Grayscale beantragt Dogecoin-ETF bei der SEC

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Grayscale hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag auf die Zulassung eines Dogecoin-ETFs eingereicht. Damit könnte erstmals ein börsengehandelter Fonds entstehen, der direkt den Kurs von Dogecoin abbildet. Ein ETF (Exchange Traded Fund) ermöglicht es Anlegern, eine Kryptowährung wie eine Aktie über die Börse zu kaufen und zu verkaufen. Sie müssen den Coin dabei nicht selbst in einer Wallet verwahren, sondern handeln ihn wie ein klassisches Wertpapier. Die Frage, ob die SEC den Antrag annimmt, ist derzeit noch offen, sorgt aber schon jetzt für Diskussionen am Markt.

Hintergrund zum Antrag

Der Antrag von Grayscale wurde Mitte August 2025 veröffentlicht. Anders als bei den bekannten Bitcoin- und Ethereum-ETFs erfolgt er nicht über das übliche 19b-4-Verfahren, sondern über den Investment Company Act von 1940. Dieses Verfahren könnte den Prozess deutlich beschleunigen, weil in diesem Fall keine lange Prüfphase von bis zu 240 Tagen vorgesehen ist. Stattdessen könnte die Zulassung nach nur 75 Tagen erfolgen.

Dogecoin Nachrichten, ETF
Quelle: polymarket.com

Dogecoin (DOGE) hat in den USA eine besondere Stellung. Während andere Kryptowährungen von der SEC als mögliche Wertpapiere eingestuft werden, gilt Dogecoin als reine Proof-of-Work Kryptowährung. Diese rechtliche Einschätzung könnte die Chancen auf eine Genehmigung erhöhen, da weniger regulatorische Hürden bestehen. Auf Plattformen wie Polymarket liegt die geschätzte Wahrscheinlichkeit für eine Genehmigung noch im Jahr 2025 bei über 80 Prozent. Das zeigt, dass viele Investoren mit einer positiven Entscheidung rechnen.

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Chancen und Bedeutung für den Markt

Ein Dogecoin-ETF hätte weitreichende Folgen. Schon die Zulassung von Bitcoin-ETFs Anfang 2024 führte zu einem starken Zufluss institutionellen Kapitals und beeinflusste die Kurse deutlich. Sollte nun auch Dogecoin als ETF handelbar werden, könnte dies Memecoins in den traditionellen Finanzmarkt integrieren. Damit würden nicht nur erfahrene Krypto-Investoren angesprochen, sondern auch Anleger, die bisher keine direkte Wallet nutzen wollten.

Gleichzeitig gibt es Kritik. Skeptiker sehen Dogecoin als Projekt, das stark von Hype und Social-Media-Trends abhängig ist. Zudem konzentriert sich ein großer Teil der Token auf wenige Wallets, was Risiken für Manipulation birgt. Dennoch zeigt das Interesse an einem ETF, dass Dogecoin trotz dieser Schwächen eine feste Größe im Krypto-Ökosystem geworden ist.

Die Entscheidung der SEC wird damit nicht nur für Dogecoin selbst wichtig sein, sondern auch als Signal für den gesamten Markt gelten. Sollte der ETF genehmigt werden, wäre das ein Schritt hin zu einer breiteren Akzeptanz von Kryptowährungen mit großer Community, auch wenn sie keinen klassischen technologischen Nutzen bieten. Anleger und Marktbeobachter warten deshalb gespannt auf die kommenden Wochen.


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