Ukraine will neue Krypto-Regulierung der EU (MiCA) ebenfalls umsetzen

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Kurz nachdem das Europäische Parlament nun endgültig die Krypto-Regulierung Markets in Crypto-Assets (MiCA) verabschiedet hat, haben die ukrainischen Regulierungsbehörden bekanntgegeben, dass sie das Gesetzespaket auch im eigenen Land verabschieden werden.

Der stellvertretende Vorsitzende des Steuerkomitees der Ukraine, Yaroslav Zheleznyak, meldete am 20. April auf seinem Telegram-Kanal entsprechend, dass „wir zusammen mit den Kollegen von der NKCPFR [Nationale Kommission für Wertpapiere und Aktien] und anderen Regulierungsbehörden bereits an der Umsetzung einiger Bestimmungen der MiCA arbeiten, um Krypto-Assets in der Ukraine legal zu machen“.

Jurir Boyko, ein Mitglied des NKCPFR, bekräftigt: „Ich bin sicher, dass die Ukraine eines der ersten Länder sein wird, das diese Verordnung in nationales Recht umsetzt.“

Die Einführung der MiCA ist ein wichtiger Meilenstein für die Kryptobranche in der Europäischen Union (EU) und färbt schon jetzt auf andere europäische Länder wie die Ukraine ab.

Die MiCA sind das Ergebnis langjähriger Bemühungen der europäischen Politik, einheitliche Vorschriften einzuführen und standardisierte Regeln für Krypto-Assets in der gesamten EU zu schaffen, denn bisher unterliegen Krypto-Unternehmen 27 verschiedenen gesetzlichen Rahmenbedingungen in den EU-Mitgliedsländern.

Es wird erwartet, dass die Umsetzung der MiCA die Wettbewerbsfähigkeit von Start-ups in der EU verbessern wird, was zu einem Anstieg ihres Marktanteils im Vergleich zu unregulierten Wettbewerbern führen könnte.

Obwohl die EU-Gesetzgeber noch abschließende rechtliche und sprachliche Prüfungen für MiCA durchführen und den Gesetzentwurf im EU-Journal veröffentlichen müssen, hat die Kryptobranche bereits positiv auf die Verabschiedung reagiert.

Der Schritt der Ukraine zur Übernahme der neuen Krypto-Vorschriften steht vor dem Hintergrund, dass das osteuropäische Land seit Juni 2022 den Status eines Beitrittskandidaten für die EU erhalten hat. Laut Europäischem Rat haben die europäischen Regulierungsbehörden „die beträchtlichen Anstrengungen registriert, die die Ukraine zur Erreichung der Vorgaben für ihren Kandidatenstatus in kurzer Zeit geleistet hat“.


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