Dogecoin-Anleger ergänzen Sammelklage gegen Elon Musk um weitere Vorwürfe

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Eine Gruppe Dogecoin-Anleger (DOGE) hat die Ergänzung einer Sammelklage gegen Twitter-Chef Elon Musk beantragt, in der dem Unternehmer Kursmanipulation vorgeworfen wird.

In einer am 31. Mai beim United States District Court for the Southern District of New York eingereichten Klage behaupteten die Anleger, Musk habe seinen Einfluss auf Twitter sowie Medienauftritte genutzt, um „unverhohlene Kursmanipulation“ im Hinblick auf den DOGE zu betreiben und davon zu profitieren. Durch Aktionen wie die Änderung des Twitter-Logos in das Dogecoin-Maskottchen habe Musk bewusst den Kurs auf Kosten der Kleinanleger manipuliert.

Die Investoren reichten ihre erste Klage im Juni 2022 ein – also noch vor Musks Übernahme von Twitter, aber erst nach dessen ersten öffentlichkeitswirksamen Tweets zum DOGE auf der Social-Media-Plattform – haben diese inzwischen allerdings mindestens zweimal aufgrund von Musks Handlungen nachgebessert. Nun bitten sie das Gericht um Erlaubnis, ihre Klage dahingehend zu ändern, dass Musk einerseits für Insiderhandel mit DOGE verantwortlich sei und andererseits dass die Kryptowährung ein Wertpapier nach den Standards der US-Börsenaufsicht SEC sein müsste.

„Es handelt sich um eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs, die auf eine vorsätzliche Marktmanipulation und Insiderhandel durch den reichsten Mann der Welt, Elon Musk, zurückzuführen ist, der ein aufkommendes popkulturelles Phänomen für sich und seine Unternehmen ausnutzte, um sein obszönes Vermögen zu vermehren und die Hoffnungen finanziell schwacher Amerikaner, darunter Kriegsveteranen, Arbeiter und ältere Menschen, auszunutzen“, wie die geänderte Klageschrift vorwirft.

Musk hatte das Twitter-Logo am 3. April in das des Dogecoin geändert, ausgerechnet wenige Tage nachdem sein Anwaltsteam die Abweisung der zweiten geänderten Klage beantragt hatte. Damals entgegneten die Anwälte des Twitter-Chefs, dass „lustige Bildchen“ und „unterstützende Tweets“ keinerlei Betrug darstellten.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hat Musk noch nicht über die geänderte Klage getwittert. Als einer der reichsten Menschen der Welt hat sich der Twitter-CEO in der Vergangenheit des Öfteren über Dogecoin und andere Kryptowährungen geäußert, was zumeist die Kurse in die Höhe schnellen ließ. Dieses Phänomen ist mittlerweile sogar wissenschaftlich belegt und als „Musk-Effekt“ bekannt.

Seit Musks Übernahme von Twitter im Oktober 2022 ist der Wert des sozialen Netzwerks um knapp 33 % eingebrochen. Am 12. Mai hat der Unternehmer deshalb bekanntgegeben, dass er im Juni als CEO zurücktreten und der ehemaligen NBC-Marketingchefin Linda Yaccarino das Ruder übergeben wird.


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