zeigt jedoch nach oben und signalisiert eine korrigierende Erholung, nachdem er am Montag bei 1.415 $ ein 2-Jahrestief erreichte. Kurzfristig werden die Haussiers dieses Unterstützungsniveau verteidigen. Weiter oben stellt 1.750 $ eine wichtige Widerstandszone dar.


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US-Wirtschaft: Schrumpft erstmals seit 2022!


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Schock für die Märkte: Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal 2025 überraschend geschrumpft – zum ersten Mal seit drei Jahren. Während die Regierung von Präsident Donald Trump versucht, die Auswirkungen ihrer aggressiven Handelspolitik abzufedern, wächst die Nervosität an den Finanzmärkten weltweit. Steht Amerika am Rande einer Rezession, oder handelt es sich nur um einen temporären Dämpfer, angeheizt durch den andauernden Handelskrieg?

Alarmsignal: US-Konjunkturdaten enttäuschen

Die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des US-Handelsministeriums zeichnen ein beunruhigendes Bild. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im ersten Quartal 2025 auf Jahresbasis um 0,3%, während Analysten im Schnitt mit einem leichten Wachstum von 0,3% gerechnet hatten. Dies ist der erste Rückgang seit dem zweiten Quartal 2022. Experten führen einen Teil des Rückgangs darauf zurück, dass Unternehmen ihre Importe vorgezogen haben, um erwarteten Zollerhöhungen zuvorzukommen – ein Manöver, das das BIP statistisch belastet, aber die zugrunde liegende Schwäche nicht vollständig erklärt. Oliver Pursche von Wealthspire Advisors warnt: "Auch wenn man diesen Effekt normalisiert, bleibt ein nur schwaches Wachstum. Das verheißt nichts Gutes für das zweite Quartal."

Weitere Datenpunkte untermauern die Sorgen: Der private Arbeitsmarkt schuf im April laut ADP-Report nur 62.000 neue Stellen, weit weniger als die erwarteten 115.000 und ein deutlicher Rückgang gegenüber dem nach unten korrigierten Vormonatswert von 147.000. Dies nährt die Befürchtung, dass die durch die Zölle geschürte Unsicherheit nun auch den robusten Arbeitsmarkt erreicht. Bereits zuvor war die Zahl der offenen Stellen (JOLTS) im März gefallen, und das Verbrauchervertrauen erreichte den niedrigsten Stand seit Mai 2020. Ein Lichtblick: Die von der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bevorzugte Inflationsrate, der PCE-Kernpreisindex, zeigte für März einen leichten Rückgang der jährlichen Teuerung auf 2,6% (nach 3,0% im Februar). Dies könnte der Fed theoretisch Spielraum für Zinssenkungen geben, doch die Lage bleibt komplex.

Handelskrieg als Unsicherheitsfaktor Nummer Eins

Die aggressive Handelspolitik unter Präsident Trump bleibt der zentrale Treiber der Unsicherheit. Zwar versuchte die Regierung diese Woche, die Wogen etwas zu glätten, indem sie Erleichterungen bei den umstrittenen Autozöllen gewährte – ein Schritt, der kurz vor Inkrafttreten neuer Abgaben erfolgte und Trump bei einem Besuch im wichtigen Automobilstaat Michigan politisch helfen dürfte. Handelsminister Howard Lutnick deutete zudem eine dauerhafte Einigung mit einem ungenannten Land zur Lockerung der sogenannten "reziproken" Zölle an.

Doch der Schaden könnte bereits angerichtet sein. Die seit Anfang April geltenden umfassenden Zölle haben die Märkte massiv verunsichert und zu einer Neubewertung der globalen Wachstumsaussichten geführt. Ökonomen wie Gregory Daco von EY Parthenon sprechen von einem "selbst auferlegten Angebotsschock", dessen volle Auswirkungen erst noch bevorstehen könnten. Die Furcht vor einer weiteren Eskalation oder der Beibehaltung der aktuellen Zölle schürt Rezessionsängste. Auch Kanadas Wirtschaft leidet: Nach einem starken Januar schrumpfte das kanadische BIP im Februar um 0,2%, belastet durch die Turbulenzen im Handel mit dem großen Nachbarn. Die Wiederwahl von Premierminister Mark Carney, der eine harte Linie gegenüber Trump fährt, unterstreicht die Spannungen. Selbst das ferne Kuba spürt die Folgen verschärfter US-Sanktionen unter Trump und versucht nun verstärkt, Touristen aus China anzulocken, um die wegbrechenden Besucherzahlen aus traditionellen Märkten wie Kanada und Europa sowie den USA zu kompensieren.

