Bitcoin-Mining-Dienstleister Compute North stellt Insolvenzantrag

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Compute North, ein Hosting-Service für Mining von Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), hat auf Grund des anhaltenden Krypto-Winters und rasant steigender Energiekosten Insolvenz angemeldet. Im Zuge dessen tritt CEO Dave Perrill als Geschäftsführer zurück, bleibt jedoch im Vorstand der Firma.

Die finanzielle Schieflage des Mining-Dienstleisters geht aus einem Chapter 11 Insolvenzantrag hervor, den das Unternehmen am Donnerstag beim Südlichen Bezirksgericht von Texas eingereicht hat.

Ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 hat den Vorteil, dass das Unternehmen den Geschäftsbetrieb zunächst weiterführen und zugleich einen Plan zur Schuldenrückzahlung aufstellen kann. Laut Antrag schuldet Compute North 200 Gläubigern ca. 500 Mio. US-Dollar, wobei das vorhandene Vermögen des Miners einen Gegenwert von 100 Mio. – 500 Mio. US-Dollar haben soll.

Compute North bietet als Dienstleister einen Hosting-Service für Krypto-Mining an, dazu die nötige Hardware und einen BTC Mining-Pool. Das Unternehmen ist einer der größten Betreiber von Mining-Rechenzentren in den USA und hat in der Branche einflussreiche Partner wie Compass Mining und Marathon Digital.

Beide Unternehmen haben bereits auf die etwaige Insolvenz reagiert, und betonen, dass ihr Geschäftsbetrieb davon weitestgehend unbeeinträchtigt bleibt.

„Compute North hat uns heute darüber informiert, dass der Insolvenzantrag keinerlei Auswirkungen auf unser Geschäft haben wird. Wir haben die Situation im Blick und werden weitere Updates veröffentlichen, sobald es etwas zu berichten gibt“, wie Compass Mining schreibt.

Die anhaltende Krise auf dem Kryptomarkt zwingt in diesem Jahr auch immer mehr Mining-Firmen in die Knie. In der Region Texas ist die Belastung durch rasant steigende Energiekosten und mehrere Stromausfälle umso größer.




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