Bitcoin (BTC) fängt sich nach dreimonatigem Tief in Seitwärtsbewegung

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Bitcoin (BTC) bleibt am heutigen 15. Juni unterhalb der 25.000 US-Dollar-Marke, nachdem die jüngsten Entwicklungen in der US-Wirtschaft den Krypto-Marktführer zuletzt auf ein dreimonatiges Tief gestürzt haben.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Zentralbank: „Viel Lärm um nichts“

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, hat sich der Bitcoin-Kurs nach dem Verlust vom Vortag von über 3 % immerhin schon wieder etwas gefangen.

Die amerikanische Zentralbank hatte zuvor endlich eine Pause ihrer Leitzinserhöhungen – die erste seit 2021 – angekündigt, aber gleichzeitig angedeutet, dass es schon bald weitere Erhöhungen brauchen könnte, um die Inflation abzumildern.

„ Wie ich bereits gesagt hatte, fast alle Zentralbankmitglieder gehen davon aus, dass es bis zum Ende des Jahres noch weitere Zinserhöhungen braucht“, wie Zentralbankchef Jerome Powell im Rahmen einer Pressekonferenz des Federal Open Market Committee (FOMC) erklärt hat. Dem fügte er an:

„Auf unserem aktuellen Treffen, in Anbetracht dessen, wie radikal und schnell wir gehandelt haben, haben wir uns dennoch zunächst dafür entschieden, den momentanen Zinssatz beizubehalten, damit das Committee noch etwas mehr Bedenkzeit für die weitere Geldpolitik hat.“

Die Märkte gehen angesichts dieser Entwicklungen mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 % davon aus, dass es auf der nächsten FOMC-Konferenz im Juli schon wieder die nächste Leitzinserhöhung gibt.

Wahrscheinlichkeiten der nächsten Leitzinserhöhung. Quelle: CME Group

Die uneindeutigen Signale der Federal Reserve (Fed) haben im Anschluss für zusätzlichen Verkaufsdruck auf einen ohnehin schwachen Kryptomarkt gesorgt.

Allerdings stimmen längst nicht alle Krypto-Experten in den überwiegend pessimistischen Tenor ein, so meint Keith Alan vom Krypto-Datendienst Material Indicators, dass die Äußerungen von Powell letztendlich „viel Lärm um nichts“ sind.

„Er gibt sich in seinen Worten sehr restriktiv, um die Märkte zu dämpfen, aber hat eigentlich eine total lockere Pause durchgesetzt“, wie der Krypto-Analyst das Handeln des Zentralbankchefs einordnet. Dem fügt er an:

„Ihr könnte eure Kursziele also frei wählen.“

Im zugehörigen Kursdiagramm zeigt sich, dass der Bitcoin-Kurs auf der Unterseite auf größere Support-Bereiche bauen kann, die seit 2018 bestehen.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Keith Alan/Twitter

Neue Volatilität am Horizont

Andere Analysten sind derweil etwas zuversichtlich, was die weitere Stoßrichtung von Bitcoin angeht.

So weisen die Experten der Trading-Plattform DecenTrader darauf hin, dass der Krypto-Marktführer schon bald von neuer Liquidität gestützt werden könnte.

„Und wieder: Es steht neue Volatilität bevor“, wie auch der Krypto-Analyst Maartunn von CryptoQuant zu bedenken gibt:

„Während sich der Bitcoin-Kurs wieder seitwärts bewegt, ist das Open Interest um 439 Mio. US-Dollar gewachsen. Im Gegensatz zum vorherigen Mal trenden die Funding Rates zurzeit wieder nach unten in Richtung neutral. Dies lässt darauf schließen, dass Long-Positionen und Short-Positionen aktuell schon (fast) wieder im Gleichgewicht sind.“

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Maartunn/Twitter




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