Ermittlung gegen Worldcoin wegen Bedenken

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Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) soll gegen das Projekt Worldcoin ermittlen, weil es Bedenken hinsichtlich des Umgangs mit biometrischen Daten hat.

Laut einem Bericht von Reuters vom 31. Juli hat die deutsche Datenschutzbehörde eine Untersuchung zu den Aktivitäten von Worldcoin ab November 2022 eingeleitet. Worldcoin ist ein Projekt, bei dem echte Menschen von Bots unterschieden werden, indem Iris-Scans zur Identitätsüberprüfung verwendet werden. Vor dem Start seines Tokens im Juli hat das Projekt über 2 Millionen Anmeldungen erhalten.

Diese Retina-Scandaten sollen das BayLDA auf den Plan gerufen haben. Der Präsident Michael Will sagte, die Technologien seien weder “etabliert noch gut analysiert”, um für den Einsatz bei der Übertragung von Finanzinformationen verwendet zu werden. Das stelle ein potenzielles Risiko für Worldcoin-Nutzer dar.

Neben der Untersuchung durch des BayLDA hat auch die französische Nationale Kommission für Informatik und Freiheit die Methoden der Datenerhebung von Worldcoin als “fragwürdig” bezeichnet. Das Information Commissioner’s Office in Großbritannien hat ähnliche Bedenken gegen das Projekt geäußert. Tools For Humanity, das Unternehmen hinter Worldcoin, hat eine Tochtergesellschaft in Deutschland, aber das Projekt konnte Nutzer in vielen Ländern begeistern.

Seit der Einführung des Tokens im Juli meldete Worldcoin-Mitbegründer Sam Altman, dass “alle 8 Sekunden” eine neue Person durch einen Iris-Scan auf der ganzen Welt verifiziert wird. Wichtige Akteure, darunter Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin und Block-CEO Jack Dorsey, haben sich bereits zu dem Projekt geäußert. Viele Krypto-Nutzer haben auch die möglichen Vorteile angesprochen, darunter etwa Entschädigung für diejenigen, die von den Zusammenbrüchen von Three Arrows Capital und FTX betroffen waren.




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