Das XRP Verhör mit MC2! XRP die Nr. 1? Mega Preisprognose! Das musst du sehen!
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Das XRP Verhör mit MC2! XRP die Nr. 1? Mega Preisprognose! Das musst du sehen!
Vivoryon Aktie: Varoglutamstat zielt auf DKD
News von Trading-Treff.de
Für Vivoryon Therapeutics läuft es diese Woche rund. Die Aktie des Biotech-Unternehmens legte am Mittwoch um 7,63 Prozent auf 1,27 Euro zu und setzt damit eine siebentägige Erholungsrally fort. Seit vergangenem Mittwoch summiert sich der Zugewinn auf 17,59 Prozent.
Der Auslöser sitzt tiefer als ein spekulativer Kurssprung. Nach Rückschlägen im Alzheimer-Programm hat Vivoryon seinen Leidkandidaten Varoglutamstat neu ausgerichtet – jetzt auf die Behandlung der diabetischen Nierenerkrankung (DKD). Eine Metaanalyse liefert dafür die Datenbasis: eine Verbesserung der geschätzten glomerulären Filtrationsrate um 8,2 ml/min/1,73m² pro Jahr, statistisch signifikant (p=0,02).
Phase-IIb-Studie geplant – Finanzierung noch offen
Vivoryon arbeitet an einer Phase-IIb-Studie mit 120 Patienten. Das Problem: Die Studie beginnt erst, wenn zusätzliche Mittel fließen. Zum Ende des ersten Quartals 2026 lag die Kasse bei 4,0 Millionen Euro. Die Finanzierungsreichweite reicht damit ins vierte Quartal 2026.
Die geplante Kapitalrunde wird also zur Bewährungsprobe für den neuen Fokus. Ein ambitioniertes Unterfangen, denn DKD ist ein umkämpftes Feld. Große Pharmakonzerne arbeiten an eigenen Lösungen.
Technische Signale auf Erholungskurs
Bei 1,27 Euro notiert die Aktie exakt auf der 100-Tage-Linie und knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt bei 1,19 Euro. Der relative Stärkeindex liegt bei 65,6 – Richtung überkauft, aber noch nicht kritisch. Immerhin bleibt der Kurs 27,5 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 1,75 Euro.
Mit einer annualisierten 30-Tage-Volatilität von fast 59 Prozent bleibt die Aktie ein hochspekulatives Papier. Die aktuelle Erholung basiert auf der Neuausrichtung der Pipeline. Der nächste entscheidende Schritt für Anleger: die geplante Finanzierung für die DKD-Studie. Erst wenn sie steht, hat die Wette auf Varoglutamstat ein stabiles Fundament.
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Nordex Aktie: 700-Megawatt-Auftrag von UKA
News von Trading-Treff.de
Nordex sichert sich einen massiven Auftrag auf dem deutschen Heimatmarkt. Der Windparkentwickler UKA bestellt beim Hamburger Unternehmen insgesamt 100 Turbinen. Diese kommen zusammen auf eine Leistung von 700 Megawatt.
Trotz der Erfolgsmeldung verliert die Aktie im Tagesverlauf 2,33 Prozent. Das Papier notiert aktuell bei 42,74 Euro.
Massiver Auftrag aus Deutschland
Der Konzern liefert Anlagen der Delta4000-Plattform. Die Vereinbarung umfasst die Typen N175/6.X und N163/6.X mit jeweils 7 Megawatt Nennleistung. Im gleichen Schritt übernimmt Nordex die Wartung und den Service der über mehrere Bundesländer verteilten Windparks.
Anleger nutzen die Nachricht offenbar für Gewinnmitnahmen. Die Aktie kletterte seit Jahresbeginn bereits um gut 42 Prozent. Ein allgemeiner Abwärtstrend im Sektor der erneuerbaren Energien belastet den Kurs zusätzlich.
Experten uneinig über Bewertung
Die Meinungen der Analysten gehen weit auseinander. Deutsche Bank Research sieht das Kursziel bei 61,00 Euro und rät zum Kauf. Die Experten setzen auf eine Anhebung der Jahresziele durch die starke Dynamik im Auftragseingang.
