Bitcoin ist ein „Casino-Chip“ – Warren Buffett sieht Krypto als „Glücksspiel“

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Warren Buffett übt erneut deutliche Kritik an Bitcoin (BTC), indem er betont, dass die marktführende Kryptowährung vielmehr eine Art „Casino-Chip“ ist, der „keinen intrinsischen Wert“ hat.

Die entsprechenden Bemerkungen machte der renommierte Investmentguru im Rahmen eines Interviews mit CNBC Squawk Box am 12. April, als er in Anspielung auf den Kryptomarkt feststellte, dass es auf den Finanzmärkten zuletzt „eine regelrechte Explosion an Glücksspiel“ gab.

Dabei ist Buffetts neuerliche Kritik an BTC und Kryptowährungen sogar vergleichsweise milde, denn im Laufe der letzten Jahre hatte sich dieser noch deutlich schärfer zur aufkommenden Anlageklasse geäußert und diesbezüglich kein Blatt vor den Mund genommen.

So meinte der erfolgreiche Investor bereits 2014 in einem Interview mit Squawk Box, dass Bitcoin „eine Fata Morgana“ ist und dass „der Gedanke, dass sie [BTC] einen intrinsischen Wert hat, einfach nur lächerlich ist“.

Im gleichen Jahr legte Buffett nochmal nach, als er gegenüber CNBC die Langlebigkeit von Bitcoin in Zweifel zog, indem er meinte, dass er „sich nicht wundern würde, wenn Bitcoin in 10 oder 20 Jahren Geschichte ist“. Im gleichen Gespräch wies er auch darauf hin, dass BTC seiner Meinung nach keine eigene Währung sein könne, da der Wert der Kryptowährung „unabdingbar mit dem Wert des Dollars verknüpft ist“.

Das wohl aufsehenerregendste Zitat von Buffett zu Bitcoin kam dann im Januar 2018, als dieser der Einschätzung seines Kollegen Charlie Munger Nachdruck verlieh. Munger hatte zuvor gesagt, dass Bitcoin „Rattengift“ sei, woraufhin Buffett nachlegte, dass der Krypto-Marktführer sogar „Rattengift zum Quadrat“ ist.

Im aktuellen Interview mit CNBC scheint die Kritik von Buffett also, zumindest im Ton etwas weniger heftig auszufallen.

Auf die Frage, wann Bitcoin „nicht mehr nur als Rattengift zu erkennen ist, sondern als komplette Luftnummer“, wich Buffett zunächst leicht aus und zog stattdessen den Vergleich zwischen Kryptomarkt und Glücksspiel:

„Damit fragen Sie, wann Spekulation aufhört und wann die Lust am Glücksspiel verschwindet.“

Entsprechend meint der erfahrene Investmentexperte, dass Bitcoin-Nutzer mit ihrem Geld eine Art Glücksspiel betreiben, wenn sie auf die Kryptowährung setzen: „Millionen von Menschen, die Gehalt und Geld bekommen, haben plötzlich gemerkt, dass sie von zuhause aus Zugang zu einem Roulettetisch haben.“

Obwohl der Milliardär in seiner Karriere viele Erfolge vorzuweisen hat, ist selbst dessen eigene Investmentfirma Berkshire Hathaway nicht vor Verlusten gefeit, wie zuletzt während der Bankenkrise in den USA.

Cointelegraph-Redakteur Marcel Pechman weist derweil darauf hin, dass der Bitcoin-Kurs in den sechs Monaten bis Mitte März 31,5 % zugelegt hat, wohingegen die Aktie von Berkshire in diesem Zeitraum nur 5,8 % hinzugewonnen hat. Das vermeintliche „Rattengift“ kann also sogar Buffett schlagen.




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