Demokraten verlieren mit “Krieg gegen Krypto” wichtige Wähler

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US-Präsident Joe Biden und die Demokratische Partei laufen Gefahr, durch ihren “Krieg gegen Kryptowährungen” wichtige Jungwähler zu verlieren, so die Winklevoss-Brüder.

Am 10. Juni twitterte der Mitbegründer der Kryptobörse Gemini Cameron Winklevoss, die Demokraten würden durch ihre Anti-Krypto-Haltung “eine ganze Generation” wichtiger junger Wähler verprellen.

Cameron Winklevoss hob insbesondere Senatorin Elizabeth Warren und den von Präsident Biden nominierten Vorsitzenden der US-Börsenaufsicht Gary Gensler hervor.

Einen Tag später legte sein Zwillingsbruder Tyler Winklevoss mit einem eigenen Tweet nach und behauptete, der “Krieg” von Warren und Gensler würde dazu führen, dass die Demokraten die Wahl 2024 verlieren.

Gensler hat in seiner Amtszeit deutlich mehr Durchsetzungsmaßnahmen gegen Krypto verhängt, während Senatorin Warren andeutete, eine “Anti-Krypto-Armee” aufbauen zu wollen.

Krypto auf dem Stimmzettel?

Am 5. November 2024 finden in den USA die Präsidentschaftswahlen sowie die Wahlen zum Repräsentantenhaus und zum Senat statt. Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 34 der 100 Sitze im Senat stehen zur Wahl.

Junge Wähler im Alter von 18 bis 29 Jahren sind eine wichtige Wählergruppe für die Demokraten. Daten aus den US-Zwischenwahlen 2022 zeigen, dass 63 Prozent der befragten Jugendlichen für die Demokraten und 35 Prozent für die Republikaner gestimmt haben.

Die gleiche Altersgruppe ist demographisch gesehen auch die größte Gruppe von Krypto-Nutzern oder -Investoren: 28 Prozent der Amerikaner im Alter von 18 bis 29 Jahren gaben laut einem Bericht von Pew Research vom April an, dass sie irgendwann einmal Krypto genutzt oder in solche investiert haben.

Unklar ist jedoch, wie wichtig die Kryptopolitik für junge Wähler im Vergleich zu anderen Themen ist.

In einer Pew-Umfrage zu politischen Prioritäten, die im Januar noch vor der Bankenkrise durchgeführt wurde, zu der es im März kam, stand die Stärkung der Wirtschaft an erster Stelle. Bei den 18- bis 29-Jährigen kam die Stärkung der Wirtschaft an zweiter Stelle nach Verbesserungen im Bildungssektor.

Die Regulierung von Kryptowährungen schaffte es nicht auf die Liste der 21 wichtigsten politischen Themen, wie aus der Umfrage von Pew hervorgeht.

Unabhängig davon haben einige Präsidentschaftskandidaten auf beiden Seiten ihre Haltung zur Krypto-Politik deutlich gemacht. Der republikanische Hoffnungsträger Ron DeSantis und der wichtigste demokratische Kandidat Robert F. Kennedy Jr. haben beide eine Pro-Krypto-Haltung gezeigt.

Cameron und Tyler Winklevoss haben für republikanische und auch für demokratische Kandidaten Wahlkampfbeiträge geleistet, wie aus den Daten der Lobbying-Webseite OpenSecrets hervorgeht.




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