RBC Capital Markets bleibt dagegen skeptisch. Mit einem Kursziel von 35,00 Euro stufen sie das Papier als „Underperform“ ein. Die Bank verweist auf den rasanten Anstieg von fast 137 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate.
Fokus auf den Halbjahresbericht
UKA will künftig jährlich rund ein Gigawatt Windleistung bauen. Nordex bleibt dabei ein wichtiger Partner für die Technik. Besonders die Turbine N175/6.X gewinnt an Standorten mit wenig Wind an Bedeutung.
Technisch bewegt sich die Aktie in einer neutralen Zone. Der Relative-Stärke-Index liegt bei 45,8 Punkten. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von 35,94 Euro signalisiert einen intakten Aufwärtstrend.
Der Fokus verschiebt sich nun auf den Juli 2026. Dann veröffentlicht das Unternehmen seinen Halbjahresbericht. Investoren warten vor allem auf Details zur Margenentwicklung und mögliche Prognoseänderungen für das laufende Geschäftsjahr.
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XRP NEWS – Haltefrist abgeschafft?! 5,5 Billionen Dollar… Es passiert!
XRP NEWS – Haltefrist abgeschafft?! 5,5 Billionen Dollar… Es passiert!
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Xiaomi Aktie: 180.000 Autos im Halbjahr trotz Markt-Einbruch
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Chinas Elektroauto-Markt bricht ein. Xiaomi verdient trotzdem Geld damit. Diese Diskrepanz macht den Konzern gerade zu einer Ausnahme in einer Branche, die kollektiv Verluste schreibt.
Die Aktie notiert am Montag bei 2,66 Euro. Das ist ein kleines Plus von 0,36 Prozent gegenüber Freitag. Auf Wochensicht steht sogar ein Plus von 8,33 Prozent zu Buche. Der Blick auf ein Jahr zeigt trotzdem ein anderes Bild: Der Kurs liegt 57,62 Prozent unter dem Niveau von vor zwölf Monaten.
Einer von drei profitablen EV-Herstellern
Der chinesische Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge schrumpft seit sechs Monaten in Folge. Im Juni 2026 sanken die Auslieferungen um 7 Prozent auf rund 1,04 Millionen Einheiten. Für das gesamte erste Halbjahr steht ein Rückgang von 13 Prozent auf 4,73 Millionen Fahrzeuge.
In diesem Umfeld bleiben nach Analystenmeinung nur drei chinesische Hersteller profitabel: BYD, Leapmotor und Xiaomi. Xiaomi EV lieferte im Juni über 30.000 Fahrzeuge aus. Damit knackt das Unternehmen den dritten Monat in Folge diese Marke.
Für das erste Halbjahr kommt Xiaomi auf schätzungsweise 180.000 ausgelieferte Einheiten. Im Mai verteilten sich die Verkäufe auf 24.023 Exemplare des Modells SU7 und 8.736 Einheiten des neuen YU7. Das Jahresziel von 550.000 Fahrzeugen bleibt trotzdem ambitioniert. Im zweiten Halbjahr muss Xiaomi Auto durchschnittlich 60.000 Fahrzeuge pro Monat ausliefern, um es zu erreichen.
Speicherchips verteuern Smartphones
Während das Auto-Geschäft läuft, drückt eine andere Kostenlawine aufs Smartphone-Segment. Die Vertragspreise für 12-GB-Arbeitsspeicher vom Typ LPDDR5X haben sich im zweiten Quartal fast verdoppelt. Von rund 77 US-Dollar stiegen sie auf etwa 146 US-Dollar pro Einheit.
Für das dritte Quartal erwarten Marktbeobachter weitere Preissprünge von bis zu 20 Prozent. Der Grund: KI-Infrastruktur frisst weltweit Speicherkapazitäten weg.
Xiaomi-CEO Lei Jun hatte bereits im Mai vor den Folgen gewarnt. Smartphones würden in den kommenden Jahren teurer, sagte er. Verbrauchern mit regelmäßigem Aufrüstungsbedarf riet er, den nächsten Kauf eher früher als später zu planen. Xiaomi versucht zwar, die Mehrkosten über effizientere Lieferketten abzufedern. Lei Jun selbst deutete aber an, dass Preiserhöhungen bei künftigen Modellen kaum zu vermeiden seien.
