JPMorgan übernimmt First Republic Bank: US-Behörden garantieren Unterstützung

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Der amerikanische Bankenriese JPMorgan Chase übernimmt die First Republic Bank (FRB). Kurz zuvor sind die ersten Bemühungen um eine Rettung der Bank gescheitert. JPMorgan und mehrere andere Banken haben am 29. April Angebote zur Übernahme der Vermögenswerte der FRB abgegeben.

Das kalifornische Ministerium für Finanzschutz und Innovation hat die FRB am 1. Mai schließen lassen und eine Vereinbarung mit der staatlichen Versicherung FDIC als Insolvenzverwalter getroffen. Die FDIC schloss daraufhin einen Kauf- und Übernahmevertrag mit JPMorgan ab, um die Einleger zu schützen. 

JPMorgan will alle Vermögenswerte der First Republic Bank, einschließlich der nicht versicherten Einlagen, übernehmen. Die FRB verfügt derzeit über Vermögenswerte in Höhe von 229,1 Milliarden US-Dollar und Einlagen in Höhe von 103,9 Milliarden US-Dollar.

Im Rahmen der Übertragung werden 84 Standorte der First Republic Bank in acht Bundesstaaten als JPMorgan Chase wiedereröffnet. Alle Einleger der FRB gehen zu JPMorgan über und haben Zugang zu ihren gesamten Einlagen, die durch die FDIC versichert werden. Die Kunden können weiterhin Bankdienstleistungen in der bisherigen Filiale in Anspruch nehmen, bis sie eine Änderungsmitteilung von JPMorgan erhalten.

Neben der Übertragung von Vermögenswerten wurde auch eine Verlustteilungsvereinbarung zwischen der FDIC und JPMorgan für die von der FRB erworbenen Wohn- und Geschäftskredite getroffen. Die Verluste und etwaige Rückflüsse aus den Krediten, die unter die Verlustteilungsvereinbarung fallen, werden zwischen der FDIC in ihrer Rolle als Konkursverwalter und JPMorgan aufgeteilt.

Am 26. April geriet die FRB in Schwierigkeiten, als die Nachricht über eine staatliche Zwangsverwaltung sich verbreitete. Die Aktien der Bank fielen nach dieser Ankündigung rasant in den Keller. Die Tage nach der Ankündigung waren für die Bank noch schlimmer. Die Aufsichtsbehörden entschlossen sich letztendlich, die Bank zu schließen.

Die FRB ist nach der Silicon Valley Bank und der Signature Bank die jüngste US-Bank, die im Jahr 2023 zusammengebrochen ist.


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