Ex-Celsius-Chef Mashinsky wehrt sich gegen Klage der New Yorker Staatsanwaltschaft

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Alex Mashinsky, der Mitbegründer und ehemalige CEO der insolventen Krypto-Sparplattform Celsius Network, hat eine Antwort auf die Klage der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James gegen ihn eingereicht. Demnach weist die Klage Mängel bei der Darstellung des Sachverhalts und der rechtlichen Argumentation auf und sollte dementsprechend abgewiesen werden.

James behauptet in ihrer Klage im Namen der Bürger des Staates New York, dass Mashinsky mehr als 26.000 Einwohner New Yorks um mehrere Milliarden US-Dollar betrogen hat, insbesondere durch falsche Angaben zur finanziellen Situation des Unternehmens.

Mashinskys entgegnet in seiner Antwort, dass die Klage „Falschinformationen nachplappert“, einen Mangel an Verständnis für das Geschäft von Celsius zeigt und nur vereinzelte Aussagen aus Mashinskys vielen YouTube-Auftritten herauspickt. Darüber hinaus berücksichtigt die Klage angeblich nicht, dass der lange Abwärtstrend auf dem Kryptomarkt außerhalb der Kontrolle von Mashinsky liegt.

In der Klageerwiderung wird auch die Anwendung des Martin Acts, des strengen New Yorker „Blue Sky“-Wertpapiergesetzes und anderer in den sieben Anklagepunkten angeführter Gesetze beanstandet. In der Klageerwiderung heißt es:

„Da die Klage keine rechtlich anerkennbare Forderung gegen Mashinsky enthält und auch sonst mangelhaft ist, sollte sie in ihrer Gesamtheit abgewiesen werden.“

James Klage gegen Mashinsky wurde am 5. Januar bekanntgegeben und im März ergänzt. Bemerkenswert an der Klage ist, dass Celsius nicht als Beklagter genannt wird, sondern nur Mashinsky.

Celsius meldete am 13. Juli 2022 Konkurs an, nachdem es einen Monat zuvor die Auszahlungen pausiert hatte. Die Einleger haben ihr Geld immer noch nicht zurückerhalten, obwohl Celsius sich kurz vor der Insolvenzanmeldungbereits mit den Dezentralisierten Finanzanbietern (DeFi) Compound, Aave und Maker geeinigt hat.

Eine vom Gericht bestellter unabhängiger Prüferin stellte in einem im Januar veröffentlichten Bericht allerdings zahlreiche Probleme mit dem Verhalten des Unternehmens fest. Die Prüferin Shoba Pillay stellte fest, dass das Unternehmen zwischen 2018 und dem 30. Juni 2022 1,36 Mrd. US-Dollar mehr an Vergütungen gezahlt hat, als es an Erträgen aus Kundengeldern erzielt hat.

Nach mehreren Verzögerungen ist für den 3. Mai eine Auktion von Celsius-Aktiva geplant. Zu den Bietern gehören Berichten zufolge Gemini und Coinbase.




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