Milliarden für Forschung, neue Läden weltweit
Trotz des Kostendrucks hält Xiaomi an seinen langfristigen Plänen fest. Bis 2030 will der Konzern über 24 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren. Das Geld soll die „Human x Car x Home“-Strategie vorantreiben, mit der Xiaomi Smartphones, Autos und Smart-Home-Geräte verzahnt.
Allein im Automobilbereich fließen über 6,2 Milliarden Yuan in Entwicklungsprojekte. Ein Beispiel für den technischen Ehrgeiz: Der Xiaomi YU7 GT stellte auf der Nürburgring-Nordschleife eine Rekordfahrt auf und begründete damit eine neue offizielle Kategorie für autonomes Fahren bei Elektroautos.
Parallel expandiert Xiaomi sein Filialnetz. Im Juni eröffnete der Konzern 19 neue Standorte in China. Das Netzwerk wächst damit auf 70 Filialen in 30 Städten. International kommen 2026 neue Läden in Rumänien und Singapur hinzu.
Charttechnik bleibt angeschlagen
Die Kurserholung der vergangenen Woche ändert wenig am mittelfristigen Bild. Die Aktie notiert 59,14 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 6,51 Euro vom 25. September 2025. Vom 52-Wochen-Tief bei 2,34 Euro, erreicht am 26. Juni 2026, hat sich der Kurs immerhin um 13,61 Prozent erholt.
Der RSI von 41,3 signalisiert weder Überkauft- noch Überverkauft-Zustand. Zum 200-Tage-Durchschnitt fehlen aber noch 32,71 Prozent. Die annualisierte Volatilität der letzten 30 Tage liegt bei 33,19 Prozent — ein Hinweis auf weiterhin nervöse Kursausschläge.
Die Profitabilität im EV-Geschäft verschafft Xiaomi einen Vorteil, den viele Wettbewerber in China derzeit nicht haben. Ob dieser Vorsprung reicht, um steigende Speicherchip-Preise im Smartphone-Segment auszugleichen, entscheidet sich in den kommenden Quartalsergebnissen.
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Vanguard All-World ETF: Trump Accounts könnten Milliarden zuführen
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Ein neues Sparprogramm der US-Regierung könnte zur dauerhaften Kapitalquelle für globale Aktienmärkte werden. Am 4. Juli 2026, dem 250. Jahrestag der USA, startete Washington offiziell die sogenannten „Trump Accounts“. Der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF gehört zu den Fonds, die von diesem Programm profitieren könnten.
Ein Sparkonto von Geburt an
Das Prinzip ist einfach. Jedes zwischen 2025 und 2028 geborene Kind erhält vom Staat eine Starthilfe von 1.000 US-Dollar. Eltern dürfen jährlich bis zu 5.000 Dollar einzahlen, Arbeitgeber bis zu 2.500 Dollar zusätzlich.
Das Finanzministerium wickelt das Programm gemeinsam mit BNY und Robinhood ab. Als Standardanlage dient der State Street SPDR S&P 500 ETF. Die Plattform lässt aber auch andere kostengünstige Indexfonds zu — darunter Angebote von Vanguard und BlackRock.
Genau das rückt den breit gestreuten Vanguard-Fonds ins Zentrum eines Programms, das nach Schätzung des Finanzministeriums langfristig Billionen-Volumen erreichen könnte. Bis Mitte Juni 2026 hatten sich bereits über 6 Millionen Kinder registriert. 1,4 Millionen davon erhielten bereits die staatliche Starteinzahlung von 1.000 Dollar.
Kurs nähert sich altem Rekord
Der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF schloss am Freitag bei 165,90 Euro. Das entspricht einem Tagesplus von 0,72 Prozent. Damit fehlen dem Fonds nur noch 0,72 Prozent bis zu seinem 52-Wochen-Hoch von 167,10 Euro, aufgestellt am 22. Juni 2026.
Seit Jahresbeginn steht ein Plus von 13,65 Prozent zu Buche. Auf Sicht von zwölf Monaten summiert sich der Anstieg sogar auf 26,43 Prozent. Vom 52-Wochen-Tief bei 130,24 Euro, erreicht am 4. Juli 2025, hat sich der Kurs um mehr als ein Viertel entfernt.
