Bitcoin-Kurs bereitet sich auf Test der 17.000 US-Dollar-Marke vor

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Bitcoin (BTC) hat am heutigen 6. Januar nach der Handelseröffnung an der Wall Street neue Volatilität angedeutet, nachdem die neuen US-Wirtschaftszahlen für Anleger von risikobehafteten Finanzprodukten jedoch eher enttäuschend waren.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Erneuter Test bei 17.000 US-Dollar?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist der Bitcoin-Kurs entsprechend auf 16.669 US-Dollar abgerutscht, nachdem gestern die amerikanischen Lohn- und Arbeitslosenzahlen veröffentlicht wurden.

Dabei waren beide Zahlen besser, als erwartet, was der US-Zentralbank umso mehr Spielraum für ihre strenge Zinspolitik einräumt und zum Nachteil für risikobehaftete Finanzprodukte wie Bitcoin sein könnte.

Eigentlich hatten die Experten zuletzt gehofft, dass die Geldpolitik der Federal Reserve wieder lockerer wird und neuen Aufwind für den Kryptomarkt und Aktienmarkt bringt.

Immerhin scheint diese Hoffnung noch nicht ganz verflogen, so erwarten die Analysten von Material Indicators nichtsdestotrotz „einen erneuten Test der 17.000 US-Dollar-Marke“.

Im Bitcoin-Orderbuch der Kryptobörse Binance ist in der Tat zu erkennen, dass Nachfrage und Angebot langsam nach oben trenden.

Bitcoin-Orderbuch (Binance). Quelle: Material Indicators/ Twitter

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, zeigte sich in den Orderbüchern zuletzt eine klare Preisspanne zwischen 16.000 – 17.000 US-Dollar, die auch noch immer intakt scheint.

„Der Markt war nach der gestrigen Veröffentlichung der Zahlen bereit für eine Bewegung, dabei wurden viele Shorts aufgelöst, nachdem es kurzzeitig nach unten ging“, wie der Trader Tedtalksmacro mit Blick auf die Lohnentwicklung feststellt.

Die positiven Arbeitslosenzahlen bewertet der Experte hingegen kritischer, denn diese könnten die Zentralbank zu einer strengeren Zinspolitik verleiten.

„Das ist nicht das, was die Bullen jetzt sehen wollen. Sie hätten niedrigere Arbeitslosenzahlen gebraucht, denn jetzt könnten wieder höhere Leitzinsen kommen“, so der Experte.

Inflationszahlen geben Richtung vor

Immerhin konnten die positiven Inflationszahlen aus der Europäischen Union (EU) für eine etwas bessere Stimmung sorgen, denn diese weisen einen rückläufigen Verbraucherpreisindex (VPI) aus.

„Der Euro-VPI liegt bei 9,2 %, obwohl 9,6 % prognostiziert waren. Damit geht es in einem Monat um 0.9 % nach unten, die Inflation nimmt also ab“, wie Cointelegraph-Analyst Michaël van de Poppe erklärt.

Die amerikanischen Inflationszahlen für Dezember 2022 werden wiederum für nächste Woche erwartet und könnten beträchtliche Auswirkungen auf die nächste Leitzinserhöhung der US-Zentralbank haben. Laut dem FedWatch Tool steht zunächst nur eine geringere Erhöhung um 25 Basispunkte auf dem Tableau.

Wahrscheinlichkeiten der nächsten Leitzinserhöhungen. Quelle: CME Group

Der US-Aktienmarkt konnte heute derweil leicht zulegen, indem der S&P 500 und der Nasdaq Composite Index um 1 % bzw. 0,6 % nach oben geklettert sind.

Für den US-Dollar-Index (DXY) geht es derweil rückwärts, denn die umgekehrte Korrelation zu Aktien und Krypto macht sich durch einen Abschwung um einen ganzen Punkt auf 104,5 Punkte bemerkbar.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView




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