Coinbase sichert sich Anti-Geldwäsche-Lizenz in Spanien

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Die Kryptobörse Coinbase hat im Rahmen ihrer Expansion nach Europa eine Zulassung nach den Anti-Geldwäsche-Bestimmungen (AML) von der spanischen Zentralbank erhalten.

Laut einer entsprechenden Erklärung vom 22. September bedeutet die dahingehende Registrierung bei der spanischen Zentralbank, dass spanische Nutzer nun in der Lage sein werden, ihre Kryptowährungen auf Coinbase zu verwahren sowie diese in Euro zu kaufen und zu verkaufen.

„Diese Registrierung wird es Coinbase ermöglichen, unser komplettes Angebot an Produkten und Dienstleistungen für private und institutionelle Nutzer in Spanien anzubieten, und zwar in Übereinstimmung mit dem nationalen spanischen Rechtsrahmen.“

Im Zuge dessen weist die Kryptobörse darauf hin, dass fast ein Drittel der Spanier eine positive Einstellung zu digitalen Vermögenswerten hat. „29 % der Erwachsenen in Spanien glauben, dass Kryptowährungen die Zukunft des Finanzwesens sind“, so eine von der Plattform zitierte Studie.

Darüber hinaus wurde festgestellt, dass Kryptowährungen in Spanien inzwischen zur zweitbeliebtesten Zahlungsmethode geworden sind und dabei sogar schon traditionelle Banküberweisungen überholt haben.

Nana Murugesan, der Vice President of International and Business Development bei Coinbase, betonte, dass die Börse sich auch weiterhin um die Einhaltung von Regulierungsvorschriften in der ganzen Welt bemüht:

„Allein im letzten Jahr haben wir VASP-Zulassungen in Italien, Irland und den Niederlanden erhalten sowie eine grundsätzliche Zulassung und Markteinführung in Singapur, in Brasilien und seit kurzem auch in Kanada.“

Diese Entwicklung kommt kurz nachdem die Kryptobörse Crypto.com ihre behördliche Zulassung in Spanien erhalten hat. Am 23. Juni gab Crypto.com bekannt, dass das Unternehmen von der spanischen Zentralbank die Zulassung als Dienstleister für virtuelle Vermögenswerte (VASP) bekommen hat.

Im Oktober 2021 gab die Bank von Spanien eine Anleitung zu den Schritten heraus, die Krypto-Dienstleister unternehmen können, um die AML-Compliance im Land zu erreichen.

In diesen Anweisungen wurde unter anderem festgelegt, dass Kryptobörsen Berichte vorlegen müssen, in denen ihre Bemühungen zur Verhinderung illegaler Aktivitäten wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung detailliert beschrieben werden.

Jüngste Medienberichte deuten darauf hin, dass Coinbase eine starke Präsenz in Europa anstrebt.

Am 22. September berichtete Cointelegraph, dass Coinbase zweimal versucht hat, die insolvente Kryptobörse FTX Europe zu kaufen: im November 2022, als FTX Konkurs anmeldete, und dann nochmal im September 2023.

Unterdessen bleibt Krypto-Regulierung ein heißes Thema, weshalb der Wissenschaftliche Dienst des Europäischen Parlaments (EPRS) kürzlich forderte, dass auch außereuropäische Regulierungsbehörden eine strengere Aufsicht über den globalen Kryptomarkt ausüben müssen.

Während der europäische Krypto-Gesetzesrahmen Markets in Crypto-Assets (MiCA) auf seine Umsetzungsfrist im Dezember 2024 zusteuert, drängt ein entsprechender EPRS-Bericht auf die Schaffung eines strengeren Regulierungsrahmens in Nicht-EU-Ländern.

„Es gibt immer noch mehrere Kanäle, durch die das Finanzsystem und die Autonomie der EU gefährdet sind, da sie weiterhin von den politischen Maßnahmen von Nicht-EU-Ländern abhängig ist, auf die das MiCA anwendbar ist.“




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