EU fordert Investmentfirmen zur klaren Kennzeichnung ihrer Krypto-Produkte auf

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Die Finanzaufsicht der Europäischen Union (EU) hat eine Erklärung veröffentlicht, in der sie Investmentfirmen daran erinnert, dass diese ihre Kunden über den rechtlichen Status der von ihnen angebotenen Produkte informieren müssen.

In einer entsprechenden Ankündigung hob die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) speziell Krypto-Assets hervor und erinnerte die Unternehmen daran, dass die Regulierung zwar im Gange ist, Krypto aber in den meisten Ländern unreguliert bleiben wird. Die ESMA schreibt in diesem Kontext:

„Speziell im Hinblick auf Krypto-Vermögenswerte steht der Regulierungsvorschlag Markets in Crypto-Assets (MiCA) zwar kurz vor der Verabschiedung, dennoch werden Krypto-Vermögenswerte, die von Investmentfirmen angeboten werden, in den meisten Ländern weiterhin unreguliert sein, bis die MiCA letztendlich umgesetzt werden.“

Die ESMA äußert sich besorgt über unregulierte Finanzprodukte und -dienstleistungen. Nach Ansicht der Regulierungsbehörde bergen diese Risiken für die Aufsicht und den Anlegerschutz. Dahingehend hegt die Finanzaufsicht auch die Sorge, dass Kunden „hinsichtlich des Schutzes, den sie genießen, in die Irre geführt werden könnten“.

Um derartige Risiken zu mindern, empfiehlt die ESMA den Investmentfirmen, Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass ihre Kunden den regulatorischen Status der Produkte kennen, in die sie investieren. Die Aufsichtsbehörde rät den Firmen auch, ihre Kunden klar darüber zu informieren, wenn der regulatorische Schutz für ihre Produkte oder Dienstleistungen nicht gilt.

Darüber hinaus fordert die ESMA die Investmentunternehmen auf, bei der Ausarbeitung von Risikomanagementstrategien und -systemen verstärkt die Auswirkungen nicht regulierter Tätigkeiten auf ihr Geschäft zu berücksichtigen.

Unterdessen lassen sich amerikanische Krypto-Unternehmen vermehrt in Irland nieder, um ihre Geschäfte in Europa auszubauen. So hat sich die Kryptobörse Gemini am 25. Mai Irland als neuen europäischen Standort ausgesucht. Gemini-Gründer Cameron Winklevoss bestätigt, dass das Unternehmen Irland bewusst als „Einstiegspunkt in die EU“ gewählt hat.

Neben Gemini hat auch die Kryptobörse Kraken mit den Vorbereitungen für ihre Expansion nach Europa begonnen. Am 18. April erhielt die Tochtergesellschaft der Börse mit Sitz in Dublin von der Zentralbank des Landes die Zulassung als Dienstleister für virtuelle Vermögenswerte.




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