Bitcoin-Kurs rutscht auf dreiwöchiges Tief, Abschwung könnte „starkes Zeichen“ liefern

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Bitcoin (BTC) ist am heutigen 10. Februar auf ein negatives Kursziel abgerutscht, nachdem die Bullen nicht in der Lage waren, den wichtigen Support oberhalb von 22.000 US-Dollar zu halten.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

BTC kann 22.000 US-Dollar-Marke nicht halten

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, ist der Bitcoin-Kurs am Freitag auf ein zwischenzeitliches Tagestief von 21.633 US-Dollar gefallen.

Einer der Auslöser für diesen Abschwung sind momentane Entwicklungen um die Krypto-Regulierung in den USA, doch schon zuvor war die Stimmungslage langsam wieder ins Negative umgeschlagen. So hatten die Experten bereits vor einem Crash auf 21.000 US-Dollar oder tiefer gewarnt.

Bei Redaktionsschluss bewegt sich Bitcoin weiterhin um 21.700 US-Dollar und liegt für den bisherigen Februar damit knapp 7 % im Minus.

„Ist der Bärenmarkt zurück oder sehen wir nur eine Korrektur?“, wie Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe seine Follower deshalb fragt.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Crypto Tony/ Twitter

Da die negative Kursentwicklung erwartet worden war, rücken heute die Short-Positionen wieder in den Vordergrund, wobei der Trader Crypto Tony den Bereich um 21.400 US-Dollar als Untergrenze für weitere Verluste ausruft.

„Die Short-Positionen bringen mir guten Profit und das nächste Kursziel ist für mich der Support-Bereich bei 21.400 US-Dollar. Falls es einen erneuten Test bei 22.300 US-Dollar gibt, dann könntet ihr eventuell eine neue Chance zum Einsteigen bekommen“, wie er mit Blick auf das zugehörige Kursdiagramm erklärt.

Entsprechend musste die Long-Positionen zuletzt leiden, denn wie die Daten von Coinglass zeigen, wurden am 9. Februar allein für Bitcoin schon 64,6 Mio. US-Dollar an Long-Positionen liquidiert.

Bitcoin-Liquidationen. Quelle: Coinglass

On-Chain College, einer der Analysten von CryptoQuant, verweist in diesem Kontext darauf, dass dabei in nur einer Stunde satte 24,3 Mio. US-Dollar liquidiert wurden, die größte derartige Spitze seit dem Crash der FTX im November 2022.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: On-Chain College/ Twitter

Zusammengerechnet mit den Altcoins wurden am 9. Februar bisher insgesamt 254 Mio. US-Dollar an Long-Positionen liquidiert.

Wird der Boden durch den Abschwung bestätigt?

Der Krypto-Analyst Venturefounder, ebenfalls von CryptoQuant, blickt derweil über die kurzfristige Kursentwicklung hinaus und will stattdessen wissen, ob die Bodenbildung von Bitcoin wirklich schon abgeschlossen ist.

So meint der Experte, dass es ein starkes Zeichen wäre, wenn BTC mindestens den 200-Day Moving Average (DMA) bei 20.000 US-Dollar oder 19.000 US-Dollar als Support verteidigen kann, denn dies könnte weitreichende Folgen für die weitere Entwicklung haben.

Nach dem Kollaps der FTX war der Bitcoin-Kurs zwischenzeitlich auf ein zweijähriges Tief von weniger als 16.000 US-Dollar abgerutscht, wodurch ein weiterer Crash bis auf 12.000 US-Dollar prognostiziert wurde.

„Ein Test bei 19.000 – 20.000 US-Dollar (200DMA-Bereich) wäre für Bitcoin jetzt sehr gut“, so Venturefounder.

Dahingehend ergänzt er zur Erklärung: „Eine Verteidigung bei 19.000 – 20.000 US-Dollar in diesem Abschwung wäre die erste Bestätigung dafür, dass wir bei 16.000 US-Dollar den Boden für Bitcoin gebildet haben.“

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Venturefounder/ Twitter




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