Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP)

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Der wichtige amerikanische Aktienindex S&P 500 hat in dieser Woche satte 5 % verloren und sein „Bruder“ der Nasdaq Composite musste sogar ein Minus von 5,5 % hinnehmen. Die Anleger fürchten, dass die bevorstehende Leitzinserhöhung der US-Zentralbank diese Lage noch verschlimmern könnte. Die Zinskurve für zweijährige und zehnjährige US-Staatsanleihen, die als wichtiger Indikator für eine Rezession gilt, ist zudem derzeit so stark invertiert wie zuletzt im Jahr 2000.

Angesichts all dieser scheinbaren Hiobsbotschaften ist es umso erfreulicher, dass Bitcoin (BTC) die großen Indizes zuletzt geschlagen hat und in dieser Woche weniger als 4 % verloren hat. Ist der Boden womöglich endlich erreicht?

Marktvisualisierung von Coin360

In der Tat lässt eine wichtige Kennzahl vermuten, dass die Bodenbildung der marktführenden Kryptowährung unmittelbar bevorsteht, denn dies weist aktuell fast schon einen ähnlichen Stand wie während der absoluten Tiefpunkte vom März 2020 und Dezember 2018 auf. Allerdings könnte Bitcoin demnach zuerst noch weiter fallen, ehe die wirkliche Talsohle durchschritten ist.

Wohin geht es für den Kryptomarkt als nächstes? Werfen wir einen Blick auf die Kurse!

BTC/USDT

Die Anleger haben den Abschwung unter 18.626 US-Dollar sofort wieder aufgekauft, doch konnten den Bitcoin-Kurs damit nicht zurück über den 20-Day Exponential Moving Average (EMA) heben, was darauf schließen lässt, dass die Bären ihren Vorteil nicht kampflos aufgeben werden. Damit erhöht sich zugleich die Wahrscheinlichkeit auf einen Abschwung auf das Tief aus dem Juni bei 17.622 US-Dollar.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Ein Abschwung unter 17.622 US-Dollar könnte Panik auslösen und Bitcoin bis auf den nächsten großen Support bei 14.500 US-Dollar crashen.

Obwohl die fallenden Moving Averages erahnen lassen, dass die Bären weiter am Drücker sind, deutet die positive Divergenz im Relativen Stärkeindex (RSI) darauf hin, dass der Verkaufsdruck langsam nachlässt. Dies könnte noch intensiviert werden, sofern die Bullen den Kurs zurück über das 20-Day EMA pushen können.

In Folge dessen könnte Bitcoin vielleicht auch noch bis an den oberen Widerstand zwischen dem 50-Day SMA bei 21.200 US-Dollar und der 22.799 US-Dollar-Marke klettern. Falls dem so ist, würde sich die Bodenbildung innerhalb der geltenden Preisspanne zwischen 17.622 – 25.211 US-Dollar wohl noch weiter hinziehen.

ETH/USDT

Ethereum (ETH) bewegt sich über die letzten Tage in einem absteigenden Kanal. In einem solchen Kanal kaufen die Trader in der Regel in der Nähe des Supports und verkaufen nahe dem Widerstand.

Ethereum-Kurs. Quelle: TradingView

Die Bären haben am 21. September versucht, den Ethereum-Kurs aus dem Kanal zu drücken, aber die Bullen konnten dies erfolgreich verhindern. Nun werden die Bullen ihrerseits probieren, ETH zurück bis auf das 20-Day EMA bei 1.467 US-Dollar zu hieven, wo im Gegenzug jedoch die Gegenwehr von den Bären groß sein dürfte.

Falls der Kurs tatsächlich am 20-Day EMA scheitert, dann lässt sich daran wohl erkennen, dass die Stimmung weiterhin negativ ist und die Trader bei jedem kleineren Aufschwung sofort wieder abverkaufen. Die Bären werden dann einen weiteren Anlauf wagen, um Ethereum aus dem Kanal zu drängen und bis auf den kritischen Support bei 1.000 US-Dollar zu crashen.

Wenn die zweitgrößte Kryptowährung jedoch über das 20-Day EMA klettern kann, dann ist eine Kletterpartie bis an das obere Ende des Kanals möglich. Ein anschließender Ausbruch aus dem Kanal würde sogar eine Trendwende einläuten.

XRP/USDT

XRP ist am 20. September über den Widerstand bei 0,41 US-Dollar gesprungen. Die Bären haben daraufhin versucht, die Bullen klein zu halten, doch diese hatten andere Pläne. So haben die Bullen stattdessen umso mehr gekauft und den Kurs der Ripple-Kryptowährung am 22. September zurück über den Widerstand gehoben und dort gefestigt.

XRP-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Das Kursziel durch den Sprung aus der Preisspanne von 0,30 – 0,41 US-Dollar lag bei 0,52 US-Dollar und genau diese Marke wurde am 23. September dann auch erreicht. Dieser satte Schub hat den RSI zugleich in den überkauften Bereich katapultiert, was auf kurze Sicht eine kleinere Korrektur erahnen lässt. Der lange Docht an der Tageskerze vom 23. September deutet bereits an, dass in den oberen Bereiche erste Teilgewinne ausgebucht werden.

Nach dem Sprung aus einer Preisspanne wird die finale Hürde in der Regel erneut getestet. Der XRP-Kurs würde dann zunächst zurück auf 0,41 US-Dollar fallen, und erst wenn diese Marke als neuer Support etabliert werden kann, sind für die Ripple-Kryptowährung weitere Zugewinne in Aussicht. Bei einem Sprung über 0,56 US-Dollar wäre dann wohl sogar eine Kletterpartie bis auf 0,66 US-Dollar denkbar. Falls die 0,41 US-Dollar-Marke jedoch wieder einknickt, dann war der Ausbruch allerdings wohl nur eine Bärenfalle.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.


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