Die technischen Indikatoren zeigen einen Fonds im klaren Aufwärtstrend. Der Freitagsschluss liegt 10,78 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt von 149,75 Euro und 2,96 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt. Mit einem RSI von 59,6 bewegt sich der Fonds in neutralem bis leicht bullischem Terrain — überkauft ist er noch nicht.
Konzerne springen mit auf
Neben dem Staat beteiligen sich auch private Geldgeber. Der Speicherchip-Hersteller Micron sagte 250 Millionen Dollar zu. Die Michael & Susan Dell Foundation legt mit 6,25 Milliarden Dollar deutlich mehr nach — als sogenannte „Mini-Seeds“ für Kinder aus einkommensschwachen Regionen.
Auch große Banken ziehen mit. JPMorgan Chase und Bank of America kündigten an, Einzahlungen für Kinder ihrer Mitarbeiter zu verdoppeln.
Die Konten sind bis zum 18. Geburtstag des Kindes gesperrt. Genau diese lange Bindungsfrist macht sie für Fondsanbieter interessant: Aus einem einmaligen Programmstart wird ein wiederkehrender Kapitalstrom in globale Aktienmärkte. Erreichen die Begünstigten die Volljährigkeit, wandeln sich die Konten automatisch in reguläre IRA-Altersvorsorgekonten um. Das Kapital bleibt damit über Jahrzehnte im regulierten Anlagesystem gebunden.
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Trumps Milliarden aus Krypto: Was Anleger daraus lernen müssen
Die jüngste Offenlegung der Vermögensverhältnisse von Präsident Donald Trump dürfte für intensive politische Debatten sorgen. Seine Kritiker werden sie bis ins Detail analysieren, seine Anhänger als Bestätigung werten. Die Finanzmärkte wiederum werden vor allem die wirtschaftlichen Implikationen bewerten.
Wer sich dabei ausschließlich auf die politische Dimension konzentriert, übersieht jedoch den entscheidenden Punkt.
Dass ein amtierender US-Präsident Einkünfte von mehr als 1 Mrd. USD im Zusammenhang mit Kryptowährungen ausweist, ist weniger eine Geschichte über Donald Trump als über den Wandel des globalen Finanzsystems.
Denn genau dieser Wandel hat längst begonnen.
Über Jahre hinweg galten digitale Vermögenswerte für viele Anleger, Institutionen und politische Entscheidungsträger als Randerscheinung – ein spekulativer Markt abseits der klassischen Finanzwelt. Diese Sichtweise lässt sich heute kaum noch aufrechterhalten.
Wenn der Präsident der Vereinigten Staaten mit Geschäften rund um digitale Vermögenswerte höhere Einnahmen erzielt als mit großen Teilen eines über Jahrzehnte aufgebauten Immobilienimperiums und gleichzeitig der Vizepräsident seine privaten -Bestände offenlegt, geht es längst nicht mehr um eine aufstrebende Anlageklasse.
Es geht um eine Anlageklasse, die sich bereits etabliert hat.
Ob man Donald Trump politisch unterstützt oder ablehnt, spielt dabei keine Rolle.
Seine Vermögenserklärung macht lediglich in ungewöhnlich deutlicher Weise sichtbar, was sich seit Jahren abzeichnet: Vermögensbildung, Kapitalallokation und die globalen Finanzmärkte befinden sich mitten in einem strukturellen Wandel.
Gleichzeitig ist eine wichtige Einordnung erforderlich.
Bitcoin ist kein Trump-Coin.
Bitcoin ist kein politischer Token.
Bitcoin ist kein Meme-Asset.
Eines der größten Risiken für Anleger besteht derzeit darin, etablierte digitale Vermögenswerte mit spekulativen Blockchain-Projekten gleichzusetzen.
Bitcoin hat sich zu einem weltweit anerkannten institutionellen Anlagewert entwickelt. Die Kryptowährung findet sich inzwischen in den Bilanzen börsennotierter Unternehmen wieder. Einige der größten Vermögensverwalter der Welt investieren über regulierte Anlageprodukte. Pensionsfonds, Family Offices und staatliche Investoren sind in den Markt eingestiegen. Gleichzeitig sind rund um Verwahrung, Handel und Regulierung umfassende institutionelle Strukturen entstanden.
