Coinbase-Aktie klettert nach starkem ersten Quartal um 7 Prozent nach oben

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Die Kryptobörse Coinbase konnte ihren Nettoverlust im ersten Quartal 2023 deutlich verringern, was zum Teil auf robuste Erträge aus dem Handel von Kleinanlegern (Retail) zurückzuführen ist.

Der Nettoverlust des Unternehmens verringerte sich entsprechend von 557 Mio. US-Dollar im vierten Quartal 2022 auf 79 Mio. US-Dollar im ersten Quartal, was maßgeblich durch einen Umsatzanstieg von 22 % auf 736 Mio. US-Dollar bedingt ist.

Die positiven Ergebnisse übertrafen dabei sogar die Erwartungen einiger Analysten, woraus wiederum ein Aufschwung der Coinbase-Aktie um 7 % resultierte.

Coinbase-Aktienkurs. Quelle: Google Finance

Die Transaktionseinnahmen – also die Gebühren, die das Unternehmen für den Handel erhebt – von institutionellen Kunden stiegen um satte 66 % auf über 22,3 Mio. US-Dollar, während die Transaktionseinnahmen von Privatanlegern um 14,1 % auf 352,1 Mio. US-Dollar stiegen, wie aus dem Aktionärsbrief von Coinbase vom 4. Mai hervorgeht.

Insgesamt stiegen die Einnahmen aus Transaktionen im Vergleich zum Vorquartal um 16 % auf 375 Mio. US-Dollar, obwohl das Handelsvolumen relativ unverändert blieb.

Zinserträge und Blockchain-Rewards aus dem Staking brachten die meisten Einnahmen für das Quartal, die im Vergleich zum vierten Quartal 2022 auf 240,8 Mio. US-Dollar bzw. 73,7 Mio. US-Dollar kletterten.

Coinbase-Umsatzverteilungen im Q1 2023. Quelle: Coinbasewo 10 / ch 66

Der prozentuale Anteil der Einnahmen aus dem Handel mit Bitcoin (BTC) (36 %) und Ether (ETH) (18 %) blieb im Laufe des Quartals nahezu identisch.

Nach einem turbulenten Jahr 2022, in dem Nettoverluste von 1,16 Mrd. US-Dollar, 803 Mio. US-Dollar, 576 Mio. US-Dollar und 605 Mio. US-Dollar in den einzelnen Quartalen des vergangenen Jahres verzeichnet wurden, nähert sich das Krypto-Unternehmen langsam wieder der Rentabilität.

Coinbase nennt das Quartal deshalb einen „Wendepunkt“ auf dem Weg hin zu einem „effizienteren“ und „finanziell disziplinierterem“ Unternehmen:

„Wir haben die Kosten gesenkt, die operative Effizienz und das Risikomanagement verbessert und sowohl Produktinnovation als auch unsere Bemühungen um rechtliche Klarheit weiter vorangetrieben. Wir machen dabei bereits deutliche Fortschritte.“

„Unsere Teams sind kleiner, aber flexibler als je zuvor, und wir sind mit dem Innovationstempo und den Ergebnissen, die wir sehen, sehr zufrieden“, so die Kryptobörse weiter.

Coinbase hat im vergangenen Juni 18 % und im Januar weitere 20 % des Personals abgebaut, um sicherzustellen, dass das Unternehmen im anhaltenden Krypto-Winter ein angemessenes Maß an „operativer Effizienz“ beibehält.

Die aktuellen Quartalsergebnisse von Coinbase stehen vor dem Hintergrund der sogenannten Wells Notice, die die Handelsplattform kürzlich von der amerikanischen Börsenaufsicht SEC erhalten hat. Deshalb nimmt die Firma in ihrem Geschäftsbericht entsprechend Bezug:

„Wir sehen dies als eine Gelegenheit, weiterhin auf eine klare Regulierung der Kryptobranche in den USA zu drängen.“

In diesem Kontext ist die Coinbase ermutigt, dass es bereits mehr parteiübergreifende Unterstützung für eine klare Krypto-Regulierung, und will sich als treibende Kraft in diesen Prozess einbringen.


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