Italien plant Millionenhilfe für von KI bedrohte Arbeitnehmer ein

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Italiens Kampf mit der Künstlichen Intelligenz (KI) geht weiter, weshalb die Politik des Landes nun Hilfsmittel für diejenigen Menschen angekündigt hat, die ihren Arbeitsplatz durch Automatisierung zu verlieren drohen.

Am 15. Mai hat das italienische Parlament entsprechend 30 Millionen Euro für den Fondo per la Repubblica Digitale (FRD) zur Verfügung gestellt, die zum Teil speziell Arbeitnehmer unterstützen sollen, die durch Automatisierung und Künstliche Intelligenz gefährdet sind.

Der FRD wurde von der italienischen Regierung im Jahr 2021 ursprünglich mit dem Ziel gegründet, Kompetenzen im digitalen Bereich zu fördern und den digitalen Wandel des Landes voranzutreiben. Nach Angaben des Fonds verfügen 54 % der Italiener zwischen 16 und 74 Jahren über keine digitalen Grundkenntnisse, im Gegensatz zum EU-Durchschnitt von 46 %.

Während zwei Drittel der neuen Mittel dafür vorgesehen sind, Arbeitslose bei der Entwicklung digitaler Kompetenzen zu unterstützen, damit sie überhaupt in den Arbeitsmarkt eintreten können, werden 10 Millionen Euro für diejenigen bereitgestellt, denen ein möglicher Jobverlust durch KI droht.

Der FRD hat dazu Berufszweige identifiziert, die als hochgradig KI-gefährdet gelten, darunter „Transport und Logistik, Büro und Verwaltung, Produktion, allgemeine Dienstleistungen und Vertrieb“.

Diese Entwicklung kommt interessanterweise, nachdem Italien als eines der ersten Länder die Nutzung des KI-Chatbots ChatGPT kurzzeitig verboten hat. Das anfängliche Verbot folgte auf eine Datenpanne bei dem KI-System, die Nutzerdaten unabsichtlich einsehbar gemacht hatte.

Die italienischen Regulierungsbehörden forderten daraufhin mehr Transparenz und eine strengere Umsetzung des geltenden Datenschutzrechtes von OpenAI, dem Betreiber von ChatGPT, ehe sie das Verbot wieder aufhoben. Der KI-Dienst wurde am 29. April, also fast einen Monat nach dem Verbot, wieder in Italien verfügbar gemacht.

Trotz des nur einmonatigen Verbots veranlasste der Schritt Beamte in Europa und auf der ganzen Welt dazu, über die Regulierung von KI nachzudenken. Auch die deutschen Aufsichtsbehörden zogen nach und leiteten eine Untersuchung über die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung durch ChatGPT ein.

Derzeit stimmen die Abgeordneten des EU-Parlaments bereits über ein brandneues KI-Gesetz ab, das eine der ersten Regelungen für die KI-Technologie wäre.


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