Politische Token und Meme-Coins bewegen sich dagegen in einer völlig anderen Kategorie.
Die erheblichen Verluste vieler Anleger zeigen eindrucksvoll: Bekanntheit ist nicht gleich Wert, Popularität nicht gleich Qualität und Markenwirkung nicht gleich Anlagequalität.
Die eigentliche Botschaft aus Trumps Vermögenserklärung lautet daher, dass digitale Vermögenswerte inzwischen eine entscheidende Schwelle überschritten haben.
Ein Blick auf den Status quo macht das deutlich.
Die weltweit größten Finanzinstitute haben eigene Geschäftsbereiche für digitale Vermögenswerte aufgebaut. Spot-Bitcoin-Anlageprodukte verwalten inzwischen Vermögen in Höhe von mehreren zehn Milliarden US-Dollar. Regierungen entwickeln strategische Konzepte für digitale Vermögenswerte. Staatsfonds und staatlich unterstützte Investoren engagieren sich zunehmend in diesem Markt. Selbst einige der einflussreichsten Investoren, die Bitcoin früher ablehnten, erkennen die Kryptowährung heute als legitime Anlageklasse an.
So sieht keine spekulative Modeerscheinung aus.
So sieht die Digitalisierung der Finanzmärkte aus.
Die Geschichte zeigt immer wieder, dass Anleger tiefgreifende strukturelle Veränderungen häufig erst spät erkennen – obwohl sie sich direkt vor ihren Augen vollziehen.
Viele hielten das Internet für einen vorübergehenden Trend. Andere sahen Smartphones als Nischenprodukt. Wieder andere waren überzeugt, Streaming werde klassische Medien niemals verdrängen.
In all diesen Fällen bestand das größte Risiko nicht darin, den Wandel mitzugehen.
Der eigentliche Fehler war, ihn zu ignorieren.
Eine vergleichbare Entwicklung lässt sich heute bei digitalen Vermögenswerten beobachten.
Das bedeutet allerdings nicht, wahllos jede Kryptowährung zu kaufen oder jedem neuen Token-Launch hinterherzulaufen. Im Gegenteil: Je stärker sich digitale Vermögenswerte etablieren, desto wichtiger wird die Unterscheidung zwischen Qualität und Spekulation.
Anleger, die diese Anlageklasse aufgrund politischer Kontroversen, ihrer Volatilität oder überholter Annahmen weiterhin pauschal ablehnen, könnten am Ende mit einer deutlich unbequemeren Realität konfrontiert werden.
Der Wandel hat bereits stattgefunden.
Trumps Vermögenserklärung hat diese Entwicklung nicht ausgelöst.
Sie hat sie lediglich für alle sichtbar gemacht.
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Mercedes-Benz Aktie: 90.000 verlieren Sonderzahlung
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Zehntausende Beschäftigte legen bei Mercedes-Benz die Arbeit nieder. Der Autobauer will sparen, streicht Sonderzahlungen und fordert mehr unbezahlte Arbeit. Die Belegschaft wehrt sich massiv. Für den Konzern kommt der Konflikt zur Unzeit.
Gestrichene Boni und längere Schichten
Die Proteste entzünden sich an einem konkreten Einschnitt. Das Management verschiebt den sogenannten Transformationsbaustein auf das nächste Jahr. Diese tarifliche Sonderzahlung stand eigentlich im Juli an. Etwa 90.000 der rund 108.000 deutschen Mitarbeiter gehen nun vorerst leer aus. Mercedes-Benz begründet den Schritt mit sinkenden Gewinnen und einer schwachen Konjunktur.
Obendrein fordert die Führungsriege längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich. Ergun Lümali, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, kritisiert den immensen Druck auf die Mitarbeiter. Statt Perspektiven zu schaffen, wälze die Chefetage eigene Fehler ab. Das sieht auch die IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner so.
Aktie im tiefen Tal
Die Börse reagierte am Freitag noch gelassen auf die Warnstreiks. Die Aktie schloss bei 45,40 Euro und verbuchte ein leichtes Tagesplus. Auf Wochensicht steht ein Zuwachs von knapp fünf Prozent auf der Kurstafel.