Notenbanken im Dilemma: Fed und BoJ unter Druck

Die US-Notenbank Fed befindet sich in einer Zwickmühle. Trotz der schwachen BIP-Zahlen und der nachlassenden Inflation signalisieren Fed-Vertreter weiterhin, den Leitzins im aktuellen Korridor von 4,25% bis 4,50% vorerst stabil zu halten. Sie wollen klarere Signale für eine nachhaltige Inflationsabschwächung Richtung 2% oder eine deutliche Eintrübung am Arbeitsmarkt abwarten. Cleveland-Fed-Präsidentin Beth Hammack sprach von einem breiten "Kegel der Möglichkeiten", der sogar das unangenehme Szenario einer Stagflation (schwaches Wachstum bei gleichzeitig hoher Inflation) einschließe. Die Märkte sehen das anders und preisen bereits wieder Zinssenkungen ein – Händler wetten darauf, dass die Fed angesichts der Konjunkturschwäche schon im Juni die Zinswende einleiten und die Zinsen bis Jahresende um einen vollen Prozentpunkt senken könnte. Die Fed hatte die Zinsen im Vorjahr bereits dreimal gesenkt. Präsident Trump mischt sich unterdessen erneut in die Geldpolitik ein und suggerierte am Mittwoch, er verstehe mehr von Zinsen als Fed-Chef Jerome Powell und forderte eine Zinssenkung.

Auch andere Notenbanken spüren den Druck der US-Politik. Die Bank of Japan (BoJ) dürfte am Donnerstag ihre Wachstumsprognosen für Japan senken, erwartet aber weiterhin, ihr Inflationsziel von 2% mittelfristig zu erreichen. Sie belässt ihren Leitzins wohl bei 0,5%. Die Unsicherheit durch US-Zölle erschwert jedoch den geplanten Pfad der geldpolitischen Normalisierung erheblich. BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda betonte zwar die Bereitschaft zu weiteren Zinserhöhungen bei entsprechender Datenlage, doch die Risiken sind gestiegen. Ein zu pessimistischer Ausblick könnte zudem den Yen schwächen, was wiederum den Zorn Trumps auf sich ziehen könnte, der Japan Währungsmanipulation vorwirft.

Märkte reagieren nervös – Ölpreis bricht ein

Die Wall Street reagierte am Mittwoch verunsichert auf die Flut an Wirtschaftsdaten. Nach sechs Handelstagen mit Gewinnen gaben die großen Indizes nach. Der Dow Jones schloss nahezu unverändert, während der S&P 500 um 0,3% und der technologielastige Nasdaq Composite um 0,7% fielen. Obwohl sich die Aktienmärkte von den Tiefs nach den Zollankündigungen Anfang April erholt haben, steuern die US-Indizes auf einen Monatsverlust zu.

Die Berichtssaison liefert ein gemischtes Bild. Während Technologieriesen wie Microsoft (starkes Cloud-Wachstum) und Meta Platforms (Facebook) nachbörslich mit starken Zahlen und positiven Ausblicken, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz (KI), überzeugten, gab es auch Warnschüsse. Der Serverhersteller Super Micro Computer senkte seine Prognose wegen verzögerter Kundenausgaben, und die Snapchat-Mutter Snap verzichtete auf einen Ausblick – beides schürte Sorgen vor einer möglichen Verlangsamung der KI-Investitionen und ließ die Aktien der beiden Unternehmen um über 14% einbrechen. Auch der Industrie-Gigant Caterpillar enttäuschte mit seinem Quartalsgewinn und verwies auf die konjunkturelle Unsicherheit.

Besonders dramatisch ist die Entwicklung am Ölmarkt. Die Preise für Rohöl sind im April um über 15% eingebrochen – der stärkste monatliche Rückgang seit November 2021. Am Mittwoch fielen die US-Sorte WTI auf 58,40 Dollar und die Nordseesorte Brent auf 61,04 Dollar pro Barrel. Die Sorge vor einer globalen Konjunkturabkühlung infolge des Handelskriegs drückt massiv auf die Nachfrageerwartungen. Dies trifft auch Förderländer wie Russland: Das Finanzministerium in Moskau musste seine Prognose für das Haushaltsdefizit 2025 aufgrund der erwarteten niedrigeren Öleinnahmen verdreifachen, obwohl die Verteidigungsausgaben bereits auf Rekordniveau liegen.

Der Goldpreis gab am Mittwoch leicht nach, da die Entspannung bei den Autozöllen risikofreudigere Anlagen stützte. Dennoch steuert das Edelmetall auf den vierten Monatsgewinn in Folge zu und legte im April bisher fast 6% zu, getrieben von der Suche nach sicheren Häfen.

Die kommenden Tage und Wochen dürften an den Finanzmärkten spannend bleiben. Im Fokus stehen die weiteren Wirtschaftsdaten, die nächste Sitzung der US-Notenbank und vor allem jegliche Signale zur zukünftigen Handelspolitik der USA. Die Unsicherheit bleibt vorerst hoch.

Der Beitrag US-Wirtschaft: Schrumpft erstmals seit 2022! erschien zuerst auf Trading-Treff.


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