BIZ: Projekt für Retail-CBDC-Zahlungssystem abgeschlossen

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Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat gemeldet, dass sie ein Projekt abgeschlossen habe, bei dem sie Anwendungsfälle für internationale Einzelhandels- und Überweisungszahlungen für digitale Zentralbankwährungen mit den Zentralbanken von Israel, Norwegen und Schweden untersucht hat.

In einem Bericht vom 6. März erklärte die BIZ, sie habe das Projekt Icebreaker beendet. An diese Initiative war das Innovation Hub Nordic Centre der Bank beteiligt, das wichtige Funktionen und die technologische Machbarkeit einer Verbindung von CBDC-Inlandssystemen über die Zentralbank von Norwegen, der Bank von Israel und der schwedischen Zentralbank getestet hat. Dem Bericht zufolge kam die BIZ zu dem Schluss, ein “Nabe und Speichen”-Modell zwischen Inlandssystemen könne die “Abwicklungs- und Gegenparteirisiken mindern, indem koordinierte Zahlungen in Zentralbankgeld verwendet werden, und grenzüberschreitende Transaktionen innerhalb von Sekunden durchführen”.

“Ohne einen Nabe-und-Speichen-Ansatz würde jedes Retail-CBDC-System individuell spezifische Netzwerk- und Infrastrukturkonfigurationen machen, um mit anderen Retail-CBDC-Systemen kommunizieren zu können”, wie es im Bericht heißt. “Die Kommunikation zwischen diesen Retail-CBDC-System könnten nicht über eine gemeinsame Schnittstelle standardisiert sein und wären stattdessen eine maßgeschneiderte Integration für jedes Retail-CBDC-System-Paar. Das wäre nicht nur zu komplex, um das aufrechtzuerhalten, sondern könnte auch Cyber-Sicherheitsrisiken mit sich bringen.”

Der Bericht könnte den Grundstein für einen grenzüberschreitendes Zahlungssysteme legen, wenn die Zentralbanken von Israel, Norwegen und Schweden ihre jeweiligen digitalen Zentralbankwährungen, nämlich den digitalen Schekel, die digitale Krone und die digitale Krona, tatsächlich ausgeben. Im Oktober meldete die Bank, dass ein CBDC-Pilotprojekt mit den Zentralbanken von Hongkong, Thailand, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten “erfolgreich” gewesen sei. Dabei wurden grenzüberschreitende Transaktionen im Wert von 22 Millionen US-Dollar getestet.

Im Jahr 2020 war die Zentralbank der Bahamas die erste weltweit, die eine digitale Zentralbankwährung, nämlich den Sand Dollar, ausgegeben hat. Auch andere Länder entwickeln ihre digitalen Währungen immer weiter. Die chinesische Zentralbank hat kürzlich Millionen von digitalen Yuan ausgegeben.




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