Der langfristige Chart zeichnet ein deutlich schlechteres Bild. Seit Jahresanfang stürzte der Kurs um 26,37 Prozent ab. Das Papier pendelt weit unter der wichtigen 50-Tage-Linie. Der Abstand zum Jahreshoch von 62,30 Euro bleibt massiv.
Heißer Sommer am Fließband
Die Gewerkschaft bereitet sich nun auf einen langen Arbeitskampf vor. Bleibt die Konzernspitze bei ihrem Sparkurs, plant die IG Metall einen heißen Sommer. Die Folge: teure Produktionsausfälle. Die nächste Eskalationsstufe hat bereits ein festes Datum. Am 9. Juli organisieren die Arbeitnehmervertreter einen großen Autokorso in Stuttgart.
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Almonty Aktie: 247 Prozent Gewinn in zwölf Monaten
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Fast 250 Prozent Kursplus in zwölf Monaten — und noch immer schwankt die Aktie heftig zwischen Euphorie und Ernüchterung. Almonty Industries legt am Freitag um 4,54 Prozent zu und schließt bei 23,26 CAD, nach 22,25 CAD am Vortag. Auslöser ist der Start der Verarbeitungsanlage an der südkoreanischen Sangdong-Mine, dem Kernprojekt des kanadischen Wolfram-Produzenten.
Der Blick auf die Jahresbilanz zeigt das Ausmaß der Bewegung. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von 93,35 Prozent zu Buche, binnen zwölf Monaten sind es 247,68 Prozent. Vom 52-Wochen-Tief bei 4,70 CAD im Juli 2025 hat sich der Kurs damit fast verfünffacht.
Ganz oben ist die Aktie trotzdem nicht angekommen. Sie notiert 30,25 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 33,35 CAD, das sie am 17. April 2026 erreichte. Auch der 50-Tage-Durchschnitt von 26,10 CAD liegt noch 10,88 Prozent über dem aktuellen Kurs — ein Zeichen dafür, dass die jüngste Erholung den Rückgang der vergangenen Wochen erst teilweise wettgemacht hat.
Lagerbestand als Bewertungsanker
Im Zentrum des Investoreninteresses steht derzeit weniger der Kurs selbst als der Rohstofflagerbestand am Sangdong-Standort. Zu aktuellen Wolframpreisen entspricht das enthaltene Wolfram im Lager rund 2,6 Monaten der Phase-I-Verarbeitungsmenge. Der geschätzte Bruttowert dieses Materials liegt bei etwa 68 Millionen US-Dollar.
Diese Zahl ist für Anleger zu einer Art Stoppuhr geworden. Sie zeigt, wie schnell die frisch angelaufene Anlage aus gelagertem Material tatsächlich Umsatz erzeugen kann. Je zügiger die Konversion gelingt, desto schneller dürfte sich der Kapitalmarkt von Zukunftsversprechen zu belastbaren Zahlen bewegen.
Die Analystenmeinung bleibt konstruktiv. Das aktuellste Rating lautet „Buy“ mit einem Kursziel von 25,00 CAD — nach dem Rückgang vom Aprilhoch liegt der aktuelle Kurs noch darunter, es bleibt also rechnerisch Luft nach oben. Allerdings zeigt die Bandbreite unabhängiger Fair-Value-Schätzungen, wie gespalten der Markt bei Almonty tatsächlich ist: Sie reicht von 0,67 CAD bis 61,02 CAD.
Hochlaufrisiko bleibt der entscheidende Faktor
Die Inbetriebnahme in Sangdong gilt als zentraler Treiber der Kursschwankungen. Ramp-up-Risiken, Kostenkontrolle und mögliche weitere Kapitalverwässerung stehen nach dem kräftigen mehrjährigen Kursanstieg weiterhin im Vordergrund. Das Management selbst beschreibt die aktuelle Phase als frühes Stadium mit noch niedrigeren Erzgehalten in der Zuführung.
Die Handelsvolatilität untermauert diese Einschätzung. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität liegt bei 90,88 Prozent, der 14-Tage-RSI bei 43,9 — die Aktie ist damit weder überkauft noch überverkauft. Der 200-Tage-Durchschnitt von 18,35 CAD liegt 26,79 Prozent unter dem aktuellen Kurs und macht deutlich, wie stark der langfristige Aufwärtstrend das Handelsbild der vergangenen zwölf Monate geprägt hat.
