DAX: Warten auf Impulse

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Der deutsche Leitindex kommt nicht vom Fleck. Am Dienstag pendelte der DAX den ganzen Tag um die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten, bevor er letztlich 0,11 Prozent tiefer bei 24.987,85 Zählern aus dem Handel ging. Auch der MDAX konnte mit minus 0,01 Prozent auf 31.962,21 Punkten keine Richtung finden.

Selbst neue Rekorde beim Dow Jones an der Wall Street sorgten nicht für nachhaltige Impulse – zumal dessen Gewinne im Handelsverlauf weitgehend abbröckelten. Die Anleger halten sich zurück und warten auf wichtige Signale aus den USA.

US-Arbeitsmarkt im Fokus

Der Grund für die Zurückhaltung: Am Mittwoch steht der US-Arbeitsmarktbericht für Januar an, gefolgt von Inflationsdaten am Freitag. Die Lage am Arbeitsmarkt ist ein entscheidender Faktor für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Von ihr erhoffen sich die Märkte im Jahresverlauf zwei Zinssenkungen, um Investitionen und Kredite günstiger zu machen.

Sollten die Konjunkturdaten positiv überraschen, könnte das die Zinssenkungshoffnungen untermauern. Fallen Lohnwachstum, Beschäftigung oder Preisentwicklung jedoch schwächer aus als erwartet, könnte der erhoffte Zinspfad ins Wanken geraten.

Technische Hürden bleiben bestehen

Aus charttechnischer Sicht bleibt der DAX angeschlagen. Die Experten der UBS sehen eine nachhaltige Rückkehr über 25.000 Punkte erst dann als gesichert an, wenn auch die Kurslücke vom 19. Januar geschlossen wird. Das wäre bei 25.300 Punkten der Fall. Erst dann könnte der Weg zum Rekordhoch bei knapp über 25.500 Punkten wieder frei sein.

Vor rund drei Wochen hatte der von US-Präsident Donald Trump initiierte Grönland-Streit die Anleger schwer verunsichert und kräftige Gewinnmitnahmen ausgelöst. Diese Delle sitzt dem Markt offenbar noch in den Knochen.

Auch europaweit herrscht Zurückhaltung. Der EuroStoxx 50 schloss 0,20 Prozent schwächer bei 6.047,06 Punkten, nachdem er im Tagesverlauf noch eine Bestmarke erreicht hatte. Der Schweizer SMI und die Londoner Börse gaben moderat nach.

Bis die US-Konjunkturdaten Klarheit bringen, dürfte der DAX weiter in seiner engen Handelsspanne verharren. Die Entscheidung fällt diese Woche.

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