Bitcoin (BTC) rutscht weiter ab, Stimmungsbarometer steht wieder auf „Angst“

0
27


Am heutigen 7. April enttäuscht Bitcoin (BTC) die Krypto-Anleger mit neuen Verlusten weiter. Der Startschuss zur alljährlichen Bitcoin-Konferenz in Miami könnte schlechter nicht sein.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

US-Zentralbank schnallt den Gürtel enger

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD am heutigen Donnerstag gleich durch mehrere wichtige Supports gerasselt und damit auf den niedrigsten Stand seit dem 23. März abgerutscht. 

Mit einem Rücklauf auf einen zwischenzeitlichen Tiefstand von 42.741 US-Dollar ist die marktführende Kryptowährung nun deutlich weniger stark als noch in der Vorwoche. Die Analysten sehen dafür immerhin gute Gründe.

Darunter allen voran die strenge Geldpolitik der amerikanischen Zentralbank, die voraussichtlich langfristige Auswirkungen auf alle Anlageklassen haben wird und dementsprechend auch den Krypto-Anlegern Kopfschmerzen bereitet.

„Der größte Gegenwind für Bitcoin und andere sensible Handelswaren wie Rohöl und Kupfer stammt aus der Angst vor weiteren Verlusten auf dem Aktienmarkt“, wie Mike McGlone, Chefanalyst von Bloomberg Intelligence, erklärt. Dem fügt er an:

„Die kurzfristigen Risiken nehmen durch die Inflationsbekämpfung der US-Zentralbank zu, denn der Wohlstandseffekt wird dadurch ausgebremst.“

Die „Federal Reserve“ hat jüngst angekündigt, dass sie ab Mai ihre Verschuldung in Höhe von 9 Bio. US-Dollar monatlich um 95 Mrd. US-Dollar verringern wird, was unweigerlich für eine Verringerung des vorhandenen Kapitals sorgen wird.

Auch die Auswirkungen des anhaltenden Ukraine-Konflikts, ganz besonders die Dominoeffekte aus den Sanktionen gegen Russland, werfen ihre Schatten voraus. Der Rubel hält sich angesichts dessen zwar erstaunlich gut, nichtsdestotrotz liegt die russische Landeswährung gegenüber Bitcoin (BTC/RUB) um satte 32 % im Minus.

BTC/RUB-Kursdiagramm (Binance). Quelle: TradingView

Die Verschuldung der Europäischen Union (EU) bzw. der Europäischen Zentralbank (EZB) hat derweil ein neues Rekordhoch erreicht.

Die Bitcoin-Anleger sollten bei ihren Käufen also wachsam sein, denn durch die aktuellen Verluste ist BTC/USD inzwischen schon wieder zurück in der Preisspanne, die bisher den Großteil von 2022 Bestand hatte.

Der Experte Crypto Ed hatte den Rücklauf bereits antizipiert, nachdem ein wichtiger Support zuvor eingeknickt war.

Stimmung kippt wieder

Die momentane Schwäche betrifft jedoch nicht nur den Marktführer, denn auf dem gesamten Kryptomarkt schlägt die Stimmung langsam wieder ins Negative um, wie das Stimmungsbarometer Crypto Fear & Greed Inde belegt.

Nachdem vor einigen Tagen erstmals die „Gier“ erreicht werden konnte, steht der Zeiger nach den Verlusten der letzten beiden Tage wieder auf „Angst“.

Crypto Fear & Greed Index (Screenshot). Quelle: Alternative.me

Auch der Indikator für die traditionellen Finanzmärkte (TradFi) liegt mit einem Punktestand von 44/100 Punkten wieder im Bereich der „Angst“.

Bei Redaktionsschluss liegt der Bitcoin-Kurs auch gemessen in Euro unter der psychologisch wichtigen 40.000er-Marke, denn zuletzt wird für BTC in EUR ein Kurs von knapp 39.800 Euro ausgewiesen.




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Kryptoworld24 ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here