US-Präsidentschaftskandidat lobt Grayscale-Sieg und kritisiert SEC scharf

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Der US-Präsidentschaftskandidat Vivek Ramaswamy hat explizit den jüngsten Sieg von Grayscale über die US-Börsenaufsicht SEC gelobt und meint, dass die Entscheidung maßgeblich dazu beitragen wird, dass Innovationen im Bereich Krypto und Blockchain nicht ins Ausland abwandern.

In einem entsprechenden Posting vom 30. August auf X (ehemals Twitter) kritisiert der Präsidentschaftskandidat der Republikaner die vermeintliche amtierende „Schattenregierung“ der USA und sieht zugleich „unrechtmäßiges, schurkisches Verhalten von Regierungsbehörden mit drei Buchstaben“ – womit allen voran die Börsenaufsicht SEC gemeint sein könnte.

Ramaswamy sieht die amerikanischen Gerichte gegenüber derartigen behördlichen Übergriffen als letzte Verteidigungslinie, um Krypto-Innovation im Land zu halten. Wobei er zugleich der Ansicht ist, dass es nie so weit hätte kommen dürfen, dass Gerichte nun über diese urteilen müssen.

„Diese Entscheidung ist stark und macht den Weg frei, um Bitcoin- und Blockchain-Innovationen in den USA zu halten und nicht nach Übersee abwandern zu lassen“, wie Ramaswamy deshalb kommentiert.

Der Politiker ergänzt, dass er im Falle seiner Wahl zum US-Präsidenten alle bundesbehördlichen Regulierungsverordnungen aufheben würde, die den Vorgaben des Obersten Gerichtshofs aus dem Präzedenzfall West Virginia vs. EPA nicht genügen. In dem Urteil hatte der konservativ geprägte Supreme Court die Befugnisse von Regulierungsbehörden zu „wichtigen Fragen“ eingeschränkt, sofern der Kongress für diese keine ausdrückliche Erlaubnis erteilt hat. Dieser geplante Schritt von Ramaswamy würde die Aufsicht der SEC über die Kryptobranche vermutlich massiv einschränken, vorausgesetzt, die Krypto-Regulierung würde als „wichtige Frage“ eingestuft.

Die Frage, ob die Doktrin überhaupt auf die Kryptobranche anwendbar ist, wird derzeit von US-Gerichten geprüft. Während Unterstützer von Coinbase im Verfahren gegen die SEC dasselbe Argument vorbringen, entschied eine kürzlich durchgeführte Gerichtsanhörung im Fall Terraform Labs hingegen, dass die Doktrin nicht auf Kryptowährungen anwendbar ist, da deren wirtschaftliche Bedeutung nicht groß genug ist.

Ramaswamy ist einer von drei Präsidentschaftskandidaten, die noch im Rennen sind und die Kryptobranche nach außen hin unterstützt haben, zusammen mit Robert Kennedy Jr. und Ron DeSantis.

Tesla-CEO und Multimilliardär Elon Musk lobte Ramaswamy kürzlich für seine Akzeptanz von Bitcoin und seine Befürwortung von Kryptowährungen und bezeichnete ihn zudem als „vielversprechenden Kandidaten“.

Ende Mai begann der Präsidentschaftskandidat damit, Bitcoin für Wahlkampfspenden zu akzeptieren.

Der jüngste gerichtliche Sieg von Grayscale Investments gegen die SEC am 29. August wurde als ein Sieg für die gesamte Krypto-Community und insbesondere für „direkte“ Bitcoin-ETFs bejubelt.

Laut CoinGecko stieg der Bitcoin-Kurs darauf hin um 7,3 % auf 27.940 US-Dollar, ehe sich dieser Aufschwung bis Redaktionsschluss auf 27.200 US-Dollar abkühlte. Mehrere Analysten von Bloomberg zeigen sich unterdessen optimistisch, dass der Sieg von Grayscale deutlich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Spot-Bitcoin-ETFs bis Ende 2023 zugelassen werden.




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