Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP)

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Nach zwei Wochen des schier unaufhaltsamen Höhenflugs bleibt Bitcoin (BTC) in dieser Woche wieder nahezu flach. Doch das ist ein gutes Zeichen, da sich daran erkennen lässt, dass die Marktteilnehmer selbst vor den anstehenden Meetings der Zentralbanken in der nächsten Woche scheinbar nicht nervös werden. Neben der US-Zentralbank werden in der kommenden Woche auch die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England (BoE) ihre weiteren geldpolitischen Maßnahmen offenlegen.

Die Zuversicht der Bullen wird dadurch unterstützt, dass die Personal Consumption Expenditures (PCE) – also die privaten Ausgaben für Konsumgüter – in den USA im Dezember ihren kleinsten Anstieg seit Oktober 2021 verzeichnet haben. Mit einer geringen Steigerung von 4,4 % gegenüber dem Vorjahr liegt die Kennzahl damit klar im Rahmen der Erwartungen.

Marktvisualisierung von Coin360

Markus Thielen, der Chefanalyst von Matrixport, weist derweil darauf hin, dass die amerikanischen institutionellen Investoren dem Kryptomarkt in der anhaltenden Krise nicht den Rücken gekehrt haben. Der Analyst schlussfolgert dies aus dem Umstand, dass die jüngsten Gewinne des Marktführers größtenteils während der amerikanischen Handelszeiten entstanden sind, was wiederum darauf hindeutet, dass institutionelle Investoren hinter den Käufen stecken. Nach dieser Lesart gehen knapp 85 % der Kletterpartie im Januar auf das Konto von Institutionen.

Können Bitcoin und die großen Altcoins die Seitwärtsbewegung beenden und ihren Weg zurück in den Aufwind finden? Werfen wir einen Blick auf die Kurse!

BTC/USDT

Bitcoin (BTC) ist am 25. Januar bis auf 23.816 US-Dollar geklettert, doch die Bullen konnten den Kurs nicht auf diesem Niveau halten, was am langen Docht der Tageskerze ersichtlich ist.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Damit kann sich BTC zum wiederholten Male nicht oberhalb von 23.000 US-Dollar festigen, was vermuten lässt, dass die Anleger in diesem Bereich lieber ihre Gewinne ausbuchen. Der nächste Support befindet sich bei 22.292 US-Dollar in unmittelbarer Nähe. Sollte diese Unterstützung einknicken, wäre ein Abschwung bis auf den 20-Day Exponential Moving Average (EMA) bei 21.172 US-Dollar denkbar.

Diese Marke ist wichtig, denn falls es hier zu einem starken Aufschwung kommt, würde sich daran zeigen, dass in den unteren Bereichen weiterhin großes Kaufinteresse besteht. Der Bitcoin-Kurs könnte dann neuen Schwung bekommen und mit Anlauf einen Sprung über den nächsten großen Widerstand bei 25.211 US-Dollar versuchen.

Sollte dies jedoch nicht gelingen und der Kurs unter den 20-Day EMA einbrechen, dann geben die Bullen womöglich schon wieder auf. Im schlimmsten Fall könnten die Bären dann unterhalb von 20.400 US-Dollar wieder die Kontrolle übernehmen.

ETH/USDT

Die Bullen konnten auf dem Aufschwung von Ethereum (ETH) am 20-Day EMA bei 1.520 US-Dollar nicht aufbauen, was darauf schließen lässt, dass die Bären jegliche Aufschwünge nahe dem Widerstand von 1.680 US-Dollar erfolgreich unterbinden können.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Bären müssten den Kurs nun auch noch unter den horizontalen Support bei 1.500 US-Dollar absenken, damit das Heft des Handelns wieder in ihren Händen ist. ETH könnte dann bis auf den nächsten starken Support bei 1.352 US-Dollar abgesenkt werden.

Falls die Bullen dieses negative Szenario verhindern wollen, müssen sie den Ethereum-Kurs schnellstens zurück über den Widerstand bei 1.680 US-Dollar heben. Falls dies gelingt, könnte der Aufschwung nach einem Zwischenstopp bei 1.800 US-Dollar sogar bis auf 2.000 US-Dollar führen.

XRP/USDT

Ripple (XRP) ist am 25. Januar vom 20-Day EMA bei 0,39 US-Dollar über den Widerstand bei 0,42 US-Dollar gesprungen, doch die Bullen konnten dieses Niveau nicht halten.

XRP-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Das wiederholte Scheitern an der wichtigen Hürde könnte die Bullen nun dazu verleiten, zunächst Teilgewinne auszubuchen, was den Ripple-Kurs wiederum unter das 20-Day EMA absenken und einen Crash bis auf das 50-Day SMA bei 0,37 US-Dollar begünstigen könnte.

Dieses negative Szenario könnte verhindert werden, wenn sich der XRP-Kurs vom 20-Day EMA zurück in den Bereich zwischen 0,42 – 0,44 US-Dollar aufschwingen kann. Daraus könnte eine Kletterpartie bis auf 0,51 US-Dollar resultieren.


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