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Elon Musks Raumfahrtkonzern steht vor dem größten Börsengang der Welt. Die jüngsten Geschäftszahlen zeigen: Das Unternehmen ist profitabler als viele vermutet haben. Doch parallel laufen bereits Gespräche über eine Fusion, die die gesamte KI-Branche aufhorchen lässt.
SpaceX erwirtschaftete 2024 rund 8 Milliarden Dollar Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bei einem Umsatz zwischen 15 und 16 Milliarden Dollar. Diese Zahlen gaben einigen Banken Anlass zur Schätzung, dass der Konzern bei seinem für Juni geplanten Börsengang mehr als 50 Milliarden Dollar einsammeln könnte – bei einer Bewertung von über 1,5 Billionen Dollar.
Starlink als Geldmaschine
Das Satelliteninternet Starlink hat sich zur wichtigsten Ertragsquelle entwickelt und steuert zwischen 50 und 80 Prozent des Gesamtumsatzes bei. Seit 2019 brachte SpaceX 9.500 Starlink-Satelliten ins All und bedient mittlerweile über 9 Millionen Nutzer weltweit. Damit ist der Konzern zum größten Satellitenbetreiber der Welt aufgestiegen.
Die Expansion geht weiter: Im vergangenen Jahr kaufte SpaceX Funkspektrum-Rechte im Wert von 19 Milliarden Dollar von EchoStar. Damit will das Unternehmen in den Direct-to-Device-Markt einsteigen, bei dem Mobiltelefone direkt mit Starlink-Satelliten kommunizieren – ohne zusätzliches Starlink-Terminal.
Fusion mit xAI im Raum
Doch könnte sich die Eigentümerstruktur noch vor dem Börsengang grundlegend ändern. SpaceX verhandelt mit Musks KI-Unternehmen xAI über eine Fusion. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Musk verfolgt den ehrgeizigen Plan, weltraumgestützte KI-Rechenzentren zu errichten. Eine Zusammenlegung würde diesem Vorhaben erheblichen Schub verleihen.
Die Starship-Rakete, die seit 2023 bereits elfmal getestet wurde, soll noch in diesem Jahr erste Nutzlasten ins All befördern. Langfristig plant Musk, mit Starship diese KI-Datenzentren im Orbit zu installieren – ein riskantes, aber potenziell revolutionäres Unterfangen.
Neue Verkehrsüberwachung im Orbit
Parallel dazu hat SpaceX eine Plattform namens Stargaze gestartet, die erstmals private Verkehrskontrolle für Satelliten anbietet. Lange Zeit mussten sich viele Satellitenbetreiber bei der Vermeidung von Kollisionen im erdnahen Orbit auf ihr eigenes Urteilsvermögen verlassen. Mit Stargaze will der Konzern nun neue Sicherheitsstandards etablieren.
Der geplante Börsengang soll rechtzeitig zu Musks 55. Geburtstag am 28. Juni stattfinden. Damit würde SpaceX nicht nur zum wertvollsten privaten Raumfahrtunternehmen, sondern könnte auch einen neuen Rekord für den größten IPO weltweit aufstellen.
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