Staatsanwaltschaft lehnt Kautionsbedingungen von Terra-Chef Do Kwon ab

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Die Freilassung des Terra-Chefs Do Kwon auf Kaution ist nun fraglich, nachdem die montenegrinische Staatsanwaltschaft Einspruch dagegen eingelegt hat. Kwon wird zudem noch immer in Südkorea und den USA beklagt bzw. bemühen sich die Behörden beider Länder um eine Auslieferung.

Am gestrigen 17. Mai hat die Staatsanwaltschaft in Montenegros Hauptstadt Podgorica entsprechend Berufung gegen die vorherige Gerichtsentscheidung eingelegt, dass Kwon und dessen Geschäftspartner Han Chang-Joon gegen eine Kaution von jeweils 400.000 Euro aus der Untersuchungshaft entlassen und in Hausarrest überstellt werden.

Das zuständige Gericht hatte am 12. Mai dem kurzfristigen Antrag der Anwälte von Kwon zugestimmt, dass die beiden Terra-Führungskräfte gegen die hohe Kaution aus der U-Haft verlegt werden können. Laut den Gerichtsdokumenten würden die Kautionszahlungen in den Haushalt des Gerichts fließen, sofern gegen die Auflagen des Hausarrests verstoßen wird.

Kwon und Chang-Joon wurden im März 2023 von den montenegrinischen Behörden am Flughafen Podgorica verhaftet, als sie mit gefälschten Dokumenten ausreisen wollten. Zuvor waren die Pässe der beiden Südkoreaner in ihrer Heimat beschlagnahmt worden. Im Jahr 2022 implodierte das von Kwon und Terraform Labs geschaffene Terra-Ökosystem, als der firmeneigene Stablecoin TerraUSD (UST) in wenigen Tagen knapp 40 Milliarden US-Dollar an Wert verlor.

Kwons persönliches Vermögen in Höhe von über 233,3 Milliarden koreanischen Won (176 Millionen US-Dollar) ist im Rahmen eines in Südkorea laufenden Strafverfahrens eingefroren. Die südkoreanische Staatsanwaltschaft bemüht sich genau wie die US-Staatsanwaltschaft um Auslieferung des Terra-Chefs, bisher ist jedoch unklar, ob und wohin Kwon ausgeliefert werden würde.


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