Mit aktiver Verarbeitungsanlage und der jüngsten Aufnahme in große US-Aktienindizes dürfte die Kursentwicklung von Almonty in den kommenden Wochen eng an die Produktionsdaten aus Sangdong gekoppelt bleiben. Entscheidend wird, wie schnell sich der Lagerbestand tatsächlich in verkaufsfähiges Konzentrat und damit in Umsatz übersetzt — begleitet vom strukturellen Rückenwind hoher Wolframpreise und westlichen Bemühungen, Lieferketten unabhängiger von China zu gestalten.
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Bitcoins tiefer Fall: Auf halbem Weg nach unten oder zurück auf Anfang?
Vor einem Jahr rieben sich -Anleger noch erfreut die Hände beim Blick auf die vielen Nullen auf ihren Bankkonten. Angetrieben von einer Angebotsverknappung nach dem Halving, massiven institutionellen Zuflüssen über ETFs und einem erstmals wirklich anlegerfreundlichen Regulierungsumfeld erreichte die älteste Kryptowährung am 6. Oktober 2025 ein phänomenales Allzeithoch von 126.073 US-Dollar. Doch die Party endete – wie so oft im Kryptosektor – abrupt. Nur wenige Tage nach dem Rekordhoch im Oktober löste eine beispiellose Welle von Hebel-Liquidationen im Wert von 19 Milliarden Dollar eine Abwärtsspirale aus, die den Bitcoin-Kurs innerhalb weniger Stunden von über 121.000 auf 106.000 Dollar drückte. Seitdem befindet sich die Kryptowährung in einem zähen Abwärtstrend. Heute Morgen (Stand: 25. Juni) notiert Bitcoin bei 61.652 Dollar – das sind rund 43.500 Dollar weniger als zum Vorjahreszeitpunkt und ein Minus von mehr als 50 % gegenüber dem Allzeithoch. Die Frage, die die Krypto-Community derzeit spaltet, ist ebenso einfach wie folgenschwer: Läuft hier ein Zyklus ab, der sich exakt an historischen Mustern orientiert, oder braut sich im Hintergrund eine strukturelle Krise zusammen?
Die Antwort erfordert – wie so oft bei Bitcoin – den gleichzeitigen Blick auf verschiedene komplexe Entwicklungen. Auf der einen Seite stehen das makroökonomische Umfeld und eine restriktivere US-Notenbank, auf der anderen die regulatorischen Fortschritte und die fortschreitende Etablierung einer institutionellen Infrastruktur, die Befürwortern zufolge den Charakter des Kryptomarktes nachhaltig verändert haben. In dieser Analyse beleuchten wir die entscheidenden Faktoren und wagen einen Ausblick auf die nächste Kursbewegung von Bitcoin.

Zinsen, Abflüsse und der Warsh-Effekt
Der unmittelbarste Druck auf Bitcoin kommt derzeit aus einer Richtung, die Krypto-Veteranen vor zehn Jahren noch als paradox empfunden hätten: von der Federal Reserve. Die erste geldpolitische Sitzung (FOMC) des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh wirkte wie ein restriktiver Paukenschlag: Warsh bekräftigte entschlossen sein Ziel, die Inflation wieder auf die Zielmarke von 2 % zu drücken – eine Haltung, die nicht zuletzt durch die hartnäckige US-Teuerungsrate von 4,2 % im Mai untermauert wird. Das CME FedWatch Tool beziffert die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung auf der Juli-Sitzung inzwischen auf rund 36 %, während die Märkte bis zum Jahresende mindestens einen Zinsschritt nach oben um 25 Basispunkte einpreisen. Für einen zinslosen Vermögenswert wie Bitcoin ist dies ein denkbar schlechtes Umfeld. Die Krypto-Trading-Firma Wintermute wies darauf hin, dass das Juni-Statement der Fed deutlich kürzer ausfiel, jegliche Tendenz zu einer geldpolitischen Lockerung verschwand und die Notenbanker einer Zinserhöhung mittlerweile näher stehen als einer Senkung.
Dieser klare Kurswechsel hat dazu geführt, dass sich Anleger auf breiter Front von risikoreichen Anlagen trennen. Das institutionelle Kapital, das im Jahr 2025 noch so begeistert in die Spot-Bitcoin-ETFs geflossen war, zieht nun ab: Bei den Spot-Bitcoin-ETFs waren zuletzt sechs Wochen infolge Nettoabflüsse zu verzeichnen – allein in der vergangenen Woche wurden fast 160 Millionen Dollar abgezogen. Über die letzten 30 Tage summierten sich die Abflüsse aus dem gesamten Krypto-ETF-Sektor auf über 6 Milliarden Dollar. Erschwerend kommt hinzu, dass der Chief Investment Officer der Syz Group die jüngste Bitcoin-Schwäche auf einen Verdrängungseffekt zurückführt: Spekulatives Kapital wandert zunehmend in gehypte KI-Aktien und Halbleiterwerte ab. Gleichzeitig rückt das regulatorische Krypto-Rahmengesetz, der sogenannte „Clarity Act“ – eigentlich ein wichtiger Katalysator für institutionelle Anleger –, in weite Ferne, da sich die politischen Prioritäten verschieben und die Gesetzgeber in zentralen Punkten zerstritten sind. Solange sich die ETF-Flüsse nicht stabilisieren und die Fed keine Anzeichen einer geldpolitischen Lockerung signalisiert, dürfte sich der Bitcoin-Kurs vorerst in einer engen Seitwärtsspanne bewegen.
Die Zyklus-Theorie: Ein Argument für geduldige Anleger
Trotz der aktuell überwiegend negativen Fundamentaldaten ist das Bären-Szenario für Bitcoin keineswegs die einzige plausible Perspektive. Zahlreiche On-Chain-Analysen und historische Vergleiche deuten darauf hin, dass wir es hier nicht mit einem strukturellen Kollaps zu tun haben, sondern mit einer völlig typischen Konsolidierung nach einem neuen Hoch. Diese ist zwar schmerzhaft, historisch gesehen jedoch temporärer Natur. Seit der massiven Liquidierungswelle im Oktober 2025 ist der Netto-Indikator für nicht realisierte Gewinne und Verluste (NUPL) auf rund 19 % gesunken. Dieser Trend spiegelt genau jene Angst- und Konsolidierungsphase wider, die in früheren Zyklen jeder großen Bitcoin-Erholung vorausgegangen ist. Jurrien Timmer von Fidelity betont, dass das Allzeithoch im Oktober 2025 – das exakt 145 Wochen nach Beginn der Rally erreicht wurde – sowohl preislich als auch zeitlich perfekt in das historische Zyklusmuster passt. Frühere Bärenmärkte dauerten in der Regel etwa ein Jahr. Demnach wäre das Jahr 2026 ein erwartbares Übergangsjahr mit soliden Unterstützungsmarken im Bereich von 65.000 bis 75.000 Dollar.
Auf regulatorischer Seite stellt die Billigung des „Clarity Act“ durch den US-Senatsausschuss am 14. Mai einen bedeutenden Fortschritt hin zu klaren Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte dar. Auch wenn sich dies noch nicht in den Kursen widerspiegelt, wird hier im Hintergrund die rechtliche Infrastruktur geschaffen, die institutionelle Anleger seit langem fordern. Kurzfristig sorgten zudem Fortschritte bei den US-Iran-Friedensgesprächen in der Schweiz für Rückenwind: Der Bitcoin-Kurs kletterte kurzzeitig auf 66.230 Dollar, als das Abkommen die Straße von Hormus wieder öffnete und den Rohölpreis auf ein Dreimonatstief drückte. Dies war eine deutliche Erinnerung daran, wie schnell sich die Marktstimmung aufhellen kann, sobald sich das makroökonomische Bild klärt. Ein Analyst brachte es auf den Punkt: „Der Kryptomarkt dürfte so lange volatil bleiben, bis wir entweder lockerere Töne von Fed-Chef Warsh hören oder einen echten Impuls von Krypto-Seite sehen – wie etwa die endgültige Verabschiedung des Clarity Act.“ Beides steht zwar nicht unmittelbar bevor, ist aber auch nicht so weit entfernt, wie die aktuelle trübe Stimmung vermuten